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MISSION WIEN - Deine Stadt ist Abenteuer!

Das Buch für alle jungen und wilden URBs. Wandern mit Kindern in Wien.

Willst du mit mir GEHen?
Die Frage könnte jetzt ganz einfach mit einem glücklichen 'JA' oder einem bitteren 'NEIN' beantwortet werden. Möglicherweise ist es aber ein unsicheres 'VIELLEICHT'. Doch du kannst auch eine Gegenfrage stellen: 'WOHIN denn?' Dann bist du sicher ein WildUrb. Was das ist? Tja, das fragen sich Ruven und Lene in dieser Geschichte auch. Denn nur wegen den mysteriösen Rätseln, die ihnen ein geheimnisvoller WildUrb sendet, stolpern die beiden Kids von einem Abenteuer ins nächste. Durch ganz Wien werden sie gejagt, bis die Gehirnwindungen krachen und die Füße brennen. Alles, um einen verborgenen Schatz zu finden. Doch existiert dieser wirklich? Oder hat WildUrb etwas ganz anderes mit ihnen vor. 'Nachurben' erlaubt!

23 Routen durch alle Bezirke Wiens zum Nachgehen (mit Plänen), 69 Rätsel zum Selberlösen mit viel Hintergrundinformation über die Stadt und einer spannenden Story!
Portrait
JINE KNAPP – geboren 1972 mitten in der Salzburger Bergwelt, wo sie, anstatt in den Kindergarten zu gehen, lieber die einsamen Wiesen und Wälder durchstreift hat. Leider kam dann die Schulzeit dazwischen, doch es gab ja auch Ferien, und die wurden in Wien verbracht. Denn niemand kannte so spannende Geschichten und Orte wie Jines Wiener Oma. Die übernommene Leidenschaft für diese Stadt, gepaart mit dem Freiheitsdrang eines Landkindes, konnten 17 Jahre unterdrückt werden – mit dem kreativen Schaffen in der eigenen Werbeagentur. Doch dann brach das Schlummernde hervor und zeigte seine wahre Gestalt: WildUrb war geboren.
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  • WIE ALLES BEGANN
    Ich bin sauer. Echt sauer, weil meine Ferien im Eimer sind. Aber so was von im Hinterteil. Es gab einen Schreikampf mit meiner Mutter. Und wie immer: Sie hat haushoch gesiegt. Das ist zwar nichts Neues, doch dieses Mal hat mein Tobsuchtsanfall echt fatale Folgen. Ja, vielleicht habe ich etwas übertrieben, ein paar unpassende Worte sind mir schon über die Lippen gerutscht, aber sie muss ja nicht gleich so überreagieren.. Ich bin halt ein Hitzkopf. Das muss sie doch wissen, schließlich hat sie mich schon 13 Jahre an der Backe. Sonst ist sie immer so stolz auf meinen großen Wortschatz. Da habe ich natürlich auch viele Schimpfwörter auf Lager, glasklar wie Eiswasser. Übrigens mein Name ist Ruven. Wobei man das »v« wie ein »w« ausspricht. Sehr wichtig, sonst werde ich extrem grantig! Meine Mutter nennt mich auch manchmal Ruvi, aber nur, wenn wir uns gut vertragen. Und das ist momentan wohl nicht der Fall.

    Von mir aus kann ruhig der Weltuntergang beginnen. Es würde mich heute überhaupt nicht stören, wenn ein Riesenkomet und ein schwarzes Loch gemeinsam auf die Erde zusteuern würden. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Absolut nichts. Denn: Playstation weg. Fernseher weg. Laptop weg. Leben weg. Naja, fast zumindest. Das Handy hat sie mir gelassen. Doch ich habe den Verdacht, nur um mich zu überwachen. Eltern können oft so hinterfotzig sein und unheimlich gemein. Da musst du vorsichtig sein. Vielleicht habe ich das Handy auch nur noch, damit sie mir im Notfall noch etwas wegnehmen kann. Alles andere würde mich ja nicht kratzen. Die »Mikado-Stäbchen« in Flammen oder das »Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel« im stinkenden Biomüll. Das treibt mir bestimmt keine Träne hoch. Auch keine Wimper würde zucken. Wahrscheinlich müsste ich sogar grinsen. ;-)

    Jetzt fragst du dich sicher, was mich so sauer gemacht hat. Warum ich überrea- gieren musste und mir darauf hin meine Mutter meine ganze Lebensexistenz genommen hat. Sie hat überhaupt keine Ahnung, wie schlimm das ist. Ohne Playstation, Fernseher und Laptop bist du heute ein Nichts. Ein Niemand. Ich habe ihr gesagt, dass sie einfach zu alt ist, um das zu verstehen. Ups. Sie verstummte blitzartig, ihre Augen sprühten Funken und ihr Finger zeigte starr in Richtung meines Zimmers. Damit war unser Streitgespräch endgültig vorbei.

    Begonnen hat die Reiberei ja damit, dass sie mir offenbart hat, dass Lene für vier Wochen kommt. Lene ist die Tochter ihrer besten Freundin. Und dass ich mich um sie kümmern und ihr die Stadt zeigen soll. Vier Wochen Lene?! Wie realistisch ist die Frau eigentlich? Sie sitzt wohl in der Phantasiekiste. Manchmal mache ich mir echt Sorgen um meine Mutter. Lene. Lene ist ein Monster. Ein springendes, singendes, tanzendes, nerviges Wesen. Sie ärgert mich. Ich finde wir sind wie »Super Mario« und »Baby Bowser« oder wie »Spongebob« und »Thaddäus Tentakel«. Jedenfalls vollkommen verschieden.?Sie ist immer die Lustige. Die Perfekte. Für Erwachsene halt. Super in der Schule, freundlich, hilfsbereit und ach so lieb. Doch, die durchschauen die Göre nicht. Ich schon! Ich kenne sie ganz genau.

    Als ich noch jünger war, fuhr meine Mutter mit mir öfters nach Salzburg. Nicht in die Stadt Salzburg, sondern in das Bundesland Salzburg. Zu Lene und ihrer Familie. Die leben dort in einem kleinen Dorf, mitten in den Bergen. Eigentlich ist es ja kein Dorf, sondern schon eine kleine Stadt, aber für mich ist sowas einfach ein Dorf. Denn Wien hat 1,7 Millionen Einwohner und in Lenes Zwetschkenstadt leben etwa 9 tausend Leute. So viele Menschen wohnen bei uns in Wien in großen Wohnblocks. Wie zum Beispiel im »Wohnpark Alt-Erlaa«, der im 23. Bezirk steht. Also darum finde ich, ihre kleine Stadt ist ein Dorf. Basta. Da kann mir Lene nichts erzählen.

    Eigentlich möchte ich dir ja beweisen, wie fies sie ist. Und immer schon war. Also, wir waren bei Lene auf Urlaub. Mehrere Male. Weil meine Mutter – wie so viele andere Eltern auch – die Meinung vertritt, dass die Landluft so gesund ist. Ich empfinde das nicht so. Denn im Herbst roch es nach Kuhpisse, im Winter war es mir viel zu kalt dort, im Frühling bekam ich Heuschnupfen, im Sommer musste ich mich auf unzählige Berggipfel schleppen und konnte mich danach, vor lauter Muskelkater nicht mehr bewegen. Was soll daran also gesund sein? Dazu kam noch der seelische Druck, den mir Lene jedes Mal zufügte.

    In einem Herbst erzählte sie mir von schleimigen Viechern, die aus dem Klo krabbeln, wenn ich zu lange darauf sitze. Jetzt weiß ich, dass sie das nur gesagt hat, weil sie selber gerade dringend pinkeln musste. Doch ich traute mich zwei Jahre lang nicht mehr als ein paar Sekunden auf einer Klomuschel zu hocken. Extrem peinlich. In einem Winter sprang sie heimlich vom Garagendach in den hohen Schnee. Natürlich musste ich es ihr nachmachen, weil ich kein Feigling sein wollte. Doch ich verstauchte mir den Haxen und bekam noch dazu einen argen Anschiss, auf welche blöden Ideen ich immer komme. Extrem ärgerlich. In einem Frühling nahm sie mich zu dem Bauernhof gegenüber ihres Hauses mit. Wir holten frische Eier zum Backen meiner Geburtstagstorte. Von den Jungs dort erfuhr Lene, dass gerade Hühner geschlachtet werden. Wir gingen hinter den Stall und plötzlich rannten uns lauter kopflose Hendeln entgegen. Zuerst wurde mir übel und dann fiel ich in Ohnmacht. Als ich erwachte, standen die Bauernburschen um mich herum und kicherten wie verrückt. Sehr witzig, woher sollte ich denn wissen, dass Hühner, nachdem ihnen der Kopf abgetrennt wurde, noch für eine kurze Zeit herumlaufen? Monatelang konnte ich mir keine Zombiefilme anschauen und keinen Hühner-Kebab mehr essen, ohne an diese kopflosen, rennenden Hendeln zu denken. Extrem grausam. In einem Sommer zeigte sie mir einen furchtbar hohen Jägerstand. Sie kraxelte nicht hinauf, mit der Ausrede, dass der Stand schon zu morsch sei. Ich schon, weil ich ihr beweisen wollte, dass sie nur ein Angsthase ist. Als ich fast oben war, brach eine Sprosse der Leiter. Ich kam zwar hinauf, aber nicht mehr hinunter. Saß gefangen auf der Plattform, wie ein Volltrottel. Zudem bekam ich auch noch Panik und begann herumzubrüllen. Sie rief die Feuerwehr und ich bin mir sicher, sie grinste blöd dabei. Mit Blaulicht und Sirenengeheul kam ein Wagen. Unmengen an Menschen aus Lenes Dorf versammelten sich um meine Rettungsaktion zu beobachten. Am nächsten Tag stand sogar ein Artikel in der Zeitung. Die Überschrift: »Unsere freiwillige Feuerwehr rettete Wiener Kind von Jägerstand«. Extrem unangenehm. Extrem demütigend. Extrem heimtückisch.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 212
Altersempfehlung 12 - 12
Erscheinungsdatum März 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9502869-4-6
Verlag Rittberger & Knapp
Maße (L/B/H) 17/12,1/2 cm
Gewicht 283 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 14522
Buch (Kunststoff-Einband)
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2,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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