Landschaftsmodellierung für die Umweltplanung

Methodik, Anwendung und Übertragbarkeit am Beispiel von Agrarlandschaften

Stephan Dabbert, Sylvia Herrmann, Giselher Kaule

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
102,78
102,78
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig in 7 - 9 Tagen Versandkostenfrei
Versandfertig in 7 - 9 Tagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 87,37

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

€ 102,78

Accordion öffnen

Beschreibung

Das Buch ist ein Beitrag zur quantitativen Darstellung von Umweltqualitäten im Landschaftsmaßstab und zur ökologisch-ökonomischen Bewertung von Szenarien. Obwohl am Beispiel der Landwirtschaft durchgeführt, sind die Methoden ohne weiteres auf andere Flächennutzungen anwendbar. Dem Maßstab entsprechend werden Datenerhebungen vor Ort durch Regelwerke zur Interpretation vorhandener Daten ersetzt. Diese werden flächenscharf mit einer Auflösung von 50m x 50m wiedergegeben. Themen sind Nährstofftransport durch Erosion, Stickstoffauswaschung, Vegetationsveränderungen durch Eutrophierung, Überlebensfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Die ökologisch-ökonomischen Konsequenzen von drei Szenarien (Flächenentzug, Verteuerung von Betriebsmitteln, Umstellung der Bewirtschaftung) werden diskutiert und mit Hilfe der beiliegenden CD visualisiert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Stephan Dabbert, Sylvia Herrmann, Giselher Kaule, Michael Sommer
Seitenzahl 247
Erscheinungsdatum 17.02.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-540-65044-7
Verlag Springer Berlin
Maße (L/B/H) 24,1/16/1,9 cm
Gewicht 571 g
Abbildungen XVI, mit 54 Abbildungen 24 cm
Auflage 1999

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0
  • 1 Einleitung.- 1.1 „Region“ und „Landschaft“.- 1.2 Die Landschaftsebene als Modellierungsproblem.- 1.3 Primärintegration als Modellierungsphilosophie.- 1.4 Projektstruktur.- 1.5 Gliederung des Buches.- 2 Landschaftsmodellierung zwischen Forschung und Anwendung.- 2.1 Landschaftsmodell als Ansatz zwischen Lokal- und Globalmodell.- 2.2 Landschaft als Bezugsraum in der Modellierung.- 2.3 Kriterien zur Beurteilung von Landschaftsmodellen.- 2.3.1 Daten- und modelltechnische Kriterien.- 2.3.2 Strukturelle Kriterien.- 2.3.3 Praxisrelevante Kriterien.- 2.4 Ausgewählte Landschaftsmodelle.- 2.5 Schlußfolgerungen für das Landschaftsmodell Kraichgau.- 3 Untersuchungsgebiet und Datengrundlage.- 3.1 Agrarlandschaft Kraichgau.- 3.1.1 Standörtliche und agrarstrukturelle Bedingungen.- 3.1.2 Folgen der intensiven Landnutzung.- 3.1.3 Die Gebietsabgrenzung als Kompromiß zwischen Ökologie und Ökonomie.- 3.2 Datengrundlage.- 3.2.1 Topographische Datengrundlagen.- 3.2.2 Landnutzungsklassifikation.- 3.2.3 Bodenkundliche Grundlagen.- 3.2.4 Biotopausstattung.- 3.2.5 Strukturdaten der Landwirtschaft.- 3.2.6 Datenintegration und —verarbeitung.- 4 Entwicklung des Landschaftsmodells.- 4.1 Überblick über die Modellstruktur und die Module.- 4.1.1 Ziele des Landschaftsmodells „Kraichgau“.- 4.1.2 Konzept des Landschaftsmodells.- 4.1.3 Struktur des Landschaftsmodells.- 4.1.4 Im Landschaftsmodell verwendete Zeitfenster.- 4.2 Disziplinäre Module.- 4.2.1 Nitrat im Sickerwasser.- 4.2.2 Erosion und Nährstoffabtrag.- 4.2.3 Ökonomisches Regionalmodell.- 4.2.4 Testmodul Betriebliche Modellierung.- 4.3 Interdisziplinäre Module.- 4.3.1 Nitratbelastung in Abhängigkeit von der N-Düngung.- 4.3.2 Vegetationsentwicklung unter Nutzungseinfluß.- 4.4 Modul zur Übertragung aggregierter Daten in räumlich konkrete Daten.- 4.4.1 Das Verfahren der rasterorientierten Modellierung der landwirtschaftlichen Nutzung.- 4.4.2 Verfahren zur Schätzung der Zufuhr von organischem Stickstoff.- 4.4.3 Die Übertragung aggregierter Daten mit Hilfe flächengenauer Indikatoren.- 4.5 Integration ökonomischer und ökologischer Module in einem GIS-gestützten Landschaftsmodell.- 4.5.1 Mensch-Modell-Interaktion mit GIS.- 4.5.2 Die zu verknüpfenden Komponenten des Gesamtmodells.- 4.5.3 Technische Realisierung von Datenfluß und Prozeßsteuerung.- 5 Anwendung des Landschaftsmodells am Beispiel des Kraichgau.- 5.1 Ausgangszustand und Szenariotypen.- 5.1.1 Ausgangszustand.- 5.1.2 Grundbegriffe aus der Prognostik.- 5.1.3 Szenariotypen.- 5.1.4 Zur Gliederung des Kapitels 5.- 5.2 Analyse des Ausgangszustands.- 5.2.1 Nitrat im Sickerwasser.- 5.2.2 Boden- und Nährstoffabtrag.- 5.2.3 Potentielle Nährstoffzufuhr und Eutrophierungsgefährdung der Biotope.- 5.2.4 Landwirtschaftliche Produktionsstruktur.- 5.3 Szenarien.- 5.3.1 Szenario—Benutzeroberfläche.- 5.3.2 Änderungen von Preisrelationen: Stickstoffsteuer.- 5.3.3 Änderung der Flächennutzung: Ausweisung von Biotopentwicklungsflächen.- 5.3.4 Anbautechnische Maßnahmen als Verpflichtung: Beispiel Mulchsaat.- 6 Übertragbarkeit des Ansatzes auf andere Landschaften: Möglichkeiten und Grenzen.- 6.1 Notwendigkeit der Übertragbarkeit.- 6.2 Fallstudie Westallgäuer Hügelland.- 6.2.1 Untersuchungsgebiet.- 6.2.2 Grundlegende Voraussetzungen fair die Anwendbarkeit des Landschaftmodells.- 6.2.3 Abgleich der ökologischen Problemlage.- 6.2.4 Übertragbare Module und Methoden.- 6.2.5 Notwendige Neuformulierung von Modulen aufgrund abweichender Problemlage.- 6.3 Abschließende Beurteilung.- 7 Integrative Ergebnisse und Schlußfolgerungen.- 7.1 Erfolge und Perspektiven.- 7.1.1 Datenbeschaffung und Datenbank.- 7.1.2 Methoden des Umgangs mit „unzureichenden“ Daten.- 7.1.3 Regelwerke zur Integration dimensionierter Daten aus verschiedenen Fachgebieten.- 7.1.4 Modellierung der Übergänge zwischen Ökologie und Ökonomie durch Primärintegration.- 7.1.5 Beitrag zur Entwicklung von Modellfamilien.- 7.1.6 Erstellung fragestellungsbezogener Landschaftsmodelle.- 7.2 Einsetzbarkeit des Landschaftsmodells in der Planungspraxis und Politikberatung.- 7.2.1 Generelle Einsatzmöglichkeiten des Modells in der Praxis.- 7.2.2 Anwendungsbeispiele für die Politikberatung.- 7.2.3 Anwendungsbeispiele für die Planungspraxis.- 7.2.4 Nutzen für die Praxis.- 7.2.5 Grenzen der Praxistauglichkeit und Ausblick.- 7.3 Offene Fragen und Grenzen.- 7.3.1 Aussagegenauigkeit und Auflösung des Modells.- 7.3.2 Übertragbarkeit des Modells.- 7.3.3 Möglichkeiten der Modellverbesserung.- 7.3.4 Die Frage der Datenverfigbarkeit.- 7.4 Zusammenarbeit: Probleme und Lösungsansätze.- 7.4.1 Vorteile interdisziplinärer Zusammenarbeit.- 7.4.2 Problemfelder.- 7.4.3 Projektmanagement zur Problemlösung.- 7.4.4 Schlußfolgerungen.- 8 Summary.- 9 Anhang.- 10 Literatur.- 11 Stichwortverzeichnis.