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Macht und Ohnmacht der Sprache

Philosophische und psychoanalytische Perspektiven

Den Fluchtpunkt der Diskussion über Macht und Ohnmacht der
Sprache bildet die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur
Sprache. Worin gründet das Bedürfnis nach Symbolisierung,
wieso bedarf der Mensch der Kommunikation mit anderen,
welchen Zweck erfüllt das Sprechen in der menschlichen Lebensform?
Was bedeutet vor diesem Hintergrund die Erfahrung
der Ohnmacht der Sprache, des Entzugs der Sprache und der
Konfrontation mit dem Nichtsagbaren? Inwiefern liegt im Unvermögen
zur Sprache ein existentielles Defizit?
Portrait
Emil Angehrn, geb. 1946, seit 1991 Professor für Philosophie an der Universität Basel. 2000-2004 Mitglied des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds 2004-2007 Dekan/Prodekan der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Bei Velbrück Wissenschaft hat er veröffentlicht: Der Weg zur Metaphysik. Vorsokratik, Platon, Aristoteles, 2000; Interpretation und Dekonstruktion. Untersuchungen zur Hermeneutik, 2003; (Hg. mit Ch. Iber u.a.) Der Sinn der Zeit, 2002); (Hg. mit J. Küchenhoff ) Die Vermessung der Seele. Konzepte des Selbst in Philosophie und Psychoanalyse, 2009.

Joachim Küchenhoff, geb. 1953, ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Basel und Leitender Arzt der Universitären Psychiatrischen Kliniken. Bei Velbrück Wissenschaft hat er veröffentlicht: Die Achtung vor dem Anderen. Psychoanalyse und Kulturwissenschaften im Dialog, 2005; (Hg. mit E. Angehrn): Die Vermessung der Seele.
Konzepte des Selbst in Philosophie und Psychoanalyse, 2009.
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  • Emil Angehrn / Joachim Küchenhoff: Einleitung
    i. Raum und Potential der Sprache

    Christoph Demmerling: Der Sprachliche Raum des Menschlichen Lebens.
    Ein Kommentar zur Begrifflichkeitsthese

    Emil Angehrn: Die Sprachlichkeit der Existenz. Zwischen Kommunikation und Welterschließung

    Tilo Wesche: Politik und Sprache. Macht und Ohnmacht der politischen Kritik

    Philipp Stoellger: Vom Sagen des Zeigen und Zeigen des Sagens. Die Macht der Sprache zwischen Sagen und Zeigen

    Joachim Küchenhoff: Das psychoanalytische Gespräch als Austausch von Worten oder als Gabe

    ii. Der Umgang mit den Grenzen der Sprache

    Miriam Fischer: »Die Welt ist fort, ich muss dich tragen« (Celan) – Zum sprachlichen Umgang mit Grenz-(Nicht-)Erfahrungen

    Hermann Lang: »Give sorrow words…« Zu Ort und Funktion der Sprache in Neurose, Psychosomatose und Psychose

    Jutta Gutwinski-Jeggle: Macht und Ohnmacht der Sprache. Gedanken zur Bedeutung von (Sprach-)Bildern beim Bewusstmachen von Verdrängtem und noch nie Bewusstem

    Ilka Quindeau: An den Grenzen des Sagbaren. Zur sprachlichen Repräsentation traumatischer Erfahrungen

    Rolf-Peter Warsitz: Reverie und Prosodie. Semiotische Erkundungen der Grenzen der Sprache

    Ralf Simon: Ikonische Prädikation und spekulativer Satz. Überlegungen zum Verhältnis von Prädikation und Bild
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Emil Angehrn, Joachim Küchenhoff
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 15.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942393-32-4
Verlag Velbrück
Maße (L/B/H) 23,1/15,1/2,5 cm
Gewicht 492 g
Auflage 1. Auflage 2012
Buch (gebundene Ausgabe)
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30,80
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inkl. gesetzl. MwSt.
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