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Das letzte Einhorn

Und zwei Herzen

Peter S. Beagle

(10)
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Beschreibung

Die vielen alten und neuen Liebhaber des letzten Einhorns können hier den Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung lesen. "Das letzte Einhorn" kehrt zu den Menschen zurück ...
Längst gehört "Das letzte Einhorn" zum Kanon der Weltliteratur für Jung und Alt und es hat nichts von seiner Faszination verloren. In dieser erweiterten Ausgabe des Klassikers führt Peter S. Beagle die spannende Geschichte um die verschwundenen Einhörner weiter. Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen.
Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist
und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden.
Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der
Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von
König Hagard, seine Gefährten zu suchen: "Das helle Funkeln der Hörner.
Wie regenbogenschimmernde Masten auf silbernen Schiffen kamen die Hörner
aus dem Meer geritten. Jede Woge trug Hunderte heran, sie bäumten sich
auf und stampften und bogen ihre langen wolkigen Hälse weit zurück." Der Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen. Für "Zwei Herzen" wurde Peter S. Beagle mit den beiden wichtigsten Fantasypreisen Nebula- und Hugo-Award ausgezeichnet.

Die vielen alten und neuen Liebhaber des letzten Einhorns können hier den Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung lesen. "Das letzte Einhorn" kehrt zu den Menschen zurück ...

Längst gehört "Das letzte Einhorn" zum Kanon der Weltliteratur für Jung und Alt und es hat nichts von seiner Faszination verloren. In dieser erweiterten Ausgabe des Klassikers führt Peter S. Beagle die spannende Geschichte um die verschwundenen Einhörner weiter. Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen.

Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist
und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden.
Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der
Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von
König Hagard, seine Gefährten zu suchen: "Das helle Funkeln der Hörner.
Wie regenbogenschimmernde Masten auf silbernen Schiffen kamen die Hörner
aus dem Meer geritten. Jede Woge trug Hunderte heran, sie bäumten sich
auf und stampften und bogen ihre langen wolkigen Hälse weit zurück."

""Das letzte Einhorn" ist das wunderschönste und anmutigste Fantasybuch aller Zeiten. Nah, melancholisch, fantastisch, stimmungsvoll, bildhaft und traurig."Nadine Schomakers, LovelyBooks, 16.12.2015

Peter S. Beagle geboren 1939 in Manhattan, gehört zu den ganz großen Fantasyautoren unserer Zeit. Er lebt in Kalifornien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93920-0
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,7/12,7/2,8 cm
Gewicht 370 g
Originaltitel The Last Unicorn / Two Hearts
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Jürgen Schweier, Cornelia Holfelder-von der Tann

Buchhändler-Empfehlungen

Wunderschön

Sarah Naderer, Thalia-Buchhandlung Linz

"Das letzte Einhorn" ist ein wunderschönes Märchen von einem Einhorn, das seinesgleichen sucht. Begleitet wird es vom Zauberer Schmendrick und von Molly Grue, die ihm treu zur Seite stehen. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Cover, auf dem ein weißes Pferd mit Horn zu sehen ist- im 1. Kapitel wird gleich erklärt dass das Einhorn eben NICHT wie eine weiße Stute aussieht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
8
1
1
0
0

liebevoll geschriebener Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 02.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kennt ihr solche Bücher, die euch namentlich als Klassiker bekannt sind, aber irgendwie habt ihr nicht die geringste Ahnung von der Handlung? Das hier ist so eines für mich. Gewesen. Irgendwie war es total ungewohnt, ein Märchen zu lesen oder so etwas in der Art. Aber es hat viel Charme, ein wenig Witz und viele rührende Stell... Kennt ihr solche Bücher, die euch namentlich als Klassiker bekannt sind, aber irgendwie habt ihr nicht die geringste Ahnung von der Handlung? Das hier ist so eines für mich. Gewesen. Irgendwie war es total ungewohnt, ein Märchen zu lesen oder so etwas in der Art. Aber es hat viel Charme, ein wenig Witz und viele rührende Stellen, die einem zu Herzen gehen. Mein Genre wird es allerdings wohl trotzdem nicht. Aber ab und zu ein kleiner Abstecher in Neue Gefilde schadet nicht, oder?

Ästhetische Adaption des Romans
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2020
Bewertet: Format: eBook (PDF)

Viele erinnern sich noch an den Zeichentrickfilm 'das letzte Einhorn' aus dem Jahre 1982. Kaum jemand kennt jedoch die Romanvorlage von Peter S. Beagle. In der Comicadaption wird viel von der Ästhetik und der Handlung aus dem klassischen Zeichentrickfilm aufgegriffen, aber um einige Szenen, die man sonst nur aus dem Roman kennt,... Viele erinnern sich noch an den Zeichentrickfilm 'das letzte Einhorn' aus dem Jahre 1982. Kaum jemand kennt jedoch die Romanvorlage von Peter S. Beagle. In der Comicadaption wird viel von der Ästhetik und der Handlung aus dem klassischen Zeichentrickfilm aufgegriffen, aber um einige Szenen, die man sonst nur aus dem Roman kennt, ergänzt. Wer das ursprüngliche Werk gelesen hat, wird evtl. die poetische Sprache des Romans vermissen, wer aber einfach mal wieder in eine zauberhafte Märchenwelt eintauchen möchte, ist mit diesem Comic sehr gut bedient. Sehr schön!

Echt toll gemacht!!!!!
von Angel1607 aus Peisching am 01.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Worum gehts? Ich denke, nahezu jeder weiß, worum es in dieser Graphic Novel geht. Das letzte „freie“ Einhorn macht sich auf die Suche nach dem roten Stier und den anderen Einhörnern. Den es kann nicht glauben, das letzte Einhorn zu sein. Es muss noch mehr geben…. Wie ergings mir? Der Film „Das letzte Einhorn“ und ich haben ... Worum gehts? Ich denke, nahezu jeder weiß, worum es in dieser Graphic Novel geht. Das letzte „freie“ Einhorn macht sich auf die Suche nach dem roten Stier und den anderen Einhörnern. Den es kann nicht glauben, das letzte Einhorn zu sein. Es muss noch mehr geben…. Wie ergings mir? Der Film „Das letzte Einhorn“ und ich haben das selbe Geburtsjahr und er ist einer der wenigen Dinge aus meiner Kindheit, die mir auch nach diesen vielen Jahren jedes Mal wieder Gänsehaut bescheren. Als ich dann dieses Buch erhalten habe, war ich so gespannt drauf, den Inhalt zu sehen und zu lesen. Ich kann es euch gar nicht in Worte fassen. Optisch sind die Zeichnungen wirklich ein Traum. Sie sind zwar teilweise anders als im Film aber für mich irgendwie teilweise noch viel formschöner und ansprechender. Während das Einhorn sich selbst optisch treu blieb und mit viel Mystik, Magie und einem ganz eigenen Leuchten fasziniert, wurde König Haggard optimiert und grandioser sowie etwas bösartiger dargestellt als man ihn aus dem Film gewöhnt ist. Einzig zu bemängeln habe ich den Schmetterling. Ist er im Film doch genialer dargestellt, da ihm hier im Comic doch optisch das Gesicht fehlt, aber gott sei dank hat er seine charakteristischen ungewöhnlichen Eigenheiten in Rätseln und Gedichten zu sprechen nicht eingebüßt. Bereitet mir doch allein die Passage “ Sie sind vor langer Zeit die Straßen entlang gezogen und der rote Stier rannte dicht hinter ihnen und folgte ihren Spuren“ Gänsehaut ein. Als großer Last-Unicorn-Fan muss ich sagen, dass trotz des neuen und frischen Windes, die der Geschichte durch optische Elemente eingehaucht wurden, trotzdem alles da ist, was dazu gehört. Die Story blieb ihrem Verlauf treu und begeisterte wie eh und je. Ich kann einfach nichts bemängeln. Man versinkt bereits nach der ersten Zeichnung in die Welt von Magie und Mystik und begibt sich – wie damals – mit der Truppe auf die Reise um die Einhörner zu retten. Für mich gehört dieses Buch in jedes Fan-Regal. Auch die Einleitungsworte von Beagle selbst haben es mir angetan. Man versteht, welche Erinnerungen den Meister der Einhörner mit der Geschichte verbindet. Ganz großes Kompliment an das Team, welches die Geschichte rund um das Einhorn als „Graphic Novel“ zu neuem Leben erweckt hat und mir ein Stück Kindheit ins Regal gebracht hat!

  • Artikelbild-0
  • Schmendrick kam kurz vor Tagesanbruch zurück, lautlos wie Wasser zwischen den Käfigen hindurchgleitend. Nur die Harpyie gab Laut, als er vorüberkam. "Ich konnte mich nicht früher freimachen", sagte er zum Einhorn, "sie hat Rukh befohlen, auf mich aufzupassen, und der schläft so gut wie nie. Aber ich habe ihm ein Rätsel aufgegeben, und er braucht immer die ganze Nacht, um eins zu lösen. Das nächste Mal erzähl' ich ihm einen Witz, das wird ihn eine ganze Woche beschäftigen."

    Das Einhorn ließ den Kopf hängen. "Ich bin verzaubert", sagte es leise. "Warum hast du es mir nicht gesagt?"

    "Ich dachte, du wüßtest es", sagte der Zauberer sanft. "Hast du dich denn gar nicht gewundert, daß die Zuschauer dich erkannten?" Er lächelte, was ihn ein wenig älter machte. "Nein, natürlich nicht. Darüber würdest du dich nie wundern!"

    "Ich bin noch nie verzaubert gewesen", erwiderte das Einhorn. Es zitterte und bebte. "Nie gab es eine Welt, in der man mich nicht kannte."

    "Ich weiß genau, wie dir zu Mute ist", pflichtet ihm Schmendrick augenblicklich bei. Das Einhorn sah ihn aus dunklen, unergründlichen Augen an, worauf er nervös lächelte und seine Hände betrachtete. "Selten der Mann, den man für das hält, was er wirklich ist. Die Welt steckt voller Fehlurteile. Ich allerdings habe auf den ersten Blick erkannt, daß du ein Einhorn bist, und ich bin mir gewiß, dein Freund zu sein. Und dennoch hältst du mich für einen Clown, einen Hanswurst, einen Verräter, und wenn du mich so siehst, muß ich auch einer sein. Der Bann, der auf dir liegt, ist nur ein Truggespinst und wird sich in Nichts auflösen, sobald du wieder frei bist, die Larve aber, die du mir aus Vorurteil aufgesetzt hast, die muß ich in deinen Augen für alle Zeiten tragen. Wir sind nicht immer, was wir scheinen, und selten nur, was wir erträumen. Aber irgendwo habe ich gehört und gelesen, daß vor langer, langer Zeit Einhörner wohl zu unterscheiden wußten zwischen lachendem Mund und Herzeleid, Hirngespinst und Wirklichkeit." Der Himmel färbte sich hell, und Schmendricks leise Stimme übertönte für kurze Zeit das Gekreische der Käfiggitter und das leise Rauschen der Harpyienschwingen.

    "Ich glaube, daß du mein Freund bist", sagte das Einhorn. "Wirst du mir helfen?"

    "Wenn nicht dir, dann niemandem", antwortete er. "Du bist meine letzte Hoffnung."

    Nacheinander erwachten winselnd, zitternd und niesend die armseligen Tiere der Mitternachtsmenagerie. Das eine hatte von Steinen und Käfern geträumt und von zarten Blättern; ein anderes war im Traum in sonnenheißem, hohem Gras umhergestreift; ein drittes hatte sich in Blut und Schlamm gewälzt. Und eines hatte davon geträumt, wie eine gute Hand es liebevoll hinter den Ohren kraulte. Die Harpyie schlief nie; sie saß jetzt da und starrte in die Sonne, ohne zu blinzeln. Schmendrick flüsterte: "Wenn sie sich zuerst befreit, sind wir verloren!"

    In der Nähe hörten sie Rukh rufen - seine Stimme klang immer, als sei sie in der Nähe -: "Schmendrick! He, Schmendrick! Ich hab's! Es ist eine Kaffeekanne! Stimmt's?" Der Zauberer empfahl sich und flüsterte zum Abschied: "Heute Nacht! Trau mir, bis es dunkel wird." Und mit flatternden Rockschößen stob er davon, und wieder schien es so, als ließe er einen Teil von sich zurück.

    Gleich darauf galoppierte Rukh am Käfig vorbei, eine geballte Ladung Ehrgeiz und Begeisterung. In ihrem Wagen verborgen, summte Mammy Fortuna Elis Lied:

    Heut ist gestern, kalt ist heiß,
    alles Hohe zieht's hernieder.
    Rätsels Lösung niemand weiß -
    was vergangen, kehrt nicht wieder.

    Die ersten Zuschauer schlenderten herbei; Rukh lockte sie, indem er wie ein eiserner Papagei "Kreaturen der Nacht!" schrie, und Schmendrick stand auf einer Kiste und zauberte. Das Einhorn sah ihm sehr aufmerksam zu, zweifelte in zunehmendem Maße - nicht an seiner Aufrichtigkeit, sondern an seiner Geschicklichkeit. Aus einem Schweinsohr machte er ein ganzes Schwein, aus eine