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In der Ferne so nah

Briefwechsel einer ungewöhnlichen Liebe

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1913 heiratete die einundzwanzigjährige Vita Sackville-West den Diplomaten Harold Nicolson. Das hielt die leidenschaftliche Autorin und geniale Landschaftsgärtnerin nicht davon ab, sich immer wieder auf Affären mit Frauen einzulassen, deren berühmteste Virginia Woolf war. Da die Eheleute aufgrund der Diplomatentätigkeit von Nicolson selten über längere Zeit am selben Ort lebten, entwickelte sich ihre Beziehung in einem steten Briefdialog. Darin offenbart sich ein nicht abreißender Gedanken- und Gefühlsstrom, der von einzigartiger Offenheit und Verbundenheit zeugt. Barbara von Becker hat aus einem riesigen Konvolut an Briefen eine gelungene Auswahl getroffen, die das Leben dieser außergewöhnlichen Menschen nachzeichnet, einen intimen Blick in eine unkonventionelle Ehe gewährt und ein Stück englischer und europäischer Zeitgeschichte dokumentiert.
Rezension
'Ein wunderbarer Blick in die versnobte Welt des englischen Hochadels. Was für ein Spaß!'
Portrait
Victoria Mary Sackville-West (1892–1962), genannt Vita, entstammt dem britischen Hochadel und wuchs auf dem Familiensitz Schloss Knole in Kent auf, dem sie mit ihrem Roman The Edwardians (Schloss Chevron) ein Denkmal setzte. 1913 heiratete sie den Diplomaten und Schriftsteller Harold Nicolson. Das Paar hatte zwei Söhne. 1930 erwarb sie Sissinghurst Castle in Kent, wo sie zusammen mit ihrem Mann einen der schönsten Gärten Englands entwarf und anlegte. Sie publizierte in ihrem Leben über fünfzig Bücher, darunter Gedichtbände, Biographien und Romane. Außerdem schrieb sie jahrelang eine höchst erfolgreiche Gartenkolumne für den Observer und betätigte sich als Reiseschriftstellerin. Berühmt wurde sie auch durch ihre Freundschaft mit Virginia Woolf, für deren Roman Orlando sie Inspiration und Vorlage war.

Sir Harold George Nicolson (1886–1968) war der jüngere Sohn des Diplomaten Arthur Nicolson. Er besuchte das Balliol College in Oxford, trat selbst 1909 in den diplomatischen Dienst ein und bekleidete verschiedene Posten in Konstantinopel, Teheran und Berlin. 1929 verließ er den diplomatischen Dienst und arbeitete als Journalist und Autor. Er verfasste u. a. Biographien von Verlaine, Tennyson, Byron und dem englischen König George V. sowie Bücher über das Diplomatenleben und essayistische Werke. 1935 zog Nicolson als Abgeordneter der National Labour Party in das Unterhaus ein. 1940 wurde er parlamentarischer Staatssekretär im Informationsministerium in der Regierung von Winston Churchill. 1953 wurde er zum Ritter geschlagen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Barbara Becker
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 06.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50243-5
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 19,1/12,3/1,3 cm
Gewicht 181 g
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Eine außergewöhnliche Ehe
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 05.07.2012

In den fast 50 Jahren ihrer Ehe haben Vita Sackville-West und Harold Nicolson einen umfangreichen Briefwechsel geführt. In diesem schmalen, schön gestalteten Bändchen ist eine kleine Auswahl dargestellt und kommentiert. Die Briefe sind in vielerlei Hinsicht interessant und lesenswert: Sie sind von einer überraschenden Offenheit und dabei glänzend geschrieben -... In den fast 50 Jahren ihrer Ehe haben Vita Sackville-West und Harold Nicolson einen umfangreichen Briefwechsel geführt. In diesem schmalen, schön gestalteten Bändchen ist eine kleine Auswahl dargestellt und kommentiert. Die Briefe sind in vielerlei Hinsicht interessant und lesenswert: Sie sind von einer überraschenden Offenheit und dabei glänzend geschrieben - beide, Vita wie Harold, waren unter anderem erfolgreiche Schriftsteller. Dann zeigen die Briefe wichtige Stationen ihrer Ehe: die sehr turbulente Zeit während Vitas diverser Affären, ihre besondere Beziehung zu Virginia Woolf – ergreifend die Briefe nach Virginias Selbstmord! – und natürlich der Kauf und Aufbau von Sissinghurst. Außerdem erhält man, da Harold als Diplomat und Politiker tätig war, einen persönlichen Einblick in die zeitgeschichtlichen Ereignisse. Besonders beeindruckend fand ich hier seine Beschreibung des hochbetagten Winston Churchill (27.04.1961). Nur schade, dass die gut 100 Seiten so schnell gelesen sind …