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Rimbaud und die Dinge des Herzens

Roman

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Der "kleine Prinz" der Pariser Vorstadt

"Weißt du, Charly, im Leben muss man lieben, und zwar sehr. Man darf niemals Angst haben, zu sehr zu lieben. Diejenigen, die den Schmerz fürchten, glauben nicht an das Leben ... Verstehst du, Charly: Was auch geschieht, sieh zu, dass dein Herz immer voll ist."

Ein kleiner Junge sucht in der feindlichen Umgebung der Pariser Banlieue einen Tag lang nach seiner Mutter - und nimmt uns dabei mit auf eine Reise in eine überraschende Welt voller Hoffnung und Poesie. Eine moderne Fabel, die glücklich macht.

Der zehnjährige Charly ist gewohnt, dass die Polizei seine Mutter ab und zu aus ihrer Wohnung in dem heruntergekommenen Hochhaus holt - immer geht es um seinen Bruder Henry und dessen Drogenprobleme. Doch heute hat sie ihn zum ersten Mal in seinem Leben nicht angelächelt: Was ist Schlimmes passiert? Er muss sie einfach finden, auch wenn er dafür die Schule schwänzen und die Hilfe all seiner Freunde beanspruchen wird.

Mit klopfendem Herzen läuft er durch das Viertel, erzählt von seinen Sorgen, von seinen Träumen und von den zwei Frauen, die er liebt - seine Mutter und seinen heimlichen Schwarm Mélanie. Und wenn er gar keine Antworten mehr findet, sucht er Zuflucht bei den Versen seines Lieblingsdichters Rimbaud. Jeder Leser wird den lebensmutigen, weisen Charly in sein Herz schließen und nicht mehr daraus entlassen. Rimbaud und die Dinge des Herzens sind der seltene Glücksfall eines warmherzigen, anrührenden und menschlichen Buches, das Poesie schafft, ohne je in Kitsch abzugleiten.
Portrait
SAMUEL BENCHETRIT, geboren 1973 in Champigny-sur-Marne, ist Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor. Für „Rimbaud und die Dinge des Herzens“ erhielt er 2009 den Prix Populiste. Die französische Presse jubelte: „Humorvoll und ernsthaft zugleich – irgendwo zwischen ‚Der Fänger im Roggen’ von Salinger und bester Dickens-Tradition.“

Olaf M. Roth, geb. 1965, studierte Romanistik und Germanistik. Er übersetzt aus dem Französischen, Italienischen und Englischen, außerdem arbeitet er als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Theater Kiel. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Bernard-Henri Lévy, Tiziano Scarpa, Jim Dodge, Samuel Benchetrit.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 253
Erscheinungsdatum 25.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2828-8
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,2 cm
Gewicht 236 g
Originaltitel Le coeur en dehors
Auflage 1
Übersetzer Olaf Matthias Roth
Buch (Taschenbuch)
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9,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Lieben. Hoffen. Bangen.
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2016

Der Leser hat das Glück einen Tag lang den zehnjährigen Charly zu begleiten zu dürfen, einen cleveren, aufgeweckten Jungen, den man einfach lieb gewinnen muss! Charly lebt in einem Pariser Banlieue. Seine Eltern stammen aus Mali, sein Vater ist einen Monat nach seiner Geburt abgehauen, sein Bruder Henry ist drogenabhängig und ... Der Leser hat das Glück einen Tag lang den zehnjährigen Charly zu begleiten zu dürfen, einen cleveren, aufgeweckten Jungen, den man einfach lieb gewinnen muss! Charly lebt in einem Pariser Banlieue. Seine Eltern stammen aus Mali, sein Vater ist einen Monat nach seiner Geburt abgehauen, sein Bruder Henry ist drogenabhängig und eines morgens wird seine Mutter von drei Polizisten abgeholt. Statt zur Schule zu gehen wandert Charly an diesem Tag deshalb durch sein Banlieue, um seinen Brunder zu suchen und herauszufinden, was mit seiner Mutter passiert ist. Samuel Benchetrit hat diese Geschichte aus der ungefilterten und überschäumenden Sicht eines zehnjährigen geschrieben, was das Buch für mich sehr besonders macht. Das Erzähltempo ist der Geschwindigkeit angepasst mit der Charly sich durch die Vorstadt bewegt, keinesfalls hektisch, sondern absolut mitreißend. Es besteht allerdings die Gefahr, es in einem Rutsch durchlesen zu wollen.

»Weißt du, Charly, im Leben muss man lieben, und zwar sehr."
von Bianca Dobler aus Wien am 11.10.2011
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Man darf niemals Angst haben, zu sehr zu lieben. Diejenigen, die den Schmerz fürchten, glauben nicht an das Leben ... Verstehst du, Charly: Was auch geschieht, sieh zu, dass dein Herz immer voll ist.« Der zehnjährige Charly ist nicht erstaunt darüber, dass die Polizei in seine Wohnung kommt, doch normalerweise fragen die Männer ... Man darf niemals Angst haben, zu sehr zu lieben. Diejenigen, die den Schmerz fürchten, glauben nicht an das Leben ... Verstehst du, Charly: Was auch geschieht, sieh zu, dass dein Herz immer voll ist.« Der zehnjährige Charly ist nicht erstaunt darüber, dass die Polizei in seine Wohnung kommt, doch normalerweise fragen die Männer nach seinem heroinabhängigen Bruder, nicht wie heute nach seiner Mutter. Als sie abgeführt wird, wendet sie sich von ihm ab und lächelt auch nicht. Was ist passiert? Charly schwänzt notwendigerweise die Schule und sucht in der französischen Kleinstadt nach seinem Bruder, der wohl als einziger wissen kann, was mit der Mutter geschehen ist. Einen Tag lang folgt der Leser Charly durch die Siedlung der Unterschicht, während der man nicht nur ein anderes Frankreichbild, sondern auch einiges von dem kleinen Protagonisten erfährt – seine Sorgen, seine Liebe zu zwei Frauen, einerseits seiner Mutter und andererseits die Schulkollegin Melanie, und warum er seinen Vater nicht als solchen bezeichnen soll. Und wenn er gar keine Antworten mehr findet, sucht er Zuflucht bei den Versen seines Lieblingsdichters Rimbaud. Frankreich wird hier nicht auf seine Klischees reduziert. Paris ist nicht die Stadt der Liebe. Niemand trinkt Wein und verfällt der französischen Küche, aber man möchte Charly fast drücken – nicht nur aus Mitleid, sondern auch weil der Kleine trotz aller Widrigkeiten mit unglaublicher Weisheit durch seine Welt geht.