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Schutzpatron. Kommissar Kluftinger 06

Kluftingers sechster Fall

Kluftinger Band 6

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Eine Arbeitsgruppe für die Sicherung des Altusrieder Burgschatzes, der im Allgäu gefunden wurde und jetzt nach einer weltweiten Ausstellungstour endlich wieder in die Heimat kommt – so ein Schmarrn!, denkt sich Kommissar Kluftinger, der doch gerade den mysteriösen Mord an einer alten Frau aufklären muss. Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun?
Rezension
"(...) hintersinnig humorvoll.", Der Spiegel, 11.07.2011
Portrait
Klüpfel, Volker
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.

Kobr, Michael
Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, studierte Romanistik und Germanistik, ist Lehrer und wohnt mit seiner Frau und seinen Töchtern im Allgäu. Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.
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  • Für Michi.
    Danke,
    Volki
    Für Volker.
    Danke,
    Michi
    Künder ew ger, froher Wahrheit,
    unsres Land s Apostel, du,
    bringe uns ersehnte Klarheit
    und im Sturm der Zeiten Ruh.
    (Aus dem Magnuslied nach D. Haugg)
    Heiliger Antonius,
    kreizbraver Ma,
    fihr mi an des Plätzle na,
    wo i mei Sach verlore ha.
    (Volksmund)
    Prolog
    "Wotan?"
    Reglos lauschte er in die vorabendliche Stille hinein. Kein Laut. Er drehte sich einmal um die eigene Achse, doch das diffuse Licht der heraufziehenden Dämmerung, das durch die Wipfel der knorrigen Bäume hinunter zum feuchten Waldboden drang, ließ ihn nur wenige Meter weit sehen.
    "Wotan!"
    Wie immer, wenn er den Namen rief, war er ihm ein wenig peinlich. Selbst schuld, dachte er, niemand hat dich gezwungen, deinem winzigen Hund einen derart martialischen Namen zu geben. Aber er hatte den Kontrast so putzig gefunden: der kleine Dackel mit den krummen Beinchen und der Name der germanischen Gottheit. Langsam begann er sich Sorgen um ihn zu machen. Es war nicht Wotans Art, einfach so fortzulaufen.
    "Wotan?" Er schnippte seine Zigarette weg, trat sie aus und hielt inne. Hatte er da nicht etwas gehört? Er blickte zurück auf den Weg, der, mit Baumstämmen befestigt, hinunter ans Flussufer führte. Nichts.
    Vor ihm ragte das Plateau mit der Ruine auf. Bei ihrem Anblick fröstelte es ihn. Nebelschwaden hatten sich auf der Wiese ausgebreitet und hüllten die moosbewachsenen Steine des Turms in einen fahlen Schleier. Das Dämmerlicht hatte die Farben aus der Natur gewaschen, alles wirkte grau, trostlos und unheimlich. Er gestand es sich nur ungern ein, aber der Schauder, der von ihm Besitz ergriff, kam nicht von der Temperatur. Er versuchte sich einzureden, dass es nur die Angst um seinen Hund war, denn er wagte gar nicht sich auszumalen, was passiert sein könnte, wenn Wotan nicht in Richtung Auto, sondern zum Steilufer gelaufen war. Mühelos hätte er unter den Latten des Zauns dort hindurchschlüpfen können, um dann Gerade als er seinen Blick mit einer bösen Vorahnung in Richtung Abgrund wandte, hörte er ihn.
    Es war ein ungewöhnlich aggressives Knurren, aber es kam zweifellos von seinem Hund. Ohne zu zögern, rannte er los, achtete nicht auf die Äste, die ihm ins Gesicht peitschten, sprang über Wurzeln und welkes Laub, blieb stehen und lauschte, den Kopf geneigt, den Blick unbestimmt in die Dämmerung gerichtet. Da! Erneut ein Knurren. Es kam er kniff die Augen zusammen, als könne er so seine Sinne schärfen ja, es kam eindeutig von der Lichtung.
    Aus der Richtung des Gedenksteins flog Erde und Laub in hohem Bogen auf die Lichtung. "Wotan!" Sein Hund scharrte wie verrückt in der Erde und knurrte den Waldboden an. Gar nicht auszudenken, was dieser Dreck auf den Polstern des neuen Autos anrichten würde. Nur noch Wotans Hinterteil ragte hinter dem Tuffstein hervor, dessen altertümliche Inschrift an die "Veste Alt-Kalden" erinnerte, eine mächtige Burg, die einst hier in Altusried gestanden hatte. Er erinnerte sich noch, dass irgendeine Katastrophe ihr ein jähes Ende bereitet hatte.
    "Hör jetzt auf!", schrie er wutentbrannt, da das Tier nicht reagierte. Er stampfte dabei mit dem Fuß auf, was ein merkwürdig dumpfes Geräusch verursachte, als sei es unter der Grasnarbe hohl. Erschrocken hob der Dackel den Kopf, jaulte einmal kurz und kam auf ihn zu, da spürte der Mann einen Zug modriger Luft von unten, hörte das Krachen berstenden Holzes und fiel ins Bodenlose. Dann wurde es dunkel.
    Finsternis und Kälte. Mehr nahm er zunächst nicht wahr, als er wieder zu sich kam. Doch sofort gesellten sich rasende Kopfschmerzen hinzu, ein Hämmern hinter der Schläfe, als wolle ihm jemand von innen den Schädel sprengen. Unwillkürlich fasste er sich an den Kopf, spürte ein feuchtes, warmes Rinnsal und wusste, auch ohne es zu sehen, worum es sich dabei handelte: Blut. Sein Blut.
    Urplötzlich drängte sein Mageninhalt mit aller Gewalt nach oben, und er übergab sich heftig. Mi
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 426
Erscheinungsdatum 17.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27483-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/3 cm
Gewicht 305 g
Originaltitel Schutzpatron. Kluftingers neuer Fall
Verkaufsrang 21494
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Unterhaltung und Spannung vom Feinsten!

Brigitte Krautgasser, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Kluftinger muß in seinem neuen Fall für den Schutz eines sagenhaften Burgschatzes sorgen. Dabei soll er doch den Mord an einer alten Frau aufklären und hat gar keine Zeit dazu. Im Lauf der Ermittlungen wird immer mehr klar, dass die beiden Fälle eng zusammenhängen. Nebenbei wird auch noch sein geliebtes Auto gestohlen - aus Scham verschweigt er es seinen Kollegen und seiner Frau Erika. Natürlich gibt es wieder die komischsten Verwicklungen, auch dieses Mal mit Mithilfe von Dr. Langhammer. Ein spannendes und komisches Lesevergnügen ist wieder mal vorprogrammiert!

Ein Muß für Kluftinger Fans

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wiener Neustadt

Jeder Kluftinger Fan muß unbedingt auch den neuen Fall lesen. Das ist schon mal klar. Er hat auch wieder ganz schön viel um die Ohren. Da ist die Sache mit der geplanten Ausstellung des Schatzes des Heiligen Magnus, der schon an allen möglichen Orten, sogar in Wien zu sehen war. Jetzt kommt der Schatz zurück ins Allgäu. Allerdings interessiert sich auch ein Bande von Kunstdieben für diesen Schatz. Kluftinger hat einen Mord an einer alten Frau zu klären, der anscheinend mit dem geplanten Kunstdiebstahl zusammenhängt. Sein uraltes Auto wurde gestohlen, und er kann es niemandem, nicht mal seiner Frau Erika sagen. Sein erster Flug - nach Wien - ist zu erleben und erleiden. Und Doktor Langhammer ist auch nie weit, wenn es für Klufti mal wieder ganz unangenehm und peinlich ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
7
2
1
0

Kluftingers sechster Fall
von meggie aus Mertesheim am 19.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vor Jahren wurde ein sagenhafter Schatz in der Burgruine Kalden entdeckt. Dieser Schatz soll nun endlich in Altusried ausgestellt werden. Der enorme Wert benötigt natürlich einen gewissen Schutz. Doch Kommissar Kluftinger hat eigentlich eher mit einem ganz anderen Problem zu tun. Eine Tote in einer Werkstatt gibt den Ermittlern ... Vor Jahren wurde ein sagenhafter Schatz in der Burgruine Kalden entdeckt. Dieser Schatz soll nun endlich in Altusried ausgestellt werden. Der enorme Wert benötigt natürlich einen gewissen Schutz. Doch Kommissar Kluftinger hat eigentlich eher mit einem ganz anderen Problem zu tun. Eine Tote in einer Werkstatt gibt den Ermittlern Rätsel auf. Warum musste sie sterben? Außerdem wurde Kluftingers Auto gestohlen. Doch will er die Täter auf eigene Faust schnappen - und muss so vor seiner Frau Erika, seinem Sohn Markus und auch seinen Kollegen etliche Ausreden erfinden, warum er plötzlich nicht mehr mobil ist. Auch im sechsten Buch des Autorenduos hat es Kommissar Kluftinger nicht leicht. Durch die verschiedenen Probleme, die sich auftun, scheint es geradezu an einem Wunder zu grenzen, dass kein größeres Durcheinander entsteht. Der Kommissar muss nun zu allem eine Lösung finden, wobei das Hauptproblem wohl die Tote in der Werkstatt darstellt. Es ergibt sich jedoch schnell eine Verbindung zu dem Altusrieder Schatz, der in kurzer Zeit endgültig nach Hause zurückkehren soll und natürlich bei vielen für Aufregung sorgt. Kluftinger kann sich deshalb eigentlich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten und drückt deshalb die Untersuchung der Autodiebstähle an seinen Kollegen Maier ab. Bis sein eigenes Auto gestohlen wird und er sich persönlich angegriffen fühlt. Der alte Passat ist für Kluftinger selbst ein großer Schatz und so nimmt er sich dem Problem auch noch an. Natürlich ist es klar, dass er dabei in viele Fettnäpfchen tritt und manchmal gar nicht so richtig weiß, was er da so tut. Das Problem "Auto" zieht sich dabei durch das ganze Buch. Kluftingers Frau Erika weiß nichts von dem Diebstahl und so muss der Kommissar mehrere Ausreden finden, warum nun plötzlich "zu Fuß gehen" so viel besser ist oder warum der Dienstwagen vor der Tür steht. Bis sich eine sehr knallige Lösung ergibt. Wie auch in den Vorbänden, ergeben sich hier etliche kuriose Szenen, bei denen man lachen muss. Der Kommissar zieht die Lacher aber auch förmlich an. Herrlich fand ich, wie Kluftinger und Maier zu den Kollegen nach Österreich reisen, um dort Hinweisen nachzugehen. Während Kluftinger und Maier sich freundschaftlich etwas näher kommen, ist es gerade Maier, der nun etwas mehr in den Vordergrund gerückt wird. Er wirkt menschlicher und man bekommt einen Einblick in sein Privatleben. Aber er bleibt weiter steif und seine Besserwisserrei macht ihn nicht sympathischer. Aber man erkennt, warum er so ist, wie er ist. Auch mit Dr. Langhammer hat es Kluftinger wieder zu tun. Diesmal in einer sehr heiteren Szene bei einem virtuellen Golfspiel. Kluftingers Abneigung ist diesmal besonders hoch. Doch seiner Frau Erika zuliebe reißt er sich zusammen und macht gute Miene zum bösen Spiel. Auch der Vorname Kluftingers bleibt weiterhin ein Geheimnis. Diesmal wird gar nichts verraten und es bleibt spannend. Das Ende ist diesmal sehr rasant und vor allem sehr interessant. Fazit: Kluftinger ist bei mir mittlerweile Kult.

Kluftinger trifft seinen Widersacher...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

...und es ist nicht Dr. Langhammer, so viel sei verraten! Erneut gelingt den Autoren ein spannender und humoriger Krimi aus dem Allgäu, das scheinbar das Herz des Verbrechens in Deutschland geworden ist (zumindest wenn man nicht nach Oberbayern, an die Nordsee oder in den Taunus blickt bzw. liest). Die Entwicklungen, die Kluftin... ...und es ist nicht Dr. Langhammer, so viel sei verraten! Erneut gelingt den Autoren ein spannender und humoriger Krimi aus dem Allgäu, das scheinbar das Herz des Verbrechens in Deutschland geworden ist (zumindest wenn man nicht nach Oberbayern, an die Nordsee oder in den Taunus blickt bzw. liest). Die Entwicklungen, die Kluftinger im Privaten nimmt, sind ein wunderbares Gegenstück zu den Ermittlungen und machen jedes Buch mit Kluftinger zu einem Teil von etwas Großem das (leider) irgendwann mal etwas Ganzes ergeben wird. Ich bin davon sehr angetan und finde es erfrischend, dass nicht nur nach dem Schema F ermittelt wird, sondern die Protagonisten regelrecht leben und man als Leser alle größeren und kleineren Dramen mit erleben kann - danke dafür an die Autoren!

besser als Mankel und Adler Olsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Säriswil am 21.12.2016

Die Kluftinger-Krimis sind zu meinen absoluten Spitzenreitern geworden! Die Mischung von Humor, Spannung und ländlicher Idylle trifft genau meinen Geschmack. Bereits bin ich am Lesen des nächsten Falls 'Herzblut'! 'Grimmbar' und 'Himmelhorn' stehen griffbereit im Regal und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden!!