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Wenn das Schlachten vorbei ist

Roman

T.C. Boyle

(22)
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Beschreibung

Zwei Fraktionen von Umweltschützern liefern sich einen erbitterten Kampf. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste von Kalifornien, wo die Umwelt vom Menschen empfindlich gestört wurde. Soll man das Gleichgewicht des Ökosystems mit viel Steuergeldern wiederherstellen - was zwangsläufig die Ausrottung mancher Tierarten bedeutet -, oder soll man um jeden Preis das Töten verhindern? T. C. Boyles furioser, apokalyptischer Roman handelt von der Ausbeutung der Natur durch den Menschen und den katastrophalen Folgen. Boyle hat eines seiner ältesten Themen weiterentwickelt, nie war er so bitter und böse, nie war es ihm so ernst.

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von insgesamt 28 Romanen und Erzählungen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Bis 2012 lehrte er Creative Writing an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016), Die Terranauten (Roman, 2017), Good Home (Erzählungen, 2018), Das Licht (Roman, 2019) sowie Sind wir nicht Menschen (Erzählungen, 2020)..
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, studierte Amerikanistik und lebt in München. Er übersetzte u.a. T.C. Boyle, Peter Carey, Jonathan Safran Foer, Patricia Highsmith, John Irving, Colum McCann, V.S. Naipaul, Thomas Pynchon, Philip Roth, Richard Stark, Oliver Sacks und Castle Freeman. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 461
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23734-6
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21,8/14,6/3,5 cm
Gewicht 671 g
Originaltitel When the Killing's Done
Auflage 5
Übersetzer Dirk van Gunsteren

Buchhändler-Empfehlungen

großes Lesevernügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Wie legitim ist es, ein Leben zugunsten eines anderen auszulöschen? Alma Boyd Takesue ist Biologin . Auf der kalifornischen Kanalinsel Anacapa droht eine, dort heimische, seltene Vogelart auszusterben. Das Überleben dieser Vogelart ist nur zu sichern, wenn das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder hergestellt wird. Das heißt allerdings - Ratten und Schweine müssen zur Gänze von der Insel verschwinden. Sie sollen abgeschossen werden. In David Francis LaJoy hat Alma einen erbitterten Feind. Er ist fanatischer Tierschützer und stellt sich mit all seiner Kraft gegen diese Pläne. "Wenn das Schlachten vorbei ist" ist ein großes Lesevergnügen.

Gibt es eine einzige Wahrheit beim Umweltschutz

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Auf den Channel Islands vor der Küste Kaliforniens spielt der Großteil der Handlung dieses Buches, das den Konflikt zwischen Naturschützern, die von eingeschleppten Tierarten gefährdeten Verhältnisse wieder herstellen wollen einerseits und radikalen Tierschützern andererseits thematisiert. Rund um zwei Hauptfiguren erzählt Boyle nicht linear, sondern zum Teil in Rückblenden die manchmal sehr dramatischen Geschichten der Beteiligten. Durch die Konstruktion spannend zu lesende Auseinandersetzung mit dem Thema Natur und Umwelt an Hand der Schicksale der durchaus widersprüchlichen Figuren. Für Leser wie mich besonders erfreulich, die Landkarte im Umschlag des Buches.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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0

Gibt es eine Rechtfertigung für das Abschlachten einer Tierart???
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fra... In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fragen die er dabei aufwirft haben mich so intensiv beschäftigt, und, da er alle Positionen argumentativ geschickt unterlegt, es mir nachhaltig schwer gemacht Position zu beziehen. Lesen Sie selbst. Dieser Autor regt zum Denken an, hinterlässt sie aber auch ein wenig frustriert, bewusst werden Fragen aufgeworfen mit denen sie einzig mit sich selbst zu einer Lösung finden müssen. Ganz und gar großartig!!!

Boyle widmet sich wieder Mal der Destruktivität des Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung... "Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung teilweise Recht - aber nur so lange, bis der Mensch Gewalt gegen Menschen rechtfertigt - sobald dies eintritt, wird jeglicher Wunsch nach Veränderung destruktiv und verhindert positive Veränderungen, die nur auf Zusammenarbeit der Menschen aufgebaut werden können! Beide Seiten schildert Boyle anschaulich und man bekommt in diversen Szenen Sympathie mit beiden Gruppen. So dass es für den Leser sehr schwierig wird sich für eine der beiden Ideologien zu entscheiden. Ich denke es ist etwas vom traurigsten, was passiert, dass von Menschen eingeschleppte fremde Arten die einheimischen Arten ausrotten. Jedoch denke ich, so unsympathisch der der radikale Tierschützer David Francis LaJoy an manchen Stellen auch ist, eher recht hat: Wie kann man die einheimischen Arten schützen, ohne dabei Unmengen anderer Arten qualvoll sterben zu lassen? Und dabei wäre das Problem ja nicht gelöst, denn: wie will man verhindern, dass in Zukunft nicht wieder vom Menschen überall auf der Welt fremde Arten eingeschleppt werden, die das heimische Ökosystem zerstören? Ist dies nicht eine unmögliche Aufgabe, die die Biologin Alma Boyd Takesue zu lösen versucht? Jedenfalls denke ich, dass es eine unmögliche Aufgabe ist, solange der Mensch mit modernen Fahr- und Flugzeugen herumreist. Gut konstruierte Geschichte, die auf einfache "Gut gegen Böse"-Schematas verzichtet.

Töten um zu retten?
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. ... Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. Dies gelingt natürlich nur, wenn sie die dort eingewanderten (oder von Menschen eingeschleppten) Ratten vergiften und massenweise Wildschweine abschießen. Der fanatische Tierschützer Dave LaJoy und seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, gilt es doch jedes Lebewesen dieser Erde zu schützen. Uns so entsteht ein Kampf, bei dem nicht nur so mancher Vierbeiner sein Leben verliert. Ein guter, spannender, bitterböser Roman zu einem hochinteressanten Thema. Allerdings wird so mancher Boyle-Fan den scharfen Witz seiner früheren Bücher vermissen.


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