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The Tenant of Wildfell Hall

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'She looked so like herself that I knew not how to bear it' In this sensational, hard-hitting and passionate tale of marital cruelty, The Tenant of Wildfell Hall sees a mysterious tenant, Helen Graham, unmasked not as a 'wicked woman' as the local gossips would have it, but as the estranged wife of a brutal alcoholic bully, desperate to protect her son. Using her own experiences with her brother Branwell to depict the cruelty and debauchery from which Helen flees, Anne Brontë wrote her masterpiece to reflect the fragile position of women in society and her belief in universal redemption, but scandalized readers of the time.
Portrait

The youngest of the illustrious Bronte siblings, Anne (1820-1849) wrote poetry and fiction throughout her childhood and went on to become a governess, religious lyric poet and novelist, publishing under the pseudonym Acton Bell. The realist and often ironic tone of her novels Agnes Grey and The Tenant of Wildfell Hall is strikingly different from the more romantic style of her sisters, Charlotte and Emily. Anne died of pulmonary tuberculosis a year after the publication of The Tenant of Wildfell Hall, at only twenty-nine years old.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 28.06.2012
Sprache Englisch
ISBN 978-0-14-119935-1
Reihe Penguin English Library
Verlag Penguin Books Ltd
Maße (L/B/H) 20,1/13,1/3 cm
Gewicht 390 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Szenen einer Ehe im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 20.12.2011
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie viele Frauen zu dieser Zeit strebt die Protagonistin Helen in "The Tenant of Wildfell Hall" eine Ehe an. In dem charmanten, gutaussehenden Arthur scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben und schon bald wird geheiratet. Doch bereits kurz nach der Hochzeit ziehen dunkle Wolken am himmelblauen Ehefirmament auf.... Wie viele Frauen zu dieser Zeit strebt die Protagonistin Helen in "The Tenant of Wildfell Hall" eine Ehe an. In dem charmanten, gutaussehenden Arthur scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben und schon bald wird geheiratet. Doch bereits kurz nach der Hochzeit ziehen dunkle Wolken am himmelblauen Ehefirmament auf. Das ruhige, beschauliche Eheleben taugt nicht für den rastlosen, lebenshungrigen Ehemann, der immer mehr Zeit außerhalb des häuslichen Anwesens verbringt. Außerdem spricht er mehr und mehr dem Alkohol zu, um dann zum brutalen, unberechenbaren Unhold zu mutieren, der seine Frau damit körperlich und seelisch quält. Eine Scheidung kommt im 19. Jahrhundert so leicht nicht in Frage und so erträgt Helen ihr Schicksal still und geduldig leidend, - bis Arthur schließlich beginnt, auch den gemeinsamen jungen Sohn in seine Ausschweifungen miteinzubeziehen. Jetzt endlich ergreift Helen die Initiative und verlässt Arthur, um sich mit ihrem Sohn in Wildfell Hall als Künstlerin niederzulassen und ein zurückgezogenes, eigenständiges Leben zu beginnen. Dabei findet sie nicht nur Ruhe und Zuversicht, sondern muss auch erkennen, dass es auch andere, mitfühlende und einfühlsame Wesen der männlichen Spezies gibt. Doch gerade als sich neue zarte Bande andeuten, kehrt Helen pflichtbewusst zu ihrem mittlerweile schwer kranken Mann zurück, um ihn trotz aller erlittenen Qualen hingebungsvoll und aufopfernd zu pflegen. Anne Bronte liefert mit diesem Werk eine beeindruckende und beklemmende Studie zum Leben der Frau im England des 19. Jahrhunderts, die realistisch und schonungslos zeigt, wie ausgeliefert und rechtlos sich der Status der Frau damals jenseits jeglicher Gleichberechtigungstendenzen gebärdete und auch wie tief dieser Status von den Frauen verinnerlicht wurde, so dass die Protagonistin nach anfänglich geglückter Flucht aus ihrem Martyrium zunächst auf ein neues eigenes Glück verzichtet, um sich ergeben und resignierend um die Pflege ihres Peinigers zu kümmern. Interessant, informativ und absolut lesenswert. (Dieser Kommentar bezieht sich auf eine Taschenbuchausgabe des Werks.)