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Ängstliche Kinder unterstützen

Die elterliche Ankerfunktion. Vorw. v. Arist von Schlippe

Ängste gehören zur Entwicklung eines Kindes und können in Übergangsphasen, nach seelischen Erschütterungen oder Krisen auftreten. Bei manchen Kindern halten diese Angstzustände jedoch länger an oder werden sogar zu dauerhaften Begleitern. Im Unterschied zu Angststörungen von Erwachsenen wirken sich die Ängste bei Kindern nicht nur auf sie selbst aus, sondern auch die Eltern sind mit ihren Reaktionen und Umgehensweisen stark einbezogen. In der systemischen Perspektive stellen die Eltern die Schlüsselfigur dar, die einerseits unbeabsichtigt zur Verstärkung und zum Fortbestehen der Ängste beitragen oder aber dem Kind helfen können, Entwicklungskrisen durchzustehen und die Störungen zu überwinden. Es ist daher schwierig, die Ängste eines Kindes zu verstehen und zu behandeln, ohne nicht auch die elterlichen Reaktionen zu begreifen und zu verändern. Mit dem zentralen Bild der Ankerfunktion befürworten die Autoren, dass neben Schutz und Sicherheit durch elterliche Präsenz auch fördernde Unterstützung unabdingbar ist. So kann das Kind seine Kräfte sammeln und lernen, das Problem selbständig zu bewältigen.
Portrait
Omer, Haim
Prof. Dr. phil. Haim Omer ist Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv.

Lebowitz, Eli
Dr. Eli Lebowitz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Yale Child Study Center der Yale University.

von Schlippe, Arist
Prof. Dr. phil. Arist von Schlippe, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Familientherapeut und Familienpsychologe, hat den Lehrstuhl »Führung und Dynamik von Familienunternehmen« am Wittener Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke inne. Er ist Lehrtherapeut für systemische Therapie, Coach und Supervisor (SG).
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  • Mit einem Vorwort von Arist von Schlippe. Aus dem Hebräischen von Miriam Fritz Ami-Ad
  • Vorwort von Arist von Schlippe

    Einleitung
    Der Eltern-Kind-Zusammenhang
    Elterliche Präsenz - unterstützen und beschützen
    Ankerfunktion
    Erlernte Angst
    Charakterisierung von Angststörungen bei Kindern und die Mitverantwortung der Eltern
    Zum Buch

    Erstes Kapitel
    Unterstützen, Beschützen und die Ankerfunktion
    Der Verlust der Ankerfunktion: beschützende Eltern
    Übergriff statt Verankerung: fordernde Eltern
    Übergangsphasen im Leben
    Eltern als ausführende Instanz der Ängste

    Zweites Kapitel
    Elterliche Unterstützung in Zusammenarbeit mit dem Kind
    Wie wirkt Angst?
    Wie kann vermieden werden, dass eine vorübergehende Krise zum chronischen Problem wird?
    Psychotherapie bei Angststörungen
    Die Entwicklung eines positiven inneren Dialoges
    Die Aneignung von praktischen Fähigkeiten zur Überwindung der Angst
    Systematische Desensibilisierung
    Hinweise für elterliche Unterstützung

    Drittes Kapitel
    Einseitige Maßnahmen der Eltern
    Die positiven Stimmen im Kind
    Einseitigkeit: Die Vorteile eines Nachteils
    Die elterliche Erwartung, dass das Kind ihren Handlungen zustimmt
    Einseitige elterliche Maßnahmen
    Die Ankündigung
    Reaktionen auf die Ankündigung
    »Was nun?«
    Der Kampf gegen den Nährboden der Angst
    Die einseitige Desensibilisierung
    Allmähliche Steigerung des Schwierigkeitsgrades und Wiederholung
    Ein Beispiel für eine einseitige Desensibilisierung

    Viertes Kapitel
    Die Zusammenarbeit der Eltern
    Gängige Differenzen zwischen Eltern
    Annäherung von Gegensätzen
    Verheimlichung und Absprache
    Beschuldigungen mäßigen
    Wie kann man eine begrenzte Zusammenarbeit erreichen?
    Wenn einer der Eltern die Zusammenarbeit verweigert

    Fünftes Kapitel
    Vom Vermeidungsverhalten zur Kontrollherrschaft
    Kontrollbedürfnis und Kontrollübernahme
    Die Tyrannei der Zwangsstörung
    Die Notwendigkeit des gewaltlosen Widerstandes
    Erklärungen für die elterliche Unterwerfung
    Der Preis des Kindes für seine Kontrollübernahme
    Die positive Bedeutung des elterlichen Widerstandes
    Prinzipien des elterlichen Widerstandes gegen die Zwangsstörung

    Sechstes Kapitel
    Die Auseinandersetzung mit Angststörungen erwachsener Kinder und deren chronischer Abhängigkeit

    Literatur
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 207
Erscheinungsdatum 28.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-525-40218-4
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Maße (L/B/H) 20,4/12,6/1,8 cm
Gewicht 251 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 9187
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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