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Dracula

Hörspiel

(36)
Zum 100. TODESTAG von Bram STOKER

Jonathan Harker, seine Verlobte Mina und der Irrenarzt Dr. Seward erzählen vom Einfall des Vampirfürsten aus den Karpaten in London. In leisen, intensiv gespielten Szenen, mit schnellen Schnitten, mit Wolfsgeheul, Hufgetrappel und der hollywoodreifen Musik von Jan-Peter Pflug spielt sich die Jagd auf Dracula im Kopf des Hörers ab.
Portrait
Abraham Stoker, geboren 1847 in Dublin, war bis zu seinem achten Lebensjahr durch eine Krankheit ans Bett gefesselt. Nach Abschluss seines Studiums begann er zunächst eine Beamtenlaufbahn, zog aber bald nach London, wo er 27 Jahre lang als Sekretär und Manager des Shakespeare-Darstellers Henry Irving tätig war. 1912 starb Stoker arm und unbekannt in London, genau zehn Jahre bevor sein Dracula durch Murnaus Film Nosferatu zum dunkelsten Held der Weltliteratur wurde. Heute kennt man Bram Stoker fast ausschließlich als den geistigen Vater von Dracula, obwohl er auch Kurzgeschichten, Theaterkritiken, Vorträge und 16 weitere Romane verfasste.

Konstantin Graudus absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Seit 1989 ist der populäre Schauspieler in vielen Filmen zu sehen, u.a. in "Curiosity and the Cat", "Sissy" und "C'est la vie" unter der Regie von Daniel Cohn-Bendit. Darüber hinaus spielte er in unzähligen TV-Serien wie z.B. "City Express", "Großstadtrevier", "Für alle Fälle Stefanie", "Balko", "Doppelter Einsatz", "Non Stop Comedy". Von 1990 bis 1993 war er u.a. unter der Regie von Ulrich Heising, Peter Löscher und Michel Bogdanov am Deutschen Schauspielhaus Hamburg tätig. Außerdem ist er ein gefragter Synchron- und Hörbuchsprecher, seine Stimme ist u.a. in den Hörspielen "Herr Lehmann" von Sven Regener, "Der Zauberberg" von Thomas Mann oder "Das Glasperlenspiel" von Hermann Hesse zu hören.

Gerd Baltus, geboren 1932 in Bremen, debütierte 1953 ohne Schauspielausbildung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Bis 1956 gehörte er diesem an und arbeitete dort unter anderem mit Gustaf Gründgens zusammen. Ab 1963 widmete er sich ausschließlich Film- und Fernseharbeiten. Seitdem war Gerd Baltus in nahezu allen großen deutschen Serien wie "Tatort", "Derrick", "Das Traumschiff" oder "Der Alte" zu sehen.

Andreas Fröhlich, bekannt geworden durch seine Rolle als Bob Andrews in „Die drei ???", ist auch als Synchronsprecher (John Cusack, Edward Norton und Gollum aus „Der Herr der Ringe") sehr erfolgreich. Für Random House Audio hat er u.a. Teil 1-4 der „Eragon”-Saga gelesen.

Céline Fontanges' Stimme kennt man aus Hörspielproduktionen wie "Der Schimmelreiter" oder dem Friedrich-Schiller-Hörspiel "Du bist mein, wo Du auch mein bist". 2001 wurde sie für ihre Rolle in "Die Wolke" mit dem "Hörspiel-Award" als beste Sprecherin ausgezeichnet. Ausserdem ist sie in "Oliver Twist", "Pompeji" und "Die drei Musketiere" zu hören, die alle im Hörverlag erschienen sind.

Felix von Manteuffel gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Er wirkte in unzähligen Fernseh- und Filmproduktionen wie in "Café Meineid", "Herzschlag", dem "Tatort", "Requiem für eine romantische Frau" und "Ein Mann für meine Frau" mit und sprach zahlreiche Produktionen für den Hörverlag, wie "Homo Faber" oder "Montauk" von Max Frisch oder "Harry Potter" von Joanne K. Rowling. Darüber hinaus ist Felix von Manteuffel in den Hörspielproduktionen "Der Zauberberg" von Thomas Mann, "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe, "Moby-Dick oder Der Wal" von Herman Melville, "Dracula" von Bram Stoker, "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, "Die Strudlhofstiege" von Heimito von Doderer oder "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline zu hören.

Sven Stricker (Regie), Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene. Für den Hörverlag inszenierte er bereits Sven Regeners "Herr Lehmann" und diverse Klassiker der Jugendliteratur (u. a. "Robinson Crusoe", "Die Schatzinsel"), die vielgelobte Hörspieladaption von Robert Harris' "Pompeji", Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" sowie Krimis von Agatha Christie. Außerdem führte er Regie bei der "Harry Potter"-Lesung mit Felix von Manteuffel.

Sven Stricker (Regie), Jahrgang 1970, studierte Literaturwissenschaften in Essen. Nach einem Volontariat bei einem Kinder- und Jugendbuchverlag kümmerte er sich um das dortige Hörspiel- und Liederprogramm. Seit 2001 lebt und arbeitet er als freier Regisseur und Bearbeiter in Hamburg. Seine Produktionen wurden u. a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis und dem Publikumspreis beim Hörspielkino unterm Sternenhimmel ausgezeichnet. Er zählt zu den jüngsten und doch profiliertesten Regisseuren der deutschsprachigen Hörspielszene. Für den Hörverlag inszenierte er bereits Sven Regeners "Herr Lehmann" und diverse Klassiker der Jugendliteratur (u. a. "Robinson Crusoe", "Die Schatzinsel"), die vielgelobte Hörspieladaption von Robert Harris' "Pompeji", Pascal Merciers "Nachtzug nach Lissabon" sowie Krimis von Agatha Christie. Außerdem führte er Regie bei der "Harry Potter"-Lesung mit Felix von Manteuffel.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Konstantin Graudus, Gerd Baltus, Andreas Fröhlich, Céline Fontanges, Felix von Manteuffel
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 05.04.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783867178471
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 156 Minuten
Verkaufsrang 1.316
Hörbuch (CD)
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Man glaubt alles über diesen Grafen zu wissen, doch die heutigen Horrorfilme und Mythen vermitteln nur sehr wenig von Stokers Original. Dabei ist diese Geschichte noch heute überaus lesenswert und hält einige überraschende Wendungen für mutige Leser bereit. Auch stilistisch gesehen ist die Geschichte um den berühmten Blutsauger besonders interessant, besteht sie nämlich großteils aus Tagebucheinträgen, Mitschriften von Phonographen und Zeitungsausschnitten. Auf nach Transsilvanien! Man glaubt alles über diesen Grafen zu wissen, doch die heutigen Horrorfilme und Mythen vermitteln nur sehr wenig von Stokers Original. Dabei ist diese Geschichte noch heute überaus lesenswert und hält einige überraschende Wendungen für mutige Leser bereit. Auch stilistisch gesehen ist die Geschichte um den berühmten Blutsauger besonders interessant, besteht sie nämlich großteils aus Tagebucheinträgen, Mitschriften von Phonographen und Zeitungsausschnitten. Auf nach Transsilvanien!

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Ist schon eine Weile her doch ich musste ihn noch mal lesen. Jetzt wo alle Welt Twilight-geschädigt ist, sage ich nur „retourne à la nature“-„zurück zum Ursprung“ und nahm zur Winterzeit die Geschichte des blutsaugenden Grafen zur Hand. Nicht nur das die Geschichte bei Erscheinung an sich neu wahr (Anregung nahm er an der Geschichte von Eleonore von Schwarzenberg) sonder auch der Schreibstil. So ist das ganze Buch entweder Briefwechsel oder Tagebucheintragung die manchmal dieselben Geschehnisse aus verschieden Blickwinkel erleben lassen. Auch beim zweiten Mal lesen war Dracula gruselig und ich war froh daheim in der Decke eingehüllt mit Knoblauchbrot und Kreuz neben der Teetasse auf dem Sofa zu liegen. Ist schon eine Weile her doch ich musste ihn noch mal lesen. Jetzt wo alle Welt Twilight-geschädigt ist, sage ich nur „retourne à la nature“-„zurück zum Ursprung“ und nahm zur Winterzeit die Geschichte des blutsaugenden Grafen zur Hand. Nicht nur das die Geschichte bei Erscheinung an sich neu wahr (Anregung nahm er an der Geschichte von Eleonore von Schwarzenberg) sonder auch der Schreibstil. So ist das ganze Buch entweder Briefwechsel oder Tagebucheintragung die manchmal dieselben Geschehnisse aus verschieden Blickwinkel erleben lassen. Auch beim zweiten Mal lesen war Dracula gruselig und ich war froh daheim in der Decke eingehüllt mit Knoblauchbrot und Kreuz neben der Teetasse auf dem Sofa zu liegen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
28
5
2
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2018
Bewertet: anderes Format

Der Urvater des Vampirgrusels! Stokers Charaktere sind tiefgründig und lebendig, seine Geschichte spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite. Zu Recht ein beliebter Klassiker!

Für mich der Klassiker überhaupt, was Horror betrifft!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Bram Stokers "Dracula" wer kennt die Geschichte nicht?! Doch so lange wie sie bereits existiert solange begeistert sie auch die verschiedensten Generationen unseres Planeten. Dazu ist noch die Originalübersetzung vom Fischerverlag für mich die Beste die ich je gelesen habe. Einmalig gut wird hier das Schicksal von Jonathan Harker, seiner Verlobten... Bram Stokers "Dracula" wer kennt die Geschichte nicht?! Doch so lange wie sie bereits existiert solange begeistert sie auch die verschiedensten Generationen unseres Planeten. Dazu ist noch die Originalübersetzung vom Fischerverlag für mich die Beste die ich je gelesen habe. Einmalig gut wird hier das Schicksal von Jonathan Harker, seiner Verlobten Mina Murray und das von Draculas Erzfeind Nummer 1 Professor Van Helsing erzählt. Ein Klassiker der so manche Weichen gestellt hat für das Horrorgenre!

Dracula
von Schnutsche am 06.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses Buch habe ich eines Tages in einem Bücherschrank entdeckt. Da es mich seit einiger Zeit zunehmend interessiert, originale Geschichten zu lesen, bzw die originalen Vorlagen zu Verfilmungen, musste ich es unbedingt mitnehmen. Außerdem hat mir auch die Optik des Covers sehr gut gefallen. Ich muss sagen, außer das,... Dieses Buch habe ich eines Tages in einem Bücherschrank entdeckt. Da es mich seit einiger Zeit zunehmend interessiert, originale Geschichten zu lesen, bzw die originalen Vorlagen zu Verfilmungen, musste ich es unbedingt mitnehmen. Außerdem hat mir auch die Optik des Covers sehr gut gefallen. Ich muss sagen, außer das, was jeder über Graf Dracula weiß, wusste ich garnichts über das Buch. Den Klappentext habe ich mir auch gespart und gleich begonnen zu lesen. Ohne Erwartungen, einfach nur gespannt was mir Bram Stoker erzählen möchte. Das Buch ist in einzelne Kapitel eingeteilt, die jeweils nochmal in kurze Abschnitte unterteil sind, zum Beispiel Tagebucheinträge verschiedener Personen, die im Gesamten die komplette Geschichte ergeben. An der Sprache merkt man, dass die Geschichte vor vielen, vielen Jahren geschrieben wurde. Ich habe mir viel Zeit beim Lesen gelassen und es genossen die Geschichte Stück für Stück zu entdecken. Das Ende war natürlich nicht besonders überraschend, aber das wusste ich ja von Anfang an. :D Sehr faszinierend fand ich Mina Harker, wenn man mal bedenkt, wann das Buch geschrieben wurde. Also ich fühlte mich auf jeden Fall gut unterhalten und freue mich darüber, einen weiteren berühmten Klassiker gelesen zu haben.