>> Jetzt Bestseller made in Austria entdecken

Ein toter Lehrer

Roman

(14)
Schulversammlung in der drückenden Hitze eines Londoner Sommers. Der Geschichtslehrer betritt die Aula – und eröffnet das Feuer: Drei Schüler und eine Lehrerin sterben, dann richtet er sich selbst. Auf Druck von oben soll die junge Ermittlerin Lucia May den Fall schnellstmöglich abschließen. Doch sie stellt sich eine Frage, die sonst niemand stellen will: Was trieb einen kultivierten, schüchternen Mann zu diesem grauenvollen Verbrechen? Wie ein Puzzle setzen sich die Aussagen der Lehrer, Kinder und Eltern zu einem erschütternden Bild zusammen. Lucia stößt auf Sensationslust, Verzweiflung, Verleugnung – und für sie steht fest: Sie wird die Wahrheit enthüllen. Was immer es sie kosten mag …
Portrait
Simon Lelic wurde 1976 in Brighton geboren und lebt heute mit seiner Familie wieder dort. Er hat als Journalist gearbeitet, leitet eine Exportfirma und schreibt seit kurzem Romane, die Publikum und Presse unisono begeistern. Bereits sein Debüt „Ein toter Lehrer“ brachte ihm zahlreiche Preise und Nominierungen ein; seit „Das Kind, das tötet“ gehört er endgültig zu den meistbeachteten jungen Autoren Englands.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 03.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-50519-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 262 g
Originaltitel Rupture
Übersetzer Stefanie Jacobs
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Ein toter Lehrer

Ein toter Lehrer

von Simon Lelic
(14)
Buch (Taschenbuch)
10,30
+
=
Bleach

Bleach

von Tite Kubo
Buch (Taschenbuch)
6,70
+
=

für

17,00

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
7
6
0
0
1

Kein Krimi im klassischen Sinn, aber eine Geschichte, die einen mitnimmt und wachrüttelt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2017

Alles scheint vollkommen klar: ein Amoklauf in einer englischen Schule, ein Lehrer erschießt bei einer Schulversammlung eine Kollegin, drei Schüler und anschließend sich selbst. Man ist versucht zu denken, ein weiterer schlimmer Wutausbruch mit tödlichem Ausgang an einer Schule. Und alle sind sich einig: wenn keiner darüber redet, kann... Alles scheint vollkommen klar: ein Amoklauf in einer englischen Schule, ein Lehrer erschießt bei einer Schulversammlung eine Kollegin, drei Schüler und anschließend sich selbst. Man ist versucht zu denken, ein weiterer schlimmer Wutausbruch mit tödlichem Ausgang an einer Schule. Und alle sind sich einig: wenn keiner darüber redet, kann dieser Vorfall auch schnell in Vergessenheit geraten. Doch weit gefehlt, denn es gibt eine junge Ermittlerin, die diesen Fall nicht zu den Akten legen will, die das Gefühl hat, das mehr dahinter steckt als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Lucia May, von ihren Kollegen milde belächelt, beginnt Fragen zu stellen, denn sie kann nicht glauben, dass dieser zurückhaltende und friedliche Lehrer Samuel Szajkowski einfach so zum Monster geworden ist. Sie sammelt die Aussagen von Schülern, Lehrerkollegen, Freunden und Bekannten, so dass sich nach und nach das Bild eines Menschen zusammensetzt, der gemobbt und erniedrigt wurde, der eigentlich kaum eine Chance hatte. Diese Aussagen ähneln polizeilichen Vernehmungsprotokollen, sind Monologe der einzelnen Personen, die in ihrer eigenen Sprache und Wortwahl die Geschehnisse wiedergeben, woraus das Buch eine ganz eigentümliche Spannung bezieht. Als Lucia May auch noch den Fall eines gemobbten Schülers entdeckt, der im Selbstmord endete, scheinen sich die Verhaltensmuster immer mehr zu ähneln. Doch sie selbst gerät zunehmend unter Druck, denn außer ihr scheint jeder den Vorfall vertuschen zu wollen. Am Ende, als ihr die Suspendierung droht, muss sie sich entscheiden, ob sie die Wahrheit herausfinden will auch um den Preis ihrer eigenen beruflichen Laufbahn. Eigentlich ein Krimi, der aber eher ein gesellschaftskritischer Roman mit realistischen Anklängen ist. Gerade dadurch berührt und beunruhigt er den Leser, erschreckt ihn und rüttelt ihn wach, vielleicht auch mit dem tieferen Sinn, die eigene Position und Haltung zu überdenken.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2017
Bewertet: anderes Format

Gelungener Krimi über einen Amoklauf an einer Schule. Allerdings ist diesmal ein Lehrer der Schütze. Wie konnte es so weit kommen?

interessantes Thema, Umsetzung nicht gelungen...
von Juliane aus Jena am 17.02.2017

Das zentrale Thema in "Ein toter Lehrer" ist ganz klar Mobbing. Die Kernaussage kommt deutlich zum Vorschein, allerdings fand ich, die Story und Erzählweise außenrum schlecht. Inhalt: Das Buch beginnt direkt nach dem Amoklauf des Geschichtslehrers einer Londoner Schule. Der Lehrer erschoss 3 Schüler, eine Lehrerin und letztendlich... Das zentrale Thema in "Ein toter Lehrer" ist ganz klar Mobbing. Die Kernaussage kommt deutlich zum Vorschein, allerdings fand ich, die Story und Erzählweise außenrum schlecht. Inhalt: Das Buch beginnt direkt nach dem Amoklauf des Geschichtslehrers einer Londoner Schule. Der Lehrer erschoss 3 Schüler, eine Lehrerin und letztendlich sich selbst. Die Tat selbst, liest man an Leser nicht mit. Die Ermittlerin Lucia May soll den Fall schnellstmöglich abschließen. Was trieb den Lehrer zu dieser Tat? Es werden viele Zeugen vernommen und nacheinander setzt sich ein Bild des Lehrers und seiner Tat zusammen. Erzählweise/Schreibstil: Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Zeugenaussagen, welche wie ein Monolog geschrieben sind, und der Sicht/Arbeit der Ermittlerin, welche in der normalen dritten Person geschrieben sind. Die Monologe der Zeugen machen es erstmal sehr schwer, herauszufinden, wer gerade spricht. Man erhält kein Informationen über den Zeugen, sondern erfährt nur seine Sicht der Dinge. Außerdem fehlen die Worte, des vernehmenden Beamten komplett. Während der Aussagen bekommt man ein Bild des Lehrers Samuel Szajkoswki. Er litt unter Mobbing und Schikanen von Seiten der Schüler und Lehrer. Allerdings wiederholen sich einige Aussagen. Der Schreibstil ist zwar angenehm und leicht, allerdings durch die Perspektivwechsel anstrengend. Charakter: Alle Charakter des Buches sind mehr als lahm. Man erfährt von keinen wirkliche Informationen. Alle sind oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich in keinen Charakter hineinversetzen und war vorallem auch zunehmend genervt. Die Ermittlerin Lucia ist für mich keine starke Frau. Sie kämpft für den Lehrer, der als Mobbingopfer zu so einer Tat, wie den Amoklauf, fähig geworden ist. Allerdings kann sie sich selbst nicht gegen die sexuellen Belästigungen oder Beleidigungen ihrer Kollegen wehren. Für mich absolut daneben. Die Zeugen lernt man nicht richtig kennen, und muss erstmal raten wer jetzt überhaupt spricht. Alle sind meiner Meinung nach hinterhältig und grausam. Klar kommt so deutlich hervor, wie der Lehrer wirklich gemobbt wurde, für mich aber ein bisschen zu viel. Story: Die Idee der Geschichte fand ich toll und interessant. Allerdings wurde daraus echt wenig gemacht. Der Amoklauf ist schon passiert, als das Buch beginnt. Den Sinn hinter den Ermittlungen der Ermittlerin Lucia May habe ich das ganze Buch über nicht verstanden. Durch die Aussagen hat man den Hintergrund verstanden und den Grund der Tag erfahren. Allerdings "hackt" die Ermittlerin immer weiter darauf herum und versucht Gerechtigkeit für den toten Lehrer zu bekommen. Für mich einfach völlig übertrieben. Der Ende war für mich kein Ende. Ich habe gehofft es passiert was, was noch einen weiteren Stern rechtfertigen würde. Allerdings passiert nicht. Also für mich definitiv nicht befriedigend. Fazit: Die Kernaussage über Mobbing an Schulen hat der Autor durchaus getroffen. Für mich aber auf einem Niveau was viel zu hoch und übertrieben war. Die Charaktere sind schlecht, den Sinn der Story habe ich nicht verstanden, die Erzählweise ist gewöhnungsbedürftig. Die Meinungen auf dem Buch z.B. "Sehr verstörend - extrem gut" kann ich nur teilweise unterschreiben. Extrem gut fand ich es definitiv nicht. Verstörend definitiv. Für mich leider nur ein Stern.