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Der Wundertäter

Roman-Trilogie. (Bd.5411-5413)

(1)
Die Wundertäter“-Trilogie zeichnet den dornenreichen Weg des Stanislaus Büdner aus Waldwiesen vom poetisierenden Bäckergesellen zum kritischen Schriftsteller nach.

I: Just an dem Tag seiner Konfirmation zeigt sich, dass Stanislaus Büdner den bösen Blick hat: Er scheintötet die Hühner seines Vaters, und die ganze Konfirmationsgesellschaft ist genauso starr wie die acht Pseudo-Hühnerleichen auf der Stalltreppe. Vater Gustav fällt vor Entsetzen die Zigarre aus dem Mund. Aber da sich in seinem Hause ein derart Begabter findet, muss er seine Wundertätigkeit ausüben, denn „wer gesegnet ist, muß wirken“.

II: Stanislaus, der Wundertäter, kommt erstens aus dem Krieg zurück und zweitens aus einem griechischen Kloster. Wie ein Mönch gewandet, betritt er die Stadt Dinsborn am Niederrhein, um daselbst eine Dichterei aufzumachen. Doch weil er kein Glück damit hat, geht er zurück in seine Heimat, zu Vater Gustav. Er gewinnt einen neuen wichtigen Bekannten, den Meisterfaun, der ihn mahnt: „Du schreibst noch immer nicht, was du schreiben musst. Bring endlich zu Papier, was dich quält.“

III: Stanislaus Büdner, noch immer von der „Dichtsucht“ befallen, wird Verwalter der Lokalredaktion Kohlhalden. Dort wollen ihm welche beibringen, anders zu dichten, als er will. Ein Sekretär bietet ihm sein Leben „zwecks schriftstellerischer Auswertung“ an, doch Stanislaus entflieht in die Briefträgerzunft. Am Ende fängt er wirklich an zu schreiben.

Portrait
Erwin StrittmatterErwin Strittmatter wurde 1912 als Sohn eines Bäckers und Kleinbauern in Spremberg geboren. Er beendete das Realgymnasium mit 17 Jahren, arbeitete als Bäckergeselle, Kellner, Chauffeur, Tierwärter und Hilfsarbeiter. 1941 wurde er zum Polizei-Reserve-Bataillon 325 einberufen, das später zum Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18 umgebildet und 1943 in SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18 umbenannt wurde, ohne Teil der SS zu sein. Bis Sommer 1944 war er Bataillons-Schreiber, danach wurde er zur Film- und Bildstelle der Ordnungspolizei nach Berlin-Spandau versetzt. Bei Verlegung der Dienststelle setzte er sich mit gefälschten Papieren nach Böhmen ab. Ab 1945 arbeitete er erneute als Bäcker, war daneben Volkskorrespondent einer Zeitung und seit 1947 Amtsvorsteher in sieben Gemeinden, später Zeitungsredakteur in Senftenberg. Seit 1954 lebte er als freier Schriftsteller in Schulzenhof bei Gransee. Er starb am 31. Januar 1994.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1638
Erscheinungsdatum 01.06.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-5426-3
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19,8/11,1/11,9 cm
Gewicht 1269 g
Auflage 4. Auflage
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von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 17.01.2012

für alle, die wirklich wissen wollen, dass es in der DDR verschiedenste Biografien gab, dass es Menschen gab, die trotzten der kleinbürgerhaften Obrigkeit, die es übrigens überall gibt, wie sollte es auch nach dem Krieg gewesen sein, es gab ja "keine neuen Menschen", nur weil nun der Sozialismus ausgerufen... für alle, die wirklich wissen wollen, dass es in der DDR verschiedenste Biografien gab, dass es Menschen gab, die trotzten der kleinbürgerhaften Obrigkeit, die es übrigens überall gibt, wie sollte es auch nach dem Krieg gewesen sein, es gab ja "keine neuen Menschen", nur weil nun der Sozialismus ausgerufen wurde... Ein Muss auch für alle Leser, die verstehen, dass junge Menschen, mit 17, 18, 19....auch Fehler machen...und daraus lernen und man sie nicht für immer deswegen "verdammen" kann. Ein Lesevergnügen!!