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Das Versprechen

Requiem auf den Kriminalroman

Kommissär Matthäi Band 22812

Friedrich Dürrenmatt

(11)
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Beschreibung

»...die Stimme vom Himmel hat es so gewollt, das Mädchen hatte wieder ein rotes Röcklein an und gelbe Zöpfe.«
Dürrenmatts Klassiker behandelt ein Thema von trauriger Aktualität: Sexualverbrechen an Kindern.
Verfilmt unter dem Titel ›Es geschah am hellichten Tag‹ mit Gert Fröbe und Heinz Rühmann.

"Das rote Kleid eines ermordeten Kindes, der unvermeidliche Inspektor, die Worte bestialischer Mörder und Sexualverbrecher im Werbetext - und dennoch geht es hier nicht, wie bisher, um Zutaten. Vielmehr sind die Zutaten da, aber sie werden anders behandelt. Ich bin versucht, Das Versprechen mit erlesenstem Simenon zu vergleichen. Es hat die gleiche kompakte Länge, es hat einige derselben Qualitäten - klare Beschreibung, die Fähigkeit, ein Verbrechen so real zu machen wie irgendeines in der Zeitung,und eine sehr menschliche Einstellung gegenüber der Polizei."(The New York Times Book Review)
"Das Versprechen ist ein subtiles und starkes Werk; es hinterläßt tiefe Spuren."(Le Figaro)
"Das Versprechen ist ein großer Roman, das epische Seitenstück zum Besuch der alten Dame. Eine von Intelligenz, Realismus und Phantasie nahezu berstende Geschichte."(Die Zeit)
"Das Versprechen halte ich für Friedrich Dürrenmatts herrlichstes Buch, und ich kehre immer wieder zu ihm zurück. Das V ersprechen ist meisterhaft geschrieben und verbindet tiefe intellektuelle Werte mit einer Erzählkunst, die sich an das breite Publikum richtet." (CoopZeitung)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 02.01.1996
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22812-0
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,4/1,7 cm
Gewicht 156 g
Auflage 29. Auflage
Verkaufsrang 3745

Weitere Bände von Kommissär Matthäi

Buchhändler-Empfehlungen

Echt spannend!

Anna Dubszka, Thalia-Buchhandlung Bad Ischl

Der Krimi von Friedrich Dürrenmatt habe ich sehr spannend und interessant gefunden. Er erzählt in seinen Buch über ein kleines Mädchen mit einem roten Rock& blonden Zöpfen. Als das kleine Mädchen ermordet im Wald gefunden wird beginnt eine spannende suche nach dem Mörder. Matthäi der ehemalige Kommissar musste das Rätsel lösen, mit Erfolg!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Klassiker, der auch beim wiederholten Lesen nicht kalt lässt
von Igelmanu66 aus Mülheim am 06.04.2021
Bewertet: Taschenbuch

»Wer ist der Mörder?« fragte sie mit einer Stimme, die so ruhig und sachlich war, daß Matthäi erschrak. »Das werde ich schon herausfinden, Frau Moser.« Die Frau schaute ihn nun an, drohend, gebietend. »Versprechen Sie das?« »Ich verspreche es, Frau Moser«, sagte der Kommissär, auf einmal nur vom Wunsche bestimmt, den Ort zu v... »Wer ist der Mörder?« fragte sie mit einer Stimme, die so ruhig und sachlich war, daß Matthäi erschrak. »Das werde ich schon herausfinden, Frau Moser.« Die Frau schaute ihn nun an, drohend, gebietend. »Versprechen Sie das?« »Ich verspreche es, Frau Moser«, sagte der Kommissär, auf einmal nur vom Wunsche bestimmt, den Ort zu verlassen. »Bei Ihrer Seligkeit?« Der Kommissär stutzte. »Bei meiner Seligkeit«, sagte er endlich. Mägendorf, ein kleiner Ort in der Nähe von Zürich. Frau Moser ist das Schlimmste zugestoßen, was einer Mutter passieren kann. Ihre kleine Tochter Gritli fiel einem Mörder zum Opfer, die kleine Leiche wurde grausam zugerichtet im nahen Wald gefunden. Kommissär Matthäi steht kurz vor seinem Abflug nach Jordanien, wo ein hohes Amt auf den Top-Ermittler wartet. Obwohl er ahnt, dass er es womöglich nicht halten kann, gibt er der verzweifelten Mutter das verlangte Versprechen. Sexualmorde an Kindern lassen wohl niemanden kalt. In dem kleinen Ort Mägendorf kocht die Volksseele, ein Hausierer ist kurz davor, gelyncht zu werden. Obwohl einiges gegen ihn spricht, glaubt Matthäi nicht an seine Schuld. Der wahre Täter, davon ist er überzeugt, ist noch auf freiem Fuß. Vor Gritli, das weiß er mittlerweile, ermordete er bereits zwei andere kleine Mädchen und wenn ihn niemand stoppt, werden weitere folgen. Der Kommissär entschließt sich zu einem ungewöhnlichen und fragwürdigen Schritt… Dieses Buch las ich nicht zum ersten Mal, den Film „Es geschah am hellichten Tag“ habe ich schon sehr oft gesehen. Das Thema geht mir immer neu ans Herz, die Umsetzungen sind genial, spannend und machen nachdenklich. Mehr noch als im Film steht hier der Ermittler im Mittelpunkt, seine Vorgehensweise, sein Versprechen. Ich kann nicht behaupten, dass ich ihn sonderlich sympathisch fand. Mir drängte sich der Eindruck auf, dass der Grund, weshalb er sich so in den Fall verbeißt, im Wesentlichen darauf beruht, dass er sein Versagen nicht erträgt. Dazu kommt das Versprechen… wie oft sagt man leichtfertig oder vorschnell etwas zu. Bei Matthäi siegen das Gewissen und der eigene innere Druck. Und ob fragwürdig oder nicht, er zieht alle Register, die zu der damaligen Zeit möglich waren. Das Ende im Roman weicht vom Film ab und ist sehr dramatisch, weil realistischer. Fazit: Ein Klassiker, der auch beim wiederholten Lesen nicht kalt lässt. Spannend und intensiv.

Sehr spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 11.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dem Kriminalromans "Das Versprechen" von Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahre 1958, geht es um einen Oberleutnant, namens Dr. Matthäi, der einer Mutter verspricht den Mörder ihrer Tochter zu finden, ihm es jedoch nicht gelingt und er verrückt wird. Ich fand das Buch spannend, da man sich fragt, wann und ob der Mörder gefunde... In dem Kriminalromans "Das Versprechen" von Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahre 1958, geht es um einen Oberleutnant, namens Dr. Matthäi, der einer Mutter verspricht den Mörder ihrer Tochter zu finden, ihm es jedoch nicht gelingt und er verrückt wird. Ich fand das Buch spannend, da man sich fragt, wann und ob der Mörder gefunden wird. Jedoch würde ich das Buch Schülern nicht empfehlen, denn es ist sehr alt und es oft schwer ist das Buch zu verstehen, da viele Wörter heutzutage nicht mehr im benutzt werden.

Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 27.01.2021

Ein wirklich sehr interessant verfasstes Buch, dass einen von Anfang bis Ende gefesselt hat. Ich habe das Buch in nur zwei Tagen zu Ende gelesen (ja, es hat nicht so viele Seiten), dennoch kommt es bei mir nicht so oft vor, dass ich so schnell ein Buch abschließe.


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  • Im März dieses Jahres hatte ich vor der Andreas-Dahinden-Gesellschaft in Chur über die Kunst, Kriminalromane zu schreiben, einen Vortrag zu halten. Ich traf mit dem Zug erst beim Einnachten ein, bei tiefliegenden Wolken und tristem Schneegestöber, dazu war alles vereist. Die Veranstaltung fand im Saale des Kaufmännischen Vereins statt. Publikum war nur spärlich vorhanden, da gleichzeitig in der Aula des Gymnasiums Emil Staiger über den späten Goethe las. Weder ich noch sonst jemand kam in Stimmung, und mehrere Einheimische verließen den Saal, bevor ich den Vortrag beendet hatte. Nach einem kurzen Zusammensein mit einigen Mitgliedern des Vorstandes, mit zwei, drei Gymnasiallehrern, die auch lieber beim späten Goethe gewesen wären, sowie einer wohltätigen Dame, die den Verband der Ostschweizerischen Hausangestellten ehrenhalber betreute, zog ich mich nach quittiertem Honorar und Reisespesen ins Hotel Steinbock nahe beim Bahnhof zurück, wo man mich einlogiert hatte. Doch auch hier Trostlosigkeit. Außer einer deutschen Wirtschaftszeitung und einer alten »Weltwoche« war keine Lektüre aufzutreiben, die Stille des Hotels unmenschlich, an Schlaf nicht zu denken, weil die Angst hochkam, dann nicht mehr zu erwachen. Die Nacht zeitlos, gespenstisch.- Draußen hatte es zu schneien aufgehört, alles war ohne Bewegung, die Straßenlampen schwankten nicht mehr, kein Windstoß, kein ...