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Die Verwandlung

Leipzig 1916

(3)

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Taschenbuch

Kafkas Ausdruck seines Seelenlebens
Wie kaum ein anderes Stück Literatur hat ›Die Verwandlung‹ die Leser zugleich begeistert und verstört und zu verschiedensten Deutungen des vielschichtigen Textes angeregt. Kafkas Erzählung unterläuft und übertrifft jedoch jegliche Interpretationsschemata und ist über alle verkürzenden Zugänge zum Text erhaben. Die Metamorphose des Prokuristen Gregor Samsa zum Käfer wurde von Kafka selbst nicht als beängstigendes Geschehen entworfen. In einem Gespräch mit Gustav Janouch antwortete er angeblich auf dessen Vergleich mit der Devise »Zurück zur Natur«: »Doch heute geht man weiter. Man sagt es nicht nur - man tut es. Man kehrt zum Tier zurück. Das ist viel einfacher als das menschliche Dasein.«
Portrait

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Sein Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik schloss er 1906 mit dem Dr. jur ab. Er arbeitete bei einer Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesellschaft, wurde aber schon 1922 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig pensioniert. Kafka war zeitlebens ein zutiefst verunsicherter Einzelgänger. Er starb am 3. Juni 1924 in einem Sanatorium bei Wien. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Joseph Kiermeier-Debre
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.09.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-02629-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 17,1/11,6/1,5 cm
Gewicht 125 g
Auflage 8. Auflage
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gruselig
von Blacky am 18.04.2009

Kurzbeschreibung In lapidarem Ton teilt der erste Satz der Erzählung das Ungeheuerliche mit: Gregor Samsa, ein gehetzter, die väterlichen Schulden abdienender Handlungsreisender, stellt nach dem Erwachen fest, dass er sich über Nacht in ein monströses Insekt verwandelt hat. Groteskerweise scheint dies Samsa - der Gleichklang zu >>Kafka>Vergehen>Tier>Verwandlung<< ist folglich nur das konsequente Ende eines lange... Kurzbeschreibung In lapidarem Ton teilt der erste Satz der Erzählung das Ungeheuerliche mit: Gregor Samsa, ein gehetzter, die väterlichen Schulden abdienender Handlungsreisender, stellt nach dem Erwachen fest, dass er sich über Nacht in ein monströses Insekt verwandelt hat. Groteskerweise scheint dies Samsa - der Gleichklang zu >>Kafka>Vergehen>Tier>Verwandlung<< ist folglich nur das konsequente Ende eines lange währenden Prozesses willig ertragener, permanenter Ausbeutung. Samsa revoltiert nicht gegen dieses Schicksal; er hat die Normen der Sklavenmoral vollständig verinnerlicht und beginnt sich als nutzlosen Parasiten zu betrachten: Pflichtbewusst bis in den Tod, will er der Familie nicht zur Last zu fallen, hungert sich zu Tode und wird wie Abfall entsorgt Dieses Buch war für mich in der Schule Pflichtlektüre. Ich fand es da schon gruselig. Ist zwar spannend erzählt aber nichts für mich

Kranksein
von Florens R. am 04.07.2008

Nicht "Herr Kafka" war krank, lieber Vor-Rezensent, sondern seine Zeit war es. Und das hat er eingefangen - wie kaum ein anderer in seinem Jahrhundert. Mein Tipp: mal eine aktuelle Kafka-Biografie lesen!

Das ist krank.
von Michael L. aus Hürth am 20.01.2007

Also trotz des relativ hohen Stellenwertes von Herrn Kafka für die Literatur, finde ich diese Geschichte einfach nur eckelhaft. Er schreibt da auf etwas über hundert Seiten von einer Begebenheit, die so gar nicht möglich ist. Allein die Gedanken daran sind krank und dann noch ein ganzes Buch darüber, naja. Meines Erachtens... Also trotz des relativ hohen Stellenwertes von Herrn Kafka für die Literatur, finde ich diese Geschichte einfach nur eckelhaft. Er schreibt da auf etwas über hundert Seiten von einer Begebenheit, die so gar nicht möglich ist. Allein die Gedanken daran sind krank und dann noch ein ganzes Buch darüber, naja. Meines Erachtens nur bedingt zu empfehlen.