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Das Parfum

Die Geschichte eines Mörders

detebe Band 22800

Patrick Süskind

(118)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

»Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen.«

Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 15.02.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22800-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11,5/2,6 cm
Gewicht 280 g
Originaltitel Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders
Auflage 71. Auflage

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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Lange habe ich überlegt mit welchen Worten ich es am besten formulieren soll. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden: Dieses Buch ist mit Abstand das genialste und abscheulichste Buch, welches ich je gelesen habe.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
118 Bewertungen
Übersicht
75
27
11
3
2

Ein Buch, das duftet nach Gier.
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2020

Patrick Süskind versteht es wie kaum ein anderer, anhand von Worten seinem Leser Gerüche in die Nase zu treiben. Das ist ähnlich verstörend wie die Geschichte um seinen Protagonisten Grenouille, der für den perfekten Duft, selbst vor Mord nicht zurückschreckt - Ein toller Roman!

Verstörend und wirklich beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2020

Jean-Baptiste Grenouille nimmt die Welt anders wahr als die durchschnittliche Person und unterscheidet sich auch sonst von den Menschen um ihn herum. Seine Monomanie erlaubt ihm einen Expertenstatus im Bereich von Gerüchen, und er ist so autark, dass er nicht dazu einlädt, Mitleid mit ihm zu empfinden. Er hat seine Abgründe, un... Jean-Baptiste Grenouille nimmt die Welt anders wahr als die durchschnittliche Person und unterscheidet sich auch sonst von den Menschen um ihn herum. Seine Monomanie erlaubt ihm einen Expertenstatus im Bereich von Gerüchen, und er ist so autark, dass er nicht dazu einlädt, Mitleid mit ihm zu empfinden. Er hat seine Abgründe, und die werden recht sachlich geschildert. Natürlich - es ist ja seine Lebenswelt. Das bringt eine Menge Verderben mit sich - und es ist beklemmend, wie selbstverständlich die Welt sich auf den Abgrund einlässt. Ähnlich wie Robert Seethaler bei "Das Feld" schafft es auch Süskind, der Welt eine andere sensorische Palette zu verleihen, nur dass die Figuren in "Das Parfum" es auch mit Hannibal Lecter aufnehmen könnten.

Grausam. Abscheulich. Abartig.
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dennoch wunderschön. Wir riechen mit dem Protagonisten mit. Wir ekeln uns vor den Ausdünstungen der Menschengewülste in Paris und genießen den Duft verschiedenster Blumen. Durch die sehr nüchterne Erzählweise geht die Identifikation aber nicht über das Nachempfinden der Gerüche hinaus. Obgleich wir sehr detailliert seine grauen... Dennoch wunderschön. Wir riechen mit dem Protagonisten mit. Wir ekeln uns vor den Ausdünstungen der Menschengewülste in Paris und genießen den Duft verschiedenster Blumen. Durch die sehr nüchterne Erzählweise geht die Identifikation aber nicht über das Nachempfinden der Gerüche hinaus. Obgleich wir sehr detailliert seine grauenhafte Kindheit geschildert bekommen, versackt Süskind nicht in küchenpsychologischen Analysen, Grenouille ist böse, fertig. Mit Grenouille erschuf Süskind einen der gleichzeitig anziehendsten und abstoßendsten Bösewichte der gegenwärtigen Literatur. Zurecht ein Klassiker, welcher in manchen Momenten etwas zu gezogen erscheint, etwa beim Aufzählen unermesslich vieler Gerüche, was aber auch seinen Sinn hat. Und natürlich wollen wir das Parfum am Ende auch riechen....


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