Warenkorb
 

>> Romane, Kochbücher & mehr - Seitenweise Buch-Schnäppchen*

Ein Mann, ein Mord

Kayankayas dritter Fall. Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 1992

Kemal Kayankaya Band 3

Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte in den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän.
Rezension
"Ohne je moralisierend zu wirken, beleuchtet Arjouni mit viel Witz, bissig und mitreißend die Niederungen der deutschen Wohlstandsgesellschaft und deckt ihren ganz gewöhnlichen Rassismus auf. Für den französischen Leser der neunziger Jahre weckt er damit düstere Erinnerungen. Ein Krimi wie ein Skalpell." (Le Monde)
"Kemal Kayankaya klopft zynische Sprüche, die einem Sam Spade Ehre machen würden. Sam Spade und Philip Marlowe, die legendären 'Private eyes' aus Frisco und L. A., halten ihre schützendeHand über die trübe Dunstglocke von Frankfurt, wenn der deutsch-türkische Schnüffler Kemal Kayankaya im Bahnhofsmilieu der Deutschmark- und Drogenhauptstadt ermittelt. Lakonisch, zynisch, bisweilen satirisch, immer unterhaltsam und nie langweilig kolportieren die Kayankaya-Romane alte Krimi-Mythen. Wer Whisky aus Wassergläsern mag, wird auch Kayankaya mögen." (zitty)
Portrait
Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten drei weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 28.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22563-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,6/1,5 cm
Gewicht 164 g
Auflage 12. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,20
10,20
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Weitere Bände von Kemal Kayankaya

  • Band 1

    3018145
    Happy Birthday, Türke
    von Jakob Arjouni
    (6)
    Buch
    10,30
  • Band 2

    2974361
    Mehr Bier
    von Jakob Arjouni
    (10)
    Buch
    10,20
  • Band 3

    3004671
    Ein Mann, ein Mord
    von Jakob Arjouni
    (2)
    Buch
    10,20
    Sie befinden sich hier
  • Band 4

    2878312
    Kismet
    von Jakob Arjouni
    (6)
    Buch
    11,30
  • Band 5

    35301464
    Bruder Kemal
    von Jakob Arjouni
    (7)
    Buch
    11,30

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
0
0
1
1

Ein Mann, ein Mord
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2011

Mich hat dieser dialoglastige, langatmige Krimi total gelangweilt. Ich hatte eine richtige Krimihandlung erwartet und wurde sehr enttäuscht. Nix von richtigem Krimi, nur viel Geschwätz - ein leerer Luftballon.

Viele Worte um nichts
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2007

Ich war unglaublich enttäuscht. Ich hatte mir einen spannenden Krimi versprochen. Aber die "Handlung" besteht überwiegend aus Dialogen. Dabei ist der Autor stets darum bemüht, dass seine Figuren sich so ordinär wie möglich ausdrücken. Irgendwann fing ich sogar an, mich darüber zu ärgern. Ich fand die Dialoge deswegen auch nicht ... Ich war unglaublich enttäuscht. Ich hatte mir einen spannenden Krimi versprochen. Aber die "Handlung" besteht überwiegend aus Dialogen. Dabei ist der Autor stets darum bemüht, dass seine Figuren sich so ordinär wie möglich ausdrücken. Irgendwann fing ich sogar an, mich darüber zu ärgern. Ich fand die Dialoge deswegen auch nicht spritzig oder witzig, sondern eher aufdringlich. Und die Hintergrundgeschichte war auch nicht mitreißend. Ich war daher wirklich sehr enttäuscht, habe mich aber bis zum Ende durchgekämpft. Vielleicht ist dieses Buch wirklich etwas für Liebhaber. Aber sicherlich nicht für Krimi-Liebhaber.