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Selbs Betrug

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 1993. Roman

detebe Band 22706

Bernhard Schlink

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Beschreibung

Selb lebt in Mannheim. Er hat eine Vergangenheit als Nazi–Staatsanwalt, eine Gegenwart als Privatdetektiv und weiß nicht, ob er mit fast 70 Jahren noch eine Zukunft hat. Er raucht. Er hat eine Freundin, Brigitte, und einen Kater, Turbo. Er spielt Schach. Aber er löst seine Fälle nicht wie Schachprobleme. Er verstrickt sich in sie, und die Wahrheit, die er herausfindet, ist stets auch eine Wahrheit über ihn selbst.

"Ein intelligenter, sympathischer, guter Krimi."(Zürichsee-Zeitung)
"Schlink ist einer der Autoren, die auf magische Weise Stimmungen und Atmosphäre schaffen. Dabei sind seine Sätze auf das notwendigste entschlackt, ohne karg zu werden. Die Abfolge von schneller und langsamer Handlung, kurzen und langen Kapiteln macht den Rhythmus der Geschichte perfekt."(StadtRevue)

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Zu seinen Veröffentlichungen zählen der 1995 erschienene und in über 50 Sprachen übersetzte Roman ›Der Vorleser‹ und zuletzt die Sammlung von Geschichten ›Abschiedsfarben‹.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 21.06.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22706-2
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,2/11,6/2,3 cm
Gewicht 260 g
Auflage 30. Auflage

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Das Lesen älterer Krimipreisträger kann durchaus Freude machen. Ein gelungener Rückblick auf die deutsche Nachkriegszeit. Der Autor, selbst Jurist, schreibt sachlich und ironisch.

Selb-Trilogie Band 2
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2012

Nach dem im ersten Teil der Trilogie die Person des Privatdetektivs Selb facettenreich vorgestellt und humorvoll überzeichnet wurde, tritt er hier schon realistischer als Endsechziger in Erscheinung. Wie selbstverständlich lehnt er den Auftrag eines dubiosen Ministerialdirigenten, dessen verschwundene Tochter zu finden, zunächs... Nach dem im ersten Teil der Trilogie die Person des Privatdetektivs Selb facettenreich vorgestellt und humorvoll überzeichnet wurde, tritt er hier schon realistischer als Endsechziger in Erscheinung. Wie selbstverständlich lehnt er den Auftrag eines dubiosen Ministerialdirigenten, dessen verschwundene Tochter zu finden, zunächst ab. Als er dann doch die Ermittlungen aufnimmt, das Mädchen findet und sein wichtigster Zeuge ermordet wird, gewinnt er Interesse an diesem Fall. Er legt sich schließlich sogar mit den ermittelnden Behörden an als er der, wegen terroristischer Aktivitäten gesuchten jungen Frau zur Flucht verhilft. Kriminelle Machenschaften im Zusammenhang mit einem alten Giftgaslager bilden eine Brücke zu Selbs Nazi-Vergangenheit. Wie der erste Roman aus Bernhard Schlinks Selb-Trilogie „Selbs Justiz“ ist auch dieser ein intelligent erzählter und nie langweiliger Krimi.


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