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Der grüne Heinrich

Roman. Hrsg. u. Einl. v. Gustav Steiner

detebe Band 22641

Der grüne Heinrich in seiner zweiten, endgültigen Fassung besitzt die Reife und Vollendung, die vielleicht nur ein Werk haben kann, an dem Jugend und Alter gemeinsam gearbeitet haben. Einen solchen Roman besaß unsere Literatur trotz Wilhelm Meister und der Romantik noch nicht. Ein Leben läuft ab, aus altem, ansässigem Bauernvolk hervorgegangen, in die bewegliche Stadt versetzt, von dem Strome des geordneten Staatswesens aufgenommen und weitergetragen, bis die eigenen Schicksalstriebe sich regen, die es mit wechselnder Bewegung, bald müßig schlängelnd, bald mit starkem Stoß und stürzend, durch Irrtum und Kampf, hart am unteren Untergang vorüber, zu versöhnter, doch schmerzvoller Klarheit führen. Wie Homer nicht veraltet, kann auch diese Kunst durch keine Geschmacksrichtung und Mode angetastet werden, da sie die Grundlinien des Lebens selbst zieht.
Portrait
Gottfried Keller, geboren 1819 in Zürich, war der wichtigste Schweizer Dichter des 19. Jahrhunderts. Nach einer erfolglosen Lehre als Kunstmaler schrieb er in Berlin seinen Lebensroman ›Der grüne Heinrich‹. Er kehrte erneut nach Zürich und in die finanzielle Abhängigkeit von seiner Mutter zurück. Nach Jahren als Journalist und Gelegenheitsdichter wurde er Staatsschreiber. Abends saß er gern in Wirtshäusern, wo er seinem Temperament mit Krakeel und Gepolter Luft machte. Er starb nach langer Krankheit 1890 in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Gustav Steiner
Seitenzahl 916
Erscheinungsdatum 14.09.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22641-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/3,2 cm
Gewicht 503 g
Auflage 8. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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16,40
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Kundenbewertungen

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Wie das Leben so spielt
von Daniela Ammann aus Wien am 08.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der junge Heinrich bricht auf aus einem kleinen Ort in der Schweiz nach München um sich dort als Künstler zu veruschen. Während seiner Reise trifft der neue Leute, doch kaum in München angekommen, merkt er schnell, dass er nicht zum Künstler taugt. Schnell ist das Geld verbraucht und er muss der Realität ins Auge sehen. Auf sein... Der junge Heinrich bricht auf aus einem kleinen Ort in der Schweiz nach München um sich dort als Künstler zu veruschen. Während seiner Reise trifft der neue Leute, doch kaum in München angekommen, merkt er schnell, dass er nicht zum Künstler taugt. Schnell ist das Geld verbraucht und er muss der Realität ins Auge sehen. Auf seinem Fußmarsch zurück in die Heimat trifft er einen wohlhabenden Herrn, denn er auf seiner Hinreise bereits getroffen hatte. Es stellt sich heraus, dass dieser der einzige war, der Heinrichs Bilder gekauft hatte, sodass sich Heinrich kurz über Wasser halten konnte. Dieser Herr stellt ihn nun an, damit er weitere Bilder bekommt. Nach weiteren Jahren kehrt Heinrich nach Hause zurück,. doch seine Mutter hatte bereits alles für ihn geopfert und war gestorben. Sie hatte nie erfahren, dass ihr Sohn doch noch Erfolg hatte und hat nie Hilfe von ihm erhalten. Ein trauriger Roman über die eigene Entwicklung und die Tatsache, dass meist die Menschen, die uns am wichtigsten sind, auf der Strecke bleiben. Autobiographisch angehaucht geschrieben von Gottfried Keller.

Sehr schwere Kost
von TSH aus Landau am 06.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der grüne Heinrich ist ein sehr schwer zu lesendes Buch, da vieles sehr ausschweifend und in unendlich langen Sätzen formuliert ist. Ebenfalls ist vieles im Übertragenen Sinne zu verstehen, man muß oft überlegen, wie es gemeint ist. So macht lesen keinen Spaß. Jemand, der gerne schwere deutsche Literatur liest, wird hier seinen ... Der grüne Heinrich ist ein sehr schwer zu lesendes Buch, da vieles sehr ausschweifend und in unendlich langen Sätzen formuliert ist. Ebenfalls ist vieles im Übertragenen Sinne zu verstehen, man muß oft überlegen, wie es gemeint ist. So macht lesen keinen Spaß. Jemand, der gerne schwere deutsche Literatur liest, wird hier seinen Spaß haben.