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Das Parfum

Die Geschichte eines Mörders

(154)
"Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen."
Portrait
Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum August 2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06540-4
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2,4 cm
Gewicht 331 g
Auflage 4
Verkaufsrang 2.040
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„Genie und Wahnsinn“

Karin Dalinger, Thalia-Buchhandlung St.Pölten

Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen einfach nicht existierten. Dies machte er sich zu seinem Nutzen. Er kreierte Düfte die Menschen manipulieren konnten und für seine spezielle Essenz ging er sogar über Leichen....


Die Kunst Menschen mit Düften zu beeinflussen wird auf einzigartige Weise in diesem Werk dagestellt. Wer sich damit befasst und etwas experimentiert wird feststellen dass es funktioniert.


Für mich ist das Buch die Vereinigung aus Roman und Thriller.Im Allgemeinen ist es aber leicht verständlich und durchaus für Jugentliche geeignet.
Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen einfach nicht existierten. Dies machte er sich zu seinem Nutzen. Er kreierte Düfte die Menschen manipulieren konnten und für seine spezielle Essenz ging er sogar über Leichen....


Die Kunst Menschen mit Düften zu beeinflussen wird auf einzigartige Weise in diesem Werk dagestellt. Wer sich damit befasst und etwas experimentiert wird feststellen dass es funktioniert.


Für mich ist das Buch die Vereinigung aus Roman und Thriller.Im Allgemeinen ist es aber leicht verständlich und durchaus für Jugentliche geeignet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
154 Bewertungen
Übersicht
101
33
14
4
2

Die mörderische Suche nach dem Duft der Düfte
von Anneja aus Halle am 31.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Obwohl dieses Buch bereits den Status "Klassiker" bekommen hat, wurde ich ich erst darauf aufmerksam, als es durch eine Schenkung bei mir einzog. Jetzt, nach fast einem Jahr, packte mich die Neugier und ich griff mit leichter Sorge zum Buch. Grund dafür war einfach, das dieses Buch im 18.Jahrhundert... Obwohl dieses Buch bereits den Status "Klassiker" bekommen hat, wurde ich ich erst darauf aufmerksam, als es durch eine Schenkung bei mir einzog. Jetzt, nach fast einem Jahr, packte mich die Neugier und ich griff mit leichter Sorge zum Buch. Grund dafür war einfach, das dieses Buch im 18.Jahrhundert spielte und ich schon mehrmals Probleme hatte, die damalige Form des Sprachgebrauchs zu verstehen. Das Buch wart aufgeschlagen und die Erleichterung machte sich prompt bemerkbar, da der Schreibstil unglaublich leicht war. Ich ergötzte mich an den Beschreibungen von Paris, welches zwar ekelerregend war, aber trotzdem etwas faszinierendes hatte. Die französischen Namen der Straßen ließ ich meist ungelesen stehen, was jedoch nicht störte, denn man kam auch so gut voran. Als Jean-Baptiste schließlich das Leben erlangte, veränderte sich alles. Dieser kleine Junge, schaffte es trotz der vielen Grausamkeiten die um ihn herum passierten, die Welt schön aussehen zu lassen. Dies schaffte er mit seiner Nase, welche wohl die Feinste der ganzen Welt war. Selbst die abstoßendsten Gerüche waren einen Fest für ihn, was mich als Leserin unglaublich packte. Im Laufe des Buches erlebte ich wie Jean-Baptiste vom neu geborenen Jüngling immer weiter wuchs und dabei stets etwas eigenartiges an sich hatte. Diese erkannten auch stets seine derzeitigen Arbeitgeber oder Zusprecher, konnten aber nie sagen was es war. Eine Aufklärung erfolgt natürlich im Buch und ich muss sagen, das sie mich zum Nachdenken anregte. Jean-Baptiste selbst, wurde als fiktiver Charakter hervorragend umgesetzt. Mal wirkte er dümmlich und mal irrsinnig clever. Man bekam das Gefühl das er mit den Menschen nur spielte. Und diese merkten es meist nicht. Allgemein ist die Beschreibung der Personen sehr gut, wobei ich sagen muss, das die harten Zeiten, ebenso harten Personen hervorbrachten. Niemand gönnt den anderen etwas, da Missgunst, Neid und Geldgier an oberster Stelle standen. Dies zeigte besonders der Parfümeur Baldini, der sich selbst als etwas besseres sah, aber eigentlich noch nie etwas bewegendes geschaffen hatte. Solche Personen verachte ich von je her, aber Baldini trieb dies auf die Spitze und machte sich dadurch zu einen äußerst schmierigen Charakter. Auch wenn dies die Geschichte eines Mörders ist, so wird dieser Aspekt sehr gut verdeckt. Im Buch geht es stets um Düfte, Gerüche und Aromen, die Jean-Baptiste einfangen wollte. Besonders faszinierend war hier der Umstand, das er sogar probierte den Geruch von Glas oder Kupfer zu extrahieren, was mich erst einmal überlegen ließ, wie diese Dinge eigentlich zu riechen haben. Das klingt jetzt vielleicht etwas heftig, aber das die Morde der Frauen, förmlich unter den Tisch fielen, und man stets nur las, das eine neue Frauenleiche gefunden, war dann schon eine herbe Enttäuschung. Das Spiel zwischen realen Situationen und der puren Fiktion verschmolzen im Buch zu einer Einheit und erzählten die Geschichte einer unglaublichen Person. Besonders das Ende wird viele überraschen, weshalb ich nix verraten möchte. Ich kann jedoch sagen, das ich mit so einem Ende im Leben nicht gerechnet hätte. Der Mittelteil hingegen, war mir etwas zu sehr in die Länge gezogen. Natürlich war es auch voller Erkenntnisse, aber doch irgendwie etwas zuviel des Guten. Mein Fazit Auch wenn dies die Geschichte eines Mörders war, hatte ich nachdem lesen trotzdem das Gefühl etwas schönes erlebt zu haben. Denn neben den Morden, galt dieses Buch allein den Düften und Gerüchen, die diese Welt zu bieten hat. Ein rundum sehr gelungenes Werk.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2018
Bewertet: anderes Format

Es hat mir sehr gut gefallen! Durch ein paar Passagen musste man sich durchbeißen, denn Süskinds Beschreibungen und Erzählungen sind sehr detailliert. Durchhalten lohnt sich!

Ein Klassiker.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2017

Das erste Buch, das ich je auf Deutsch gelesen habe. Ich zähle dies zu meinen Lieblingsbüchern, da ich es mindestens zu 10 verschiedenen Gelegenheiten gelesen habe, und ich werde sicher noch einmal darauf zurückkommen. Jean-Baptiste Grenouille hat einen unglaublich ausgeprägten Geruchssinn. Sein Durst nach dem perfekten Duft kann nicht gestillt werden... Das erste Buch, das ich je auf Deutsch gelesen habe. Ich zähle dies zu meinen Lieblingsbüchern, da ich es mindestens zu 10 verschiedenen Gelegenheiten gelesen habe, und ich werde sicher noch einmal darauf zurückkommen. Jean-Baptiste Grenouille hat einen unglaublich ausgeprägten Geruchssinn. Sein Durst nach dem perfekten Duft kann nicht gestillt werden und sein Streben, diesen zu finden, wird tödlich. Süßkind hat ein Meisterwerk geschaffen, das viele Jahre lang in den Köpfen und Nasen seiner Leser leben wird.