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Fahrenheit 451

Text in Englisch. Mit Vokabelerläuterungen in Deutsch

Reclam Universal-Bibliothek Band 9270

Bei 451 Grad Fahrenheit fängt Papier Feuer, auch das Papier in den Büchern, von denen sich Bradburys Zukunftsstaat bedroht fühlt. Feuerwehrmann Guy Montag hat mit seinen Kollegen die Aufgabe, Bücher aufzuspüren und zu verbrennen. Als er Clarissa kennen lernt, die ihn davon überzeugt, dass Literatur fürs Leben nötig ist, ändert er seine Ansichten - und wird zum Rebellen.
Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Portrait
Ray Bradbury, am 22. August 1920 in Waukegan, Illinois geboren, schieb neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt. Sein Werk wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. 2007 erhielt Ray Bradbury im Rahmen der Pulitzer-Preis-Verleihung eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Ray Bradbury starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Norbert Köhn, Wolfgang Ader
Seitenzahl 249
Erscheinungsdatum 1991
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-15-009270-5
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,3/1,3 cm
Gewicht 115 g
Unterrichtsfächer Englisch
Schulbuch (Taschenbuch)
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7,20
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Sollte man gelesen haben!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seiner Zeit weit voraus erzählt Bradbury von Feuerwehrleuten, die Bücher verbrennen und einem System, das den Menschen verbietet nachzudenken und alles und jeden überwacht. Ein Klassiker, der beängstigend realistisch und bizarr schön zugleich ist. Absolut lesenswert!

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte
von PMelittaM aus Köln am 05.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer – da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind – ei... Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer – da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind – ein Alptraum für jeden Bücherfreund. Guys Vorgesetzter behauptet, die Menschen seien selbst schuld daran, hätten sich immer mehr anderen Medien zugewandt und immer weniger gelesen. Man könnte den Roman also als Kritiker des Medienkonsums sehen, im Roman ist der größte Wunsch Mildreds, Guys Ehefrau, vier Fernsehwände zu besitzen, also einen Raum, der sie rundum beschallt. Heute gibt es massenhaft Fernsehsender, mit oft sehr fragwürdigen Programmen, jeder besitzt PC und Handy und verbringt viel Freizeit mit beiden – aber es gibt immer noch eine ganze Menge Menschen, die gerne lesen, auch wenn dazu immer öfter ein Reader benutzt wird. Immerhin hätten die Menschen im Roman auch einfach mit dem Lesen aufhören können, warum hat es das Regime für notwendig gehalten Bücher trotzdem zu verbieten? Mit Büchern wird auch das Denken angeregt, es vermittelt Wissen und lässt den Leser reflektieren. Wer Bücher verbietet, will also freies Denken verhindern. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an Clarisse, aber auch an Guy selbst. Für mich ist dieser Roman daher im wesentlichen ein Plädoyer dafür, sich das Denken nicht verbieten zu lassen. Und alleine dafür ist der Roman bereits lesenswert. Lesenswert wird er aber auch durch seine fast schon poetische Sprache. Es ist ein Genuss, ihn zu lesen, Ray Bradbury hat wunderbare Sätze gebildet, die zusätzlich zeigen, wie schade es wäre, ohne Bücher leben zu müssen. Aber der Autor verließ sich nicht nur auf seine Sprache, er hat auch einen spannenden Roman geschrieben, den man stellenweise fast atemlos liest – auch wenn man vielleicht zunächst ein paar Seiten benötigt, um sich einzulesen. Für mich ist Fahrenheit 451 ein Klassiker (das Original stammt von 1953), der von jedem einmal gelesen werden sollte, ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl.

Wer Bücher verbrennt verbrennt auch Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders sind als alle Menschen den... 1953 geschriebener Roman, der in der Zukunft spielt. Bücher zu besitzen und zu lesen ist gegen das Gesetz, Feuer(wehr)männer verbrennen die Bücher. Und der totalitäre Staat tötet auch Menschen. Guy Montag ist Fireman. Da trifft er eines Nachts ein junges Mädchen und einen alten Mann, die so ganz anders sind als alle Menschen denen er sonst begegnet. Er beginnt am Leben das er führt zu zweifeln. Spannende brutale Geschichte im Zeitgeist eines Autors, der nach den zwei Weltkriegen lebte. Top aktuell auch heute: ein System das seine Bewohner rund um die Uhr zwangsbespasst und deren Fähigkeit wirklich zu kommunizieren und zu denken nimmt besorgniserregend ab. Absolut lesenswert! Gibt es auch als Film aus dem Jahre 1966.