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Die Liebhaberinnen

Roman

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Auch in diesem Roman der österreichischen Autorin fasziniert das buchstäblich unheimliche Talent, Alltagsgeschichten auf den Grund zu gehen. Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat eine Arbeiterin? Sie kann einen Mann heiraten, der ihr den gesellschaftlichen Aufstieg garantiert. Doch wie andere Möglichkeiten, so sind auch sozial attraktive Männer rar, und die attraktivsten sind schon vergeben. So setzt zwischen zwei «Liebhaberinnen» ein Konkurrenzkampf auf Leben und Besserleben ein, der mit Wucht ausgetragen wird.

«Beide ‹Liebhaberinnen› sind die Betrogenen. ‹wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. wenn einer ein schicksal bekommt, dann ist es eine frau.› ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt.» (Frankfurter Rundschau)
Rezension
Beide "Liebhaberinnen" sind die Betrogenen. "Wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. Wenn einer ein Schicksal bekommt, dann ist es eine frau." ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt. Frankfurter Rundschau
Portrait
Jelinek, Elfriede
Elfriede Jelinek, 1946 geboren, hat für ihr literarisches Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Ihr Theaterstück "Winterreise" (2011) zählt mit bisher über 20 Inszenierungen zu den meistgespielten deutschsprachigen Stücken der letzten Jahre.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 205
Erscheinungsdatum 02.03.1989
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-12467-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,3/1,7 cm
Gewicht 173 g
Auflage 37. Neuausg.
Verkaufsrang 493
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Die Hasserinnen
von Susanne Haenlein aus Wien am 14.06.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Einblicke in alltägliche weibliche Welten auf nicht alltägliche Weise. Die offenbarten Gefühlswelten der Protagonistinnen verwandeln die vor der Lektüre allenfalls vorhandenen vagen Vermutungen über eine mögliche Interpretation des weiblichen Lebenszwecks in Erkenntnisse. Das Nicht-Verständnis zwischen Licht-Liebe und Schatten-H... Einblicke in alltägliche weibliche Welten auf nicht alltägliche Weise. Die offenbarten Gefühlswelten der Protagonistinnen verwandeln die vor der Lektüre allenfalls vorhandenen vagen Vermutungen über eine mögliche Interpretation des weiblichen Lebenszwecks in Erkenntnisse. Das Nicht-Verständnis zwischen Licht-Liebe und Schatten-Hass wird nachvollziehbar und differenziert gesellschaftliche Unter-Ebenen weiter aus.

Naja
von L.M. aus Zuhause am 31.01.2012

"Die Liebhaberinnen" ist, denke ich, Geschmackssache. Meiner Meinung nach versinkt der Roman in Klischees und Stereotypen, wie vor allem an Erich und Heinz, den unverbesserlichen Machos, deutlich wird. Vor allem die sprachliche Gestaltung macht den Roman recht ungenießbar, es liest sich, als wolle die Autorin sich ihren Frust vo... "Die Liebhaberinnen" ist, denke ich, Geschmackssache. Meiner Meinung nach versinkt der Roman in Klischees und Stereotypen, wie vor allem an Erich und Heinz, den unverbesserlichen Machos, deutlich wird. Vor allem die sprachliche Gestaltung macht den Roman recht ungenießbar, es liest sich, als wolle die Autorin sich ihren Frust von der Seele schreiben, sich richtig auskotzen, wobei man sich beim lesen allerdings leicht angekotzt fühlt.

Gewöhnungsbedürftig gut!
von Leselady aus Wien am 02.08.2011

Musste diese Lektüre im Rahmen meiner Matura lesen und war sehr gespannt darauf, weil ich sehr feministische Bücher mag. Anfangs ist es schwer sich an die durchgehende Kleinschreibung zu gewöhnen, allerdings gewöhnt man sich im Laufe des Lesens daran. Richtig interessant und toll fand ich den ständigen Perspektivenwechsel zwisch... Musste diese Lektüre im Rahmen meiner Matura lesen und war sehr gespannt darauf, weil ich sehr feministische Bücher mag. Anfangs ist es schwer sich an die durchgehende Kleinschreibung zu gewöhnen, allerdings gewöhnt man sich im Laufe des Lesens daran. Richtig interessant und toll fand ich den ständigen Perspektivenwechsel zwischen den beiden Damen! Das Buch gibt Einblick in eine frühere Zeit und in die Unterdrückung der Frau.