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Schmetterling und Taucherglocke

Das Buch zum Film

(4)
Anrührender Lebensbericht eines Sterbenden
Ein Akt der Selbstbehauptung angesichts der totalen physischen Niederlage. Ein erschütterndes Selbstzeugnis, ein einzigartiges Stück Literatur und ein Buch, das Mut macht zum Leben.
Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8.12.1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Von diesem Tag an blieb er vollständig gelähmt, unfähig zu sprechen, zu schlucken oder auch nur ein Glied zu rühren, und die einzige Möglichkeit, sich verständlich zu machen, war das Blinzeln mit einem Auge. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem linken Augenlid diktiert hatte.
Ein einzigartiges Dokument: zum ersten Mal berichtet ein Opfer des Locked-in-Syndroms, was in einem Menschen vorgeht, der äußerlich zur Statue erstarrt, doch innerlich quicklebendig geblieben ist. Bauby selbst hat die Hoffnung nie aufgegeben. Die Krankheit hat ihn zu einem Schriftsteller gemacht, der nicht nur mit bewundernswertem Humor seine Situation analysiert, sondern Phantasie und das Schreiben als das beste Gegenmittel begreift.
Portrait

Jean-Dominique Bauby, 1952 geboren, war Journalist und zuletzt Chefredakteur von "Elle". Durch einen Gehirnschlag gelähmt, verbrachte er die letzten Monate seines Lebens in einer Spezialklinik in Berck-sur-mer, wo er auch dieses Buch diktierte. Er starb wenige Tage nach dessen Veröffentlichung in Frankreich, am 9. März 1997.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 133
Erscheinungsdatum 01.10.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12565-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,5 cm
Gewicht 144 g
Originaltitel Le scaphandre et le papillon
Auflage 13. Auflage
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 26.270
Buch (Taschenbuch)
9,20
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Ziemlich Beeindruckend!“

Martina Ruff, Thalia-Buchhandlung St. Johann

Der 43-jährige Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen Ausgabe der Zeitschrift Elle erleidet am 8. Dezember 1995 einen Schlaganfall und fällt in ein Koma. Nach 20 Tagen erwacht er wieder und ist am ganzen Körper gelähmt und kann nur noch sein linkes Augenlid bewegen. Trotz seiner Lähmung ist Jean ohne geistige Einschränkung und bekommt alles um sich herum mit. Die Ärzte stellen das so genannte Locked-in-Syndrom fest. Als Bauby merkt, dass seine Erinnerungen frei wie die Schmetterlinge fliegen können und er noch vieles weis entschließt er sich, sein Buch zu diktieren, durch das Zucken mit seinem linken Augenlied. Sehr lesenswert und beeindrucken, wenn man bedenkt, dass Bauby jedes einzelne Wort mit seinem Augenlied diktiert hat.... Der 43-jährige Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen Ausgabe der Zeitschrift Elle erleidet am 8. Dezember 1995 einen Schlaganfall und fällt in ein Koma. Nach 20 Tagen erwacht er wieder und ist am ganzen Körper gelähmt und kann nur noch sein linkes Augenlid bewegen. Trotz seiner Lähmung ist Jean ohne geistige Einschränkung und bekommt alles um sich herum mit. Die Ärzte stellen das so genannte Locked-in-Syndrom fest. Als Bauby merkt, dass seine Erinnerungen frei wie die Schmetterlinge fliegen können und er noch vieles weis entschließt er sich, sein Buch zu diktieren, durch das Zucken mit seinem linken Augenlied. Sehr lesenswert und beeindrucken, wenn man bedenkt, dass Bauby jedes einzelne Wort mit seinem Augenlied diktiert hat....

Kundenbewertungen

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Le scaphandre et le papillon
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2017

Ergreifende Biographie eines Mannes der durch einen Hirnschlag alles verliert. Vorher ein Hipper, machohafter Chefredakteur einer angesagten Zeitschrift ist er nun ans Bett gefesselt und kann nur durch blinzeln kommunizieren. Desillusioniert sehnt er sich nach dem Tod und schwelgt in Erinnerungen. Erst die Aufopferungsvolle Hilfe des Krankenhauspersonals weckt... Ergreifende Biographie eines Mannes der durch einen Hirnschlag alles verliert. Vorher ein Hipper, machohafter Chefredakteur einer angesagten Zeitschrift ist er nun ans Bett gefesselt und kann nur durch blinzeln kommunizieren. Desillusioniert sehnt er sich nach dem Tod und schwelgt in Erinnerungen. Erst die Aufopferungsvolle Hilfe des Krankenhauspersonals weckt in ihm neuen Mut und er beginnt, durch ein Alphabet welches aus verschiedenen Abfolgen des Blinzelns funktioniert,mit Hilfe einer Logopädin seine Geschichte aufzuschreiben. Ein berührendes Buch, aber auch eine Liebeserklärung an das Leben! PS. Schauen sie unbedingt die Verfilmung, selten wurde ein Buch so gut adaptiert!

Den Humor nicht verloren
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 22.08.2015

Beeindruckend, wenn man die Entstehungsgeschichte bedenkt. Dieses Buch treibt einen nicht (nur) die Tränen in die Augen, sondern bringt einen auch zum Lächeln. Bei diesem Buch gilt für mich allerdings, dass der Film beeindruckender war.

Man sollte weinen und kann doch nur schmunzeln
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2010

Wie kann ein tragisches Buch nur so verdammt unterhaltsam sein? Natürlich. Die Geschichte ist erschütternd. Jean-Dominique Bauby, seines Zeichen Chefredakteur der „Elle“, erleidet am 8. Dezember 1995 einen massiven Schlaganfall. Nach 2 Wochen erwachte er aus dem Koma, stumm und gelähmt, nur in der Lage den Kopf ein wenig... Wie kann ein tragisches Buch nur so verdammt unterhaltsam sein? Natürlich. Die Geschichte ist erschütternd. Jean-Dominique Bauby, seines Zeichen Chefredakteur der „Elle“, erleidet am 8. Dezember 1995 einen massiven Schlaganfall. Nach 2 Wochen erwachte er aus dem Koma, stumm und gelähmt, nur in der Lage den Kopf ein wenig zu bewegen, zu grunzen und mit seinem linken Auge zu blinzeln. Ein seltenes Phänomen, das als Locked-In-Syndrom bezeichnet wird. Doch wie ist es zwischen Leben und Tod? Er diktierte der Lektorin Claude Mendibil mittels eines Spezialalphabets, das sich an der Häufigkeit der Vokale und Konsonanten im Französischen orientiert, all seine Gedanken, diktierte ihr alles was ihn bewegte allein durch seinen Lidschlag. Sendete so letze zerbrechliche Nachrichten an eine Welt, die für ihn so fern und unerreichbar war. Doch bei all seiner Tragik, die einen ergreifen muss, ist dieses Buch ein literarisches Kleinod vollgepackt mit bitterbösen Kommentaren des Erlebten, aber auch mit liebenswerten Beobachtungen und kleinen Ausflügen in die Vergangenheit Bauby‘s. „Schmetterling und Taucherglocke“ ist ein wundervolles wie auch trauriges Buch. Ich sollte weinen und doch kann ich nur schmunzeln.