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Lolita

Nabokov: Gesammelte Werke 8

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Vladimir Nabokovs ´Lolita´ hat 1958 nicht nur in Amerika einen Wirbel ausgelöst – der Roman hat seither nichts von seiner Frische verloren und ist längst zu einem modernen Klassiker avanciert. Dieses Buch bietet nicht die tausendste Lolita-Interpretation, wartet nicht mit Phantasien über eine Phantasiegestalt auf. Vielmehr untersucht es den Roman in diversen Beziehungen zur realen Welt. Es schildert den hindernisreichen Weg zu seiner Akzeptanz. Es vollzieht Lolitas Reisen quer durch Amerika nach und identifiziert zum ersten Mal alle ihre Stationen. Es verfolgt den Schimpansen im Pariser Zoo, dessen Käfigzeichnungen Nabokov den schöpferischen Funken lieferten. Es skizziert die Geschichte der deutschen Übersetzung. Es fragt, mit welchem Recht ´Lolita´ als Liebesroman gilt. Und es drückt sich nicht um eine Diskussion von Humberts Leidenschaft für das zwölfjährige Mädchen, die er, der Wortgewandte, kein einziges Mal beim Namen nennt: Pädophilie.
Dieter E. Zimmer hat 1959 zum ersten Mal über ´Lolita´ geschrieben, später den Anmerkungsteil verfasst und die deutsche Übersetzung bearbeitet
Portrait
Kurt Kusenberg wurde als Sohn des deutschen Ingenieurs Carl Kusenberg und dessen Frau Emmy im Jahre 1904 in Göteborg geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Lissabon. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in Wiesbaden nieder.

Ab 1922 studierte er zunächst in München Kunstgeschichte. 1925 wechselte er nach Berlin und im Wintersemester 1926 nach Freiburg im Breisgau. Dort promovierte er im Dezember 1928 mit einer Arbeit zu Rosso Fiorentino. Bereits während seines Studiums reiste er durch Italien, Spanien und Frankreich. 1929 arbeitete er vorübergehend im Berliner Kunsthandel.

1930 schrieb er als Kritiker für die Weltkunst und die Vossische Zeitung. Danach war er Chefredakteur der Zeitschrift "Die Koralle". Ab 1947 wurde Kusenberg Lektor des Rowohlt Verlags. Ab den 1950er Jahren veröffentlichte er als Schriftsteller auch eigene Bände mit Kurzgeschichten, die häufig in groteske, versponnene Welten führen, in denen sich Phantastik und Realität vermischen. Ab 1958 gab er die Reihe rororo monographien heraus. Er starb 1983 in Hamburg.

Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt ist er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Dieter E. Zimmer
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 15.09.1989
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-04646-0
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 19,8/12,3/4,3 cm
Gewicht 639 g
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Helen Hessel, Maria Carlsson, Kurt Kusenberg, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Gregor von Rezzori
Verkaufsrang 7.893
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Kundenbewertungen

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Delikates Thema, 1955 skandalös !!!
von A.B. aus Köln am 01.11.2010

Der pädophile Protagonist Humbert Humbert erzählt aus seiner eigenen Perspektive, wie er seine zu Beginn des Romans zwölfjährige Stieftochter Dolores, alias Lolita, zu einer zweijährigen Odyssee durch die USA zwingt. Von ihm als „Vater und Tochter“ ausgegeben, leben sie in einer zunehmend gewaltsamen sexuellen Beziehung, aus der Dolores schließlich... Der pädophile Protagonist Humbert Humbert erzählt aus seiner eigenen Perspektive, wie er seine zu Beginn des Romans zwölfjährige Stieftochter Dolores, alias Lolita, zu einer zweijährigen Odyssee durch die USA zwingt. Von ihm als „Vater und Tochter“ ausgegeben, leben sie in einer zunehmend gewaltsamen sexuellen Beziehung, aus der Dolores schließlich flieht. Der Roman gehört zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts und war lange Zeit wegen seines Themas umstritten. Die Rowohlt Werkausgabe bietet dem Leser ein bibliophiles Erlebnis.