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Nachschrift zum ›Namen der Rose‹

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»Begonnen habe ich im März 1978, getrieben von einer vagen Idee: Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften. Ich glaube, Romane entstehen aus solchen Ideenkeimen, der Rest ist Fruchtfleisch, das man nach und nach ansetzt.«

»Ich habe einen Roman geschrieben, weil ich Lust dazu hatte«, behauptet Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität zu Bologna. Aber als Kenner des Mittelalters wie der modernen Erzähltheorie, der Massenmedien wic der Eliten wollte Eco nicht bloß »einen« Roman, sondern »den idealen postmodernen Roman« schlechthin schreiben, der nicht nur bei den Kritikerkollegen, sondern auch beim Publikum »ankam«. Der Erfolg, aber nicht nur der, gab ihm recht. Seine Nachschrift zum »Namen der Rose« beweist darüber hinaus, daß die Entstehungsgeschichte und die Prämissen eines großen Romans mindestens genauso amüsant sein können wie das Werk selbst. Es ist die Begegnung mit der witzigen, lebendigen Intelligenz dieses Autors, was die Eco-Lektüre zu einem Genuß macht.
Portrait

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman >Der Name der Rose< (dt. 1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.04.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-10552-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,3 cm
Gewicht 124 g
Abbildungen mit 11 zeitgenöss. Abbildungen
Auflage 10. Auflage
Übersetzer Burkhart Kroeber
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Wieso "Der Name der Rose" "Der Name der Rose" wurde. Amüsant, pointiert und für Freunde großer Literatur ein kleines feines Buch!

Spannend gerade wegen den Abschweifungen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2007

Nur ein kurzer Kommentar zum Vorgänger: Für mich war das Wertvollste an diesem Buch eben gerade die Abschweifung mit der allgemeinen Einschätzung der Postmoderne. Was Eco hier am Beispiel der Literatur erläutert, liesse sich auch auf andere Kunstrichtungen übertragen. Dabei wird man feststellen, dass die unterschiedlichen Künste bei der Überwindung der... Nur ein kurzer Kommentar zum Vorgänger: Für mich war das Wertvollste an diesem Buch eben gerade die Abschweifung mit der allgemeinen Einschätzung der Postmoderne. Was Eco hier am Beispiel der Literatur erläutert, liesse sich auch auf andere Kunstrichtungen übertragen. Dabei wird man feststellen, dass die unterschiedlichen Künste bei der Überwindung der Avantgarde an ganz unterschiedlichen Stellen sind. Gut zugegeben, Das ist nicht das Thema des Buches, aber das gibt es ja auch nicht vor. Deswegen 5 Sterne.

Interessanter Hintergrundbericht
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 03.01.2007

Einige Jahre nachdem er den zweifellos großartigen Roman "Der Name der Rose" fertiggestellt hatte, schrieb Umberto Eco darüber wie dieser Roman entstand und wie Romane überhaupt entstehen. Damit begab er sich vom Erzähler zurück auf die Sichtweise des Wissenschaftlers und man kann wohl sagen ihm ist ein sehr interessanter... Einige Jahre nachdem er den zweifellos großartigen Roman "Der Name der Rose" fertiggestellt hatte, schrieb Umberto Eco darüber wie dieser Roman entstand und wie Romane überhaupt entstehen. Damit begab er sich vom Erzähler zurück auf die Sichtweise des Wissenschaftlers und man kann wohl sagen ihm ist ein sehr interessanter Hintergrundbericht gelungen. Der unbedarfte Leser erfährt viel darüber wie der Roman entstanden ist und warum bestimmte Dinge so und nicht anders geschrieben wurden. Eines jedoch vermeidet Eco aus Prinzip - er gibt keine Interpretation, noch nicht mal eine Interpretationshilfe. Er ist der festen Überzeugung, dass der Erzähler seine eigene Geschichte nicht interpretieren darf, und das Bemühen dieses zu vermeiden ist ihm zweifellos gelungen. Wer also von diesem Werk erwartet eine Interpretation des Autors zu erhalten, der wird enttäuscht werden. Wenn man aber mit der richtigen Erwartung herangeht, so ist das Buch jedenfalls ein Gewinn. Warum nun also nur vier anstelle der fünf Sterne für ein gelungenes Werk. Nun, Eco bleibt mit diesem Werk eigentlich am Rande stehen. Er dringt bei weitem nicht in die Tiefen vor zu denen er zweifellos fähig ist. Ich meine jetzt nicht, dass er sein Werk interpretieren sollte, aber ganz sicher hätte es noch mehr Erwähnenswertes gegeben. Letztlich bleibt bei mir der Eindruck, dass gerade mal ein kurzes Blitzlicht aufleuchtete und vieles im Dunkeln bleibt. Dafür schweift er häufig ab und ergeht sich in einer Einschätzung der Postmoderne und der Änderung der Rezeption in den letzten 30 Jahren. Bestimmt nicht uninteressant, jedoch hätte ich das in diesem Buch nicht gesucht. Fazit: Man kann dieses Büchlein durchaus empfehlen, da es wirklich sehr interessant zu lesen ist. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Gefühl bleibt, dass Eco vieles ungesagt ließ, was jedenfalls erwähnenswert gewesen wäre.