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Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

(6)
Wir klicken uns das Gehirn weg

Ohne Computer, Smartphone und Internet geht heute gar nichts. Das birgt immense Gefahren, denn bei intensiver Nutzung baut unser Gehirn ab. Kinder und Jugendliche verbringen mit digitalen Medien mehr als doppelt so viel Zeit wie in der Schule. Die Folgen sind Sprach- und Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Stress, Depression und zunehmende Gewaltbereitschaft.

Der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung auf. Ganz entschieden fordert er von Eltern, den digitalen Zeitvertreib ihrer Kinder zu begrenzen, um sie nicht in die digitale Demenz abdriften zu lassen.

Portrait
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Spitzer, geb. 1958 in Darmstadt, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte 1989 in Freiburg. Nach zwei Gastprofessuren an der Harvard University wurde er 1997 an den Lehrstuhl für Psychiatrie nach Ulm gerufen. Er ist Ordinarius für Psychiatrie, Lernforscher und Bestsellerautor und Autor von über einhundert Publikationen aus dem Bereich Hirnforschung.

Christoph Wortberg wurde 1963 in Köln geboren. Er studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Köln, machte eine Schauspielausbildung und war zwei Jahre lang Gasthörer an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er arbeitet als Schauspieler (u.a. Lindenstraße) und Drehbuchautor für Film und Fernsehen (u.a. Tatort, Der letzte Zeuge) und schreibt Romane für Jugendliche. 2007 wurde er mit dem Hansjörg-Martin-Kinder- und Jugendkrimipreis ausgezeichnet. Christoph Wortberg lebt mit seiner Familie in Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Christoph Wortberg
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 17.01.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783785748244
Verlag Lübbe Audio
Auflage 3. Auflage 2012
Spieldauer 287 Minuten
Hörbuch (CD)
15,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erschreckend“

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.
Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.

„Must Read“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt
Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
0
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2018
Bewertet: anderes Format

Spitzers Bestseller kann Ihnen die Augen öffnen. Ein Sachbuch, das nicht nur klug macht, sondern auch Spaß.

Unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Trier am 19.11.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gute Zusammenstellung der Gesamtsituation, liest sich flüssig und öffnet einem den Geist/die Augen. Zeigt anschaulich, dass viele Wirkkomponenten zusammenwirken und im Ergebnis ein erschreckendes Szenario entsteht.

Einseitig
von Harason am 22.08.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Keine Frage: Die Absicht der Publikation ist positiv. Akribisch hat der Autor weltweite Studien zusammengetragen, ausgewertet und zitiert, um die schädlichen Auswirkungen der so genannten neuen Medien auf unsere Gesellschaft aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Folgen für Jugendliche und Kinder - also auf unsere Zukunft. Doch wenn... Keine Frage: Die Absicht der Publikation ist positiv. Akribisch hat der Autor weltweite Studien zusammengetragen, ausgewertet und zitiert, um die schädlichen Auswirkungen der so genannten neuen Medien auf unsere Gesellschaft aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Folgen für Jugendliche und Kinder - also auf unsere Zukunft. Doch wenn er dann resümiert: "Meiden Sie die digitalen Medien", ist er selbst nicht mehr auf der Höhe seiner Zeit. Es gleicht der Aufforderung:"Fahren Sie nicht mehr Auto!" Und als Beweis dafür werden ausschließlich Statistiken über Unfälle und Umweltverschmutzung herangezogen. Damit erinnert es auch etwas an die Warnungen der Mediziner seinerzeit vor der Benutzung der Eisenbahn. Leider ist also nicht die kritische Auseinandersetzung mit der Problematik der Gegenstand, sondern fast ausschließlich eine einseitige und negativ behaftete Sichtweise darauf. Zwar werden auch Ergebnisse von Studien erwähnt, welche die Vorteile der neuen Medien aufzeigen, doch nie ohne danach das zugleich wieder in Frage zu stellen. Allein der Titel des Buches mag zwar diese Einseitigkeit rechtfertigen. Ich hätte mir angesichts der brisanten Problematik aber doch eine weniger tendenziöse Haltung gewünscht. Der gesellschaftliche Nutzen, den die Auseinandersetzung mit dieser hoch aktuellen Thematik hätte bringen können, wäre dann vielleicht noch größer gewesen.