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Herr Lehmann

Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Rolf Heyne Buchpreis 2002. Ein Roman

Herr Lehmann 1

(36)
Mit präzisem Blick für die tragische Komik des Lebens stolpert Herr Lehmann durchs Leben. Durch jahrelange, ausgefuchste Ausweichmanöver und heroische Trägheit hat der arglistfreie, bis ins Mark ambitionslose Bierzapfer erfolgreich
Ansprüche von Eltern, Vermietern, Nachbarn und Frauen ausgesessen. Nun, wir schreiben das Jahr 1989, lebt er weitgehend störungsfrei in seiner Eineinhalbzimmerwohnung in Kreuzberg, wenn er nicht in die nächste Kneipe geht. Doch plötzlich
bricht eine unvorhergesehene Störung nach der anderen in seinen heißgeliebten Alltagstrott. Herr Lehmann muß nicht nur sein Revier gegen einen wurstförmigen Hund verteidigen, der ihn am Überqueren des Lausitzer Platzes hindert, er wird auch
vom Besuch seiner Eltern aus der Provinz bedroht, trifft in der Markthalle auf eine Frau, der es gelingt, ihn zu einem Besuch des Prinzenbads zu verführen und in emotionale Verwirrung zu stürzen. Zu allem Überfluß wird er zudem durch
widrige Umstände gezwungen, eine Reise an den Kurfürst endamm anzutreten und den Versuch einer Grenzüberschreitung gen Osten vorzunehmen.
Portrait
Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Sänger, Texter und Trompeter der Band »Element of Crime«, die mit Alben wie »Damals hinterm Mond« und »Weißes Papier« große Popularität erlangte.
Sein Debütroman »Herr Lehmann« aus dem Jahr 2001 stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste. Mehr als 700.000 Kinobesucher sahen sich die Verfilmung dieses Bestsellers an. Für das Drehbuch erhielt Sven Regener 2004 den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit »Neue Vahr Süd« (2004) und »Der kleine Bruder« (2009) konnte der Autor seinen sensationellen literarischen Erfolg fortführen.
Die in »Meine Jahre mit Hamburg-Heiner« enthaltenen Blogs sind u.a. bei Spiegel online, taz.de und Standard.at erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 31.07.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8218-0705-8
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/13,1/3,5 cm
Gewicht 455 g
Auflage 25. Auflage 2001
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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Herr Lehmann erlebt die Wende
von Anneja aus Halle am 28.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch wanderte durch eine Schenkung in meine bescheidenen Bücherhallen und blieb dort auch erst einmal eine ganze Weile. Im Rahmen einer SuB- Abbau-Challenge gelang das Buch nun in meine Hände und hinter ließ dabei einen sehr fragwürdigen Beigeschmack. Warum? Dazu jetzt mehr. Gelobt, hinterfragt und nicht verstanden, so in... Dieses Buch wanderte durch eine Schenkung in meine bescheidenen Bücherhallen und blieb dort auch erst einmal eine ganze Weile. Im Rahmen einer SuB- Abbau-Challenge gelang das Buch nun in meine Hände und hinter ließ dabei einen sehr fragwürdigen Beigeschmack. Warum? Dazu jetzt mehr. Gelobt, hinterfragt und nicht verstanden, so in etwa kann man die Bewertungen zum Buch schnell und einfach zusammen fassen. Ich selbst, würde mich zwischen "hinterfragt bis nicht verstanden" einordnen, da ich vermute, das dieses Buch der Interpretation dient. Da dies aber keine meiner Stärken ist, eröffnete sich mir der Sinn des Buch leider nicht. Wir befinden uns in Berlin vor der Wende und lernen Frank kennen, den alle nur "Herr Lehmann" nennen. Er ist Barkeeper in einer Kneipe und führt ein recht normales Leben. Und genau dies ist auch das Problem, denn wirklich erfahren tut man nix im Buch. Man erlebt ein paar Tage von Frank und lernt dabei seine Welt und seine Freunde kennen. Die Monologe zwischen ihnen waren stellenweise wirklich unterhaltsam, schafften es aber nicht über ein Grinsen hinaus. Wie bereits erwähnt befinden wir uns noch knapp vor der Wende, was man so am Anfang aber überhaupt nicht bekommt, da es keinerlei Hinweise darauf gibt. Würde er zwischendurch nicht nach Ostberlin wollen, würde man denken das Buch spielt in der Neuzeit. Der große Spannungsdurchbruch, kam zu meinen Leidwesen, leider nicht, weshalb ich das Buch als sehr monoton empfand. Dies konnte auch die einfache Schreibweise nicht ändern, die wenigstens dafür sorgte, das man zügig durch das Buch kam. Schon am Anfang darf man erlesen, das Frank mit einer gewissen Prise Humor durch sein Leben geht und sich dabei auch mal einem bissigen Hund entgegen stellt. Leider verliert sich im Laufe des Buches dieser Humor und man wird mit ernsteren Themen konfrontiert, wie einer versagten Liebe oder die Entdeckung des nicht mehr ganz so psychisch fiten Kumpels. Dies erlebt man jedoch alles als Dialoge, weshalb man das Gefühl bekommt, jemand wild fremdes zu belauschen. Franks Freundeskreis ist schräg, aber auf humorvolle Art und Weise, wobei ich sagen muss das ich sie nicht als Freunde haben möchte. Ich konnte nicht wirklich Vertrauen zu ihnen aufbauen, da ihre Handlungen so verquert waren. Wenn ich jemand mochte, dann Franks Eltern, da die etwas liebenswürdiges haben. Sie sind wahrscheinlich schon Rentner und gehen ihren Tag an wie sie es wollen, was schon mal bedeutet das in der frühesten Frühe das Telefon klingeln kann. Auch wenn dies alles sehr positiv klingt, vermisste ich doch die Tiefe. Man wird in eine Geschichte geschmissen und lernt Personen kennen, von denen wir nicht wissen woher sie kommen und was sie wirklich wollen. Wie bereits erwähnt, vermute ich einen Interpretationshintergrund, der sich mir leider nicht auf tat. Auffallend rot und doch dezent. Das einzige Highlight bleibt ein Bierdeckel, welcher in der unteren rechten Ecke seinen Platz gefunden hat. Ansonsten erwartet einen gähnende Leere, welche nur durch den Umstand verändert wird, das Buchtitel und Autorennamen im oberen Bereich eingefügt wurden. Vielleicht erfolgreich, für mich jedoch einfach nix sagend, denn ich ging ohne Erwartungen an das Buch und kam mit noch weniger davon wieder heraus.

Herr Lehmann, die 2. (oder die 1.)
von Daniela P. am 26.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Herr Lehmann" ist der ersterschienene Roman über den gleichnamigen Titelhelden, aber in chronologischer Reihenfolge ist es der 2. Roman über ihn nach "Neue Vahr Süd". Herr Lehmann geht mittlerweile in großen Schritten auf die 30 zu und lebt seit 10 Jahren in Berlin. Es ist das Jahr 1989 und... "Herr Lehmann" ist der ersterschienene Roman über den gleichnamigen Titelhelden, aber in chronologischer Reihenfolge ist es der 2. Roman über ihn nach "Neue Vahr Süd". Herr Lehmann geht mittlerweile in großen Schritten auf die 30 zu und lebt seit 10 Jahren in Berlin. Es ist das Jahr 1989 und Frank Lehmann genießt seinen Alltag. Er arbeitet in einer Kneipe (seinen Eltern hat er erzählt er sei Geschäftsführer eines Restaurants) und lässt es sonst weiterhin ruhig angehen. Dann trifft er auf eine Frau, in die er sich augenblicklich verliebt - ab da geht es nur noch kreuz und quer in seinem Leben, das nie aus irgendwelchen Zukunftsplänen bestand. Zudem kündigt sich elterlicher Besuch an, der ihn zu einem Übertritt in den Osten überredet. Alles viel zu viel Aufregung. Wie bei "Neue Vahr Süd" habe ich auch bei "Herr Lehmann" herzlich lachen müssen. Der Humor ist einfach genial!

So kann es nur Regener!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Herr Lehmann, eigentlich Frank, ist 30, weshalb er von seinen Freunden nur noch beim Nachnamen genannt wird. Er arbeitet abends in einer Kneipe in Berlin und lebt tagsüber vor sich hin, während sein bester Freund Karl sich als Skulpturkünstler versucht. Eigentlich recht unspektakulär, jedoch auf sympathisch ziellose Weise; mit... Herr Lehmann, eigentlich Frank, ist 30, weshalb er von seinen Freunden nur noch beim Nachnamen genannt wird. Er arbeitet abends in einer Kneipe in Berlin und lebt tagsüber vor sich hin, während sein bester Freund Karl sich als Skulpturkünstler versucht. Eigentlich recht unspektakulär, jedoch auf sympathisch ziellose Weise; mit trocken-banalen Gesprächen zwischen Personen, die in all ihrer Normalität schon wieder skurril wirken. In den Alltag schleicht sich eine sanfte Resignation vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wende. Ein absolut empfehlenswerter Roman, der einem das scheinbar westlich desinteressierte Lebensgefühl kurz vor der Wiedervereinigung näherbringt!