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Licht

Erzählung

(4)
Diese Geschichte eines Abschieds, der durch den Unfalltod der Geliebten unwiderruflich wird, ist vor allem die Geschichte einer Leidenschaft, in der Beruf und Alltag keinen Platz haben. In der Erinnerung des Ich-Erzählers ziehen die glücklichen Augenblicke des gemeinsamen Nichtstun wie Sommerwolken vorüber - die Ferien im Süden, die langen Nächte und die scheinbar endlosen Morgenstunden, die Spaziergänge, das Herumlungern auf der Terrasse, in den Cafés an der Küstenstraße, in den rauchigen Kneipen. Er spürt ihren nackten Körper, ihr regennasses Gesicht, die Düfte der Jahreszeiten in der Wiederkehr von Warten und Dasein. Meckel erzählt seine Liebesgeschichte, als wäre der Traum Wirklichkeit und die Wirklichkeit Traum - eine poetische Verzauberung.
Portrait
Christoph Meckel, 1935 in Berlin geboren, studierte Grafik in Freiburg und München. Er lebt in Berlin und in Südfrankreich und veröffentlichte verschiedene Radierzyklen sowie zahlreiche Prosa- und Gedichtbücher, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Auszeichnungen u.a.: Bremer Literaturpreis 1981 und Joseph-Breitbach-Preis der Akademie für Literatur und Wissenschaft der Stadt Mainz 2003.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.05.1980
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-22100-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12/1,2 cm
Gewicht 115 g
Auflage 28
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

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Poetisch, traurig, schön
von Xirxe aus Hannover am 06.10.2014

Das kleine Büchlein beginnt mit einem wunderbaren Liebesbrief, geschrieben von Dole, der Geliebten des Ich-Erzählers Gil - doch leider ist er nicht an ihn, sondern an einen anderen Mann gerichtet. Gil entdeckt dieses Schreiben im Laub auf der Terrasse, wo es offenbar verloren gegangen ist, behält diesen Fund aber... Das kleine Büchlein beginnt mit einem wunderbaren Liebesbrief, geschrieben von Dole, der Geliebten des Ich-Erzählers Gil - doch leider ist er nicht an ihn, sondern an einen anderen Mann gerichtet. Gil entdeckt dieses Schreiben im Laub auf der Terrasse, wo es offenbar verloren gegangen ist, behält diesen Fund aber für sich. Stattdessen wird er zum Misstrauenden und zum Beobachter Doles: 'Und nachdem ich es (das Vertrauen) verloren habe, jetzt, dieses unerbittliche Hinsehn, kalt, scharf, skrupellos und genau.....Unabwendbarer, unablässiger Blick. Unruhe, Zweifel und instinktive Beschuldigung. Dole kann jetzt sagen was sie will - nichts mehr ist glaubhaft.' Doch gleichzeitig blickt er auf ihre gemeinsame Zeit zurück, ihre Reisen, ihr Leben in der Stadt, ihre Vorlieben und Abneigungen. Es ist keine Geschichte mit Spannungsbögen oder einer Handlung die auf einen Höhepunkt zusteuert, die hier erzählt wird. Gil schildert stattdessen in einer sehr poetischen Sprache in eher kurzen Episoden seine Erinnerungen an die glückliche Zeit mit Dole, wie auch sein Empfinden nach der Entdeckung des Briefes. So lebt das Buch mehr von der Atmosphäre als von der tatsächlichen Geschichte.

Überwältigende Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2010

Gil findet ein Brieffragment, geschrieben von Dole, seiner Frau, Freundin, Geliebten und engen Vertrauten, Teil eines Liebesbriefes und merkt schon bald, dass er nicht an ihn gerichtet ist. Vertrautes kehrt sich zum Misstrauen, vieles ist auf einmal in Frage gestellt, erst recht , wo Dole ihm seine Fragen nicht... Gil findet ein Brieffragment, geschrieben von Dole, seiner Frau, Freundin, Geliebten und engen Vertrauten, Teil eines Liebesbriefes und merkt schon bald, dass er nicht an ihn gerichtet ist. Vertrautes kehrt sich zum Misstrauen, vieles ist auf einmal in Frage gestellt, erst recht , wo Dole ihm seine Fragen nicht mehr beantworten kann, da sie verunglückt ist. Sprachlich dicht, poetisch, gewaltig- auch zum mehrmals lesen!

Unwirklich traumhaft...
von Zitronenblau am 10.07.2008

Eine tragische Erzählung um einen Mann und seiner Liebe zu einer Frau, die ihn betrügt. Hierbei wird schon klar, dass es nicht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau geht, sondern welche Perspektive der Lesende erfasst und welches Leid, welche Abhängigkeit zwischen den beiden herrscht. Mit lyrischen... Eine tragische Erzählung um einen Mann und seiner Liebe zu einer Frau, die ihn betrügt. Hierbei wird schon klar, dass es nicht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau geht, sondern welche Perspektive der Lesende erfasst und welches Leid, welche Abhängigkeit zwischen den beiden herrscht. Mit lyrischen Anwandlungen schafft Meckel eine kraftvoll verzauberte Atmosphäre. Wie Traum, wie ein Schweben scheint die Wirklichkeit und verliert sich dadurch sebst in der Erzählung, sodass dieses Buch ein ästethetisch-tragisches ist, jedoch aber auch nur eine einzige großartige Metapher auf die Liebe wie ein Licht, bei dem auch Schatten fällt. Empfehlenswert, aber eben eine Geschichte mit absurdem Ende...