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Schande

Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 1999 und dem Commonwealth Writers Prize 2000, Best Book. Roman

(13)

Davie Lurie, Literaturprofessor in mittleren Jahren und zweimal geschieden, ist in Ungnade gefallen: eine Affäre mit einer seiner Studentinnen ist an die Öffentlichkeit gedrungen. Der peinlichen Befragung entzieht er sich durch ein Schuldbekenntnis. Er quittiert seinen Dienst und verläßt Kapstadt, um für eine Weile zu seiner Tochter aufs Land zu ziehen. Lucy, die keinerlei Ambitionen in der Welt ihres Vaters hat, versucht auf einem entlegenen Stück Land eine kleine Farm aufzubauen. Zunächst scheint es, als könnten der Einfluss Lucys und der natürliche Rhythmus des Farmlebens Davids aus den Fugen geratenem Leben neuen Halt geben, doch dann werden Vater und Tochter Opfer eines brutalen Überfalls, in dessen Folge der grundlegende existentielle Konflikt zwischen beiden offen zutage tritt.

»Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur.« Der Spiegel

Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis 1999

Rezension
"Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur." (Der Spiegel)
Portrait

J. M. Coetzee, der 1940 in Kapstadt geboren ist und von 1972 bis 2002 als Literaturprofessor in seiner Heimatstadt lehrte, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Er wurde für seine Romane und sein umfangreiches essayistisches Werk mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Booker Prize, 1983 für ›Leben und Zeit des Michael K.‹ und 1999 für ›Schande‹. 2003 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Coetzee lebt seit 2002 in Adelaide, Australien.

Literaturpreise:

u.a.:
Lannan Literary Award 1998, Booker Prize 1983 (für ›Leben und Zeit des Michael K.‹), Booker Prize 1999 (für ›Schande‹), Commonwealth Writers Prize 1999 (für ›Schande‹), ›Königreich von Redonda-Preis‹ 2001, Literaturnobelpreis 2003

Reinhild Böhnke wurde 1944 in Bautzen geboren und ist als literarische Übersetzerin in Leipzig tätig. Sie ist Mitbegründerin des sächsischen Übersetzervereins. Seit 1998 überträgt sie die Werke J. M. Coetzees ins Deutsche, weiter hat sie u. a. Werke von Margaret Atwood, Nuruddin Farah, D.H. Lawrence und Mark Twain ins Deutsche übertragen.

Zitat
»Karg, kalt, meisterlich: Im letzten Jahr des ausgehenden Jahrhunderts ist Coetzee der Jahrhundertroman gelungen.«

Heinz Strunk, Die Zeit, 27.11.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.07.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15098-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 285 g
Originaltitel Disgrace
Auflage 9
Übersetzer Reinhild Böhnke
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„Ungnade - Disgrace“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

David Lurie ein 52-jähriger Universitätsprofessor in Kapstadt verliert seine
Stelle wegen eines Verhältnisses zu einer seiner Studentinnen. Er reist daraufhin zu der Farm seiner Tochter Lucy aufs Land. Sie werden von 3 Afrikanern überfallen.
Lucy vergewaltigt und David schwer misshandelt. Er möchte das Verbrechen sühnen, stößt dabei aber auf Lucy´s Widerstand. Hilflos muss er mitansehen wie sich seine Tochter den grausamen Regeln des Landes unterwirft. Gleichzeitig beginnt
für David ein reinigender Prozess der Selbstreflektion.
Ein absolut fesselndes, brillantes und zum Nachdenken anregendes Buch.
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
David Lurie ein 52-jähriger Universitätsprofessor in Kapstadt verliert seine
Stelle wegen eines Verhältnisses zu einer seiner Studentinnen. Er reist daraufhin zu der Farm seiner Tochter Lucy aufs Land. Sie werden von 3 Afrikanern überfallen.
Lucy vergewaltigt und David schwer misshandelt. Er möchte das Verbrechen sühnen, stößt dabei aber auf Lucy´s Widerstand. Hilflos muss er mitansehen wie sich seine Tochter den grausamen Regeln des Landes unterwirft. Gleichzeitig beginnt
für David ein reinigender Prozess der Selbstreflektion.
Ein absolut fesselndes, brillantes und zum Nachdenken anregendes Buch.
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Herausfordernde Literatur ohne die üblichen Heldenbilder. Starke ethische und moralische Fragestellungen ohne einfache Erklärungsversuche!

Intoleranz
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 17.08.2010

Nun ja, bei so theatralischen Sätzen wie „Wann ist zuletzt ein Schaf an Altersschwäche gestorben?“ oder „Eros hat durch mich gesprochen.“, fragt man sich schon, wo das Ganze hinführen soll. Dennoch merkt man, dass die geschilderten Umstände in diesem Buch zum Nachdenken anregen. Leichte Unterhaltung darf hier nicht erwartet... Nun ja, bei so theatralischen Sätzen wie „Wann ist zuletzt ein Schaf an Altersschwäche gestorben?“ oder „Eros hat durch mich gesprochen.“, fragt man sich schon, wo das Ganze hinführen soll. Dennoch merkt man, dass die geschilderten Umstände in diesem Buch zum Nachdenken anregen. Leichte Unterhaltung darf hier nicht erwartet werden, zu mal auch die politischen Umstände kurz nach der Apartheid eine große Rolle spielen. Wenn man das Hintergrungwissen hat, kann man einige Beweggründe der Menschen die dort leben und Dinge, die geschehen besser nachvollziehen. Verstörend, gleichzeitig erschütternder Roman und gerade deshalb lesenswert.

Eine harte Geschichte wunderbar erzählt
von K. Wittig aus Ludwigsburg am 10.06.2010
Bewertet: Hörbuch (CD)

Durch die eindringliche Art Christian Brückners die zunehmend bedrückender werdende Atmosphäre einzufangen und zu vermitteln hat das Hörbuch genügend Spannung - selbst wenn man das Buch oder die Verfilmung schon kennt.