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Wahre Helden / Scheibenwelt Bd.27

Roman

Scheibenwelt Band 27

Der zweifellos etwas verrückte Cohen der Barbar und seine Graue Horde sind ziemlich verärgert über die Götter und wollen ihnen ihr Feuer zurückbringen - in Form einer kleinen, aber kräftigen Bombe, deren Explosion das Ende der Scheibenwelt wäre. Um das zu verhindern und Cohen samt seiner Mitstreiter zur Vernunft zu bringen, stellt Lord Vetinari ein Team zur Rettung der Scheibenwelt aus drei bewährten Kräften zusammen, als da sind: Rincewind, der beherzte „Zaubberer“; Leonard von Quirm, auch bekannt als Leonard da Quirm, Erfinder, Maler und wohl genialster Mensch weit und breit, allerdings bisher ins Gefängnis verbannt, da Lord Vetinari der Ansichtwar, die Scheibenwelt sei noch nicht reif für Leonards Visionen; und der pflichtbewusste, furchtlose Hauptmann Karotte. Ihnen wird die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine von Leonard erdachte Flugmaschine namens „Milan“ zu besteigen und einen waghalsigen Plan in die Tat umzusetzen. Bei dem „Milan“ handelt es sich um eine Art Schiff, das in der Lage sein soll, sich mit Hilfe von 200 feuerspeienden Drachen in die Lüfte zu erheben. Der Plan besteht nun darin, zunächst über den Rand der Scheibenwelt hinauszufahren. Die enorme Anziehungskraft soll dann das Gefährt unter der Scheibenwelt hindurchziehen und es auf der anderen Seite wieder auftauchen lassen – im Optimalfall in einer Höhe, die es seiner Besatzung erlaubt, am Wohnsitz der Götter zu landen. Die Zauberer werden das Unternehmen von der Erde aus durch ihr Omniskop beobachten, ein hochkompliziertes Gerät, mit dem sich theoretisch in die Zukunft blicken ließe - aber in welche eigentlich?

Cohen und seine Männer - Boy Willie, Kriecher der Unhöfliche, Caleb der Brecher, Herr „Lehrer“ Zervelatwurst, der Alte Vincent und der Irre Polterer in seinem Kampfrollstuhl - bewegen sich derweil unaufhaltsam auf den Götterpalast zu. Unterwegs gelingt es ihnen sogar, einen Spielmann zum Mitreisen zu überreden, damit auch jede Station ihres Abenteuers für die Nachwelt (welche Nachwelt?) in einem feierlichen Epos festgehalten wird. Leider hat der Barde gar keine Erfahrung im Verfassen von Gedichten, aber die wackeren Recken lassen ihn nicht hängen und soufflieren an den richtigen Stellen.

Unterdessen ist der „Milan“ mit seiner dreiköpfigen Besatzung und den Drachen im Beiboot zu seiner gefährlichen Mission ausgelaufen. Wie geplant stürzen sie über den Rand der Scheibenwelt, und es werden den Männern einige unvergessliche Aussichten auf ihre Unterwelt zuteil. Nach etlichen betrüblichen technischen Pannen landet die Mission – fälschlicherweise – auf dem Mond. Karotte hisst sofort die Flagge von Ankh-Morpork, die umgehend von den kleinen Mond-Drachen aufgefressen wird. Diese ernähern sich ansonsten scheinbar prächtig von der merkwürdigen, silbrigen Vegetation des Himmelskörpers, was die Besatzung auf die Idee bringt, auch die eigenen ausgehungerten Drachen weiden zu lassen. Doch verwandelt sich das Mondkraut im Magen der Tiere in pure Energie, und was passiert, als sie zu rülpsen anfangen, sieht von der Scheibenwelt betrachtet so aus, als würde der Mond explodieren. In letzter Sekunde gelingt es dem „Milan“ wieder abzuheben, und knapp vor den Helden der Grauen Horde landet die Mission schließlich doch noch im Götterhof. Cohen ist zwar nach einigen besänftigenden Worten bereit, von seinem Vorhaben abzulassen, aber leider hat Kriecher der Unhöfliche während der etwas unübersichtlichen Verhandlungen den Auslöser gedrückt. Wahre Helden sind nun gefragt, um die Scheibenwelt doch noch zu retten - was sie auch unverzüglich tun, indem sie mit der gezündeten Bombe auf dem Rollstuhl des Irren Polterers den Berg hinabjagen. Die folgende gewaltige Detonation richtet übrigens keine sichtbaren bleibenden Schäden an. Auch wenn „Tilger aller Schmerzen“ dabei wieder mal seine klapprigen Finger in der Geschichte hat...

Portrait
Terry Pratchett, geboren 1948, schrieb 1983 seinen ersten Scheibenwelt-Roman – ein großer Schritt auf seinem Weg, einer der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt zu werden. Von Pratchetts Romanen wurden weltweit 85 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 40 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur verlieh ihm Queen Elizabeth sogar die Ritterwürde. Terry Pratchett starb am 12.3.2015 im Alter von 66 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 174
Erscheinungsdatum 04.10.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-54531-5
Reihe DIE SCHEIBENWELT-COMICS 3
Verlag Manhattan
Maße (L/B/H) 29,4/24,8/2,2 cm
Gewicht 1275 g
Originaltitel The Last Hero
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen 29 cm
Auflage 5. Auflage
Illustrator Paul Kidby
Übersetzer Andreas Brandhorst
Verkaufsrang 21390
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Genuss - in mehrfacher Hinsicht!
von PMelittaM aus Köln am 09.07.2017

Cohen, der Barbar, ist mit der Grauen Horde nach Cori Celesti, dem Mittelpunkt der Scheibenwelt, unterwegs, er, der letzte Held, will den Göttern zurückgeben, was der erste Held ihnen gestohlen hat: Das Feuer. Das könnte aber das Ende der Scheibenwelt bedeuten, so dass man sich in Ankh-Morpork große Sorgen macht, Lord Vetinari, ... Cohen, der Barbar, ist mit der Grauen Horde nach Cori Celesti, dem Mittelpunkt der Scheibenwelt, unterwegs, er, der letzte Held, will den Göttern zurückgeben, was der erste Held ihnen gestohlen hat: Das Feuer. Das könnte aber das Ende der Scheibenwelt bedeuten, so dass man sich in Ankh-Morpork große Sorgen macht, Lord Vetinari, die Zauberer der Unsichtbaren Universität und die Gildenmeister wollen nicht tatenlos zusehen. Doch Cohen ist dem Mittelpunkt bereits sehr nah und kann kaum noch eingeholt werden. Leonard von Quirm wird beauftragt, eine Lösung zu finden und begibt sich schließlich mit Karotte, dem Hauptmann der Wache, und Rincewind, dem eher glücklosen Zauberer, auf eine gefahrvolle Reise. Auch TOD macht sich Sorgen, denn die Lebensuhr Groß A'Tuins scheint abzulaufen. Einzig die Götter scheinen sorgenfrei … Diese 27. Scheibenwelt-Geschichte kommt in einem prachtvollen Kleid daher, großformatig und mit vielen wunderschönen farbigen Illustrationen Paul Kidbys, viele davon doppelseitig, geben sie einen guten Eindruck nicht nur der verschiedenen Charaktere, sondern auch ihrer Erlebnisse. Doch nicht nur optisch ist der Band ein Genuss, auch die Geschichte selbst ist absolut lesenswert. Nicht nur, weil eine ganze Reihe bekannter und beliebter Scheibenweltcharaktere auftauchen, sondern auch, weil sie voll ist mit Terry Pratchetts einzigartigem Humor (den Paul Kidby zudem unnachahmlich in seinen Bildern eingefangen hat) und vielen Anspielungen. Für Kenner der Scheibenwelt ist dieser Band ein einzigartiger Genuss! Volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung für alle Fans des Autors. Wer die Scheibenwelt noch nicht kennt, liest sich vielleicht erst einmal mit den ersten Bänden ein.

Wundervoll!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2011

Zu meiner großen Freude wurde mir dieses Buch geschenkt! Nachdem ich alle anderen Bücher von Terry Pratchett verschlungen habe, fehlte nur noch dieses auf meiner Liste. Obwohl Cohen der Barbar nicht zu meinen ausdrücklichen Scheibenwelt-Lieblingen gehört, fand ich die Handlung spannend und amüsant. Besonders begeisterten mich je... Zu meiner großen Freude wurde mir dieses Buch geschenkt! Nachdem ich alle anderen Bücher von Terry Pratchett verschlungen habe, fehlte nur noch dieses auf meiner Liste. Obwohl Cohen der Barbar nicht zu meinen ausdrücklichen Scheibenwelt-Lieblingen gehört, fand ich die Handlung spannend und amüsant. Besonders begeisterten mich jedoch die Illustrationen und ich war überrascht, das ich bei jeder dargestellten, mir schon aus den anderen Büchern bekannten Person dachte: "Ja, so sieht er aus!"

Nicht nur zum lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2010

Dies ist kein kleines Buch von Terry Pratchett sondern ein größerer Bildband. Hier wird die Geschichte vom beliebten Zauberer Rincewind erzählt, wie er sich mal wieder unbeabsichtigt aufmacht, die Welt zu retten. Das ganze Buch ist voll mit Illustration von Paul Kidby und bereitet dem Leser beim Schmökern des Romans noch ein zus... Dies ist kein kleines Buch von Terry Pratchett sondern ein größerer Bildband. Hier wird die Geschichte vom beliebten Zauberer Rincewind erzählt, wie er sich mal wieder unbeabsichtigt aufmacht, die Welt zu retten. Das ganze Buch ist voll mit Illustration von Paul Kidby und bereitet dem Leser beim Schmökern des Romans noch ein zusätzliches Seherlebnis. Ein muss für Scheibenweltfans.