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The Canterville Ghost Das Gespenst von Canterville

Engl.-Dtsch. Texte für Könner

(3)
Das Gespenst von Canterville nimmt seine Aufgabe im Schloß sehr ernst. Doch prallt es damit auf die neuen Besitzer, eine amerikanische Familie, die für Spuk nichts übrig hat. Sie spötteln respektlos über ihren Geist und treiben ihn fast in die Verzweiflung. Schließlich findet sich doch noch Erlösung: ein kleines Mädchen, das mit ihm Mitleid hat, schenkt dem Geist den ersehnten inneren Frieden wieder. In diesem Märchen ironisiert Oscar Wilde den englischen Spiritismus und zeitgenössische Schauerromane in romantischer Weise. Denn wann hatten Geister schonmal Furcht vor Menschen und nicht umgekehrt?
Texte für Könner
Portrait

Oscar Fingal O`Flahertie Wills Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin als Sohn eines Arztes und einer Dichterin geboren und starb am 30. November 1900 in Paris. Er studierte mit glänzendem Erfolg in Dublin und Oxford. Einige Jahre arbeitete er als Rezensent für verschiedene Wochenblätter und wurde Herausgeber einer Frauenzeitschrift. Seinen Ruhm begründete Wilde mit der erfolgreichen Märchensammlung ›Der glückliche Prinz und andere Erzählungen‹ (1888) und dem ›Bildnis des Dorian Gray‹ (1890). Auf dem Höhepunkt seiner Karriere wurde er 1895 wegen homosexueller Praktiken zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt und aus der Gesellschaft ausgestoßen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.03.1976
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-423-09110-7
Reihe dtv- Zweisprachig
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1 cm
Gewicht 108 g
Abbildungen Engl.-Dtsch. mit Illustrationen von Irene von Treskow 19,5 cm
Auflage 20. Auflage
Illustrator Irene Tresckow
Übersetzer Angela Uthe-Spencker
Buch (Taschenbuch)
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von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 04.07.2017

Als die amerikanische und vor allem aufgeklärte Familie Otis ein altes Schloss in England ersteht sind sie hellauf erfreut, als die Anwohner und auch der Makler ihnen mitteilen, dass es in dem Schloss nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein Gespenst soll dort sein Unwesen treiben und alle Bewohner immer... Als die amerikanische und vor allem aufgeklärte Familie Otis ein altes Schloss in England ersteht sind sie hellauf erfreut, als die Anwohner und auch der Makler ihnen mitteilen, dass es in dem Schloss nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein Gespenst soll dort sein Unwesen treiben und alle Bewohner immer wieder in Angst und Schrecken versetzen. Doch die Gruselgeschichten halten die Familie nicht davon ab in das Schloss zu ziehen und so kommt es, dass nachts immer wieder Kettenrasseln und Stöhnlaute zu hören sind. Doch die Familie Otis wäre nicht die Familie Otis, wenn sie es nicht mit dem Gespenst aufnehmen könnten. So bietet Herr Otis dem Gespenst Kettenöl an, damit seine Ketten nicht mehr so quietschen und die Bengel der Familie erschrecken das Gespenst viel mehr, als es selbst die Familie erschreckt. Die Tochter der Familie Otis freundet sich mit dem Gespenst an und so schöpft es Hoffnung. Denn wenn das Mädchen ihn begleitet und mit ihm schaurige Aufgaben besteht, dann kann es von seinem Fluch befreit werden und endlich seine Ruhe finden. Das klassische Stück "Das Gespenst von Canterville" hat mich schon immer fasziniert. Nicht nur die geschriebene Geschichte, auch die Verfilmungen samt seiner verschiedenen Interpretationen haben mir immer sehr gut gefallen. Mir gefällt die Geschichte des Gespensts ungemein. Er, der einst seine Frau umgebracht hat und dafür von der Familie seiner Frau in Ketten gelegt wurde und fortan als Geist sein Dasein fristen muss, bis ihm durch ein junges Mädchen geholfen werden kann. Obendrein versucht das Gespenst gruselig zu sein und ist doch ganz und gar ein nettes Geschöpf - es wirkt fast schon, als hätte es über die Jahre verlernt gruselig zu sein oder es hat keine Lust mehr. Die humorvollen Szenen die sich aus den Begegnungen mit der Familie Otis und deren Schlagfertigkeit ergeben haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Das Stück aus der Feder von Oscar Wilde ist in einer gehobenen Sprache geschrieben, lässt sich jedoch sehr flüssig und verständlich lesen. In meinen Augen eignet sich das Buch durchaus als Kinderbuch, da es mitnichten gruselig ist und sehr bildlich geschrieben ist. Idee: 5/5 Schreibweise: 5/5 Humor: 5/5 Spannung: 5/5 Gesamt: 5/5

ungewöhnlich
von Blacky am 25.04.2009

Kurzbeschreibung Das Gespenst von Canterville nimmt seine Aufgabe im Schloß sehr ernst. Doch prallt es damit auf die neuen Besitzer, eine amerikanische Familie, die für Spuk nichts übrig hat. Sie spötteln respektlos über ihren Geist und treiben ihn fast in die Verzweiflung. Schließlich findet sich doch noch Erlösung: ein... Kurzbeschreibung Das Gespenst von Canterville nimmt seine Aufgabe im Schloß sehr ernst. Doch prallt es damit auf die neuen Besitzer, eine amerikanische Familie, die für Spuk nichts übrig hat. Sie spötteln respektlos über ihren Geist und treiben ihn fast in die Verzweiflung. Schließlich findet sich doch noch Erlösung: ein kleines Mädchen, das mit ihm Mitleid hat, schenkt dem Geist den ersehnten inneren Frieden wieder. Ein tolles Buch das - meiner Meinung nach - auch schon sechsjährigen vorgelesen werden kann. Eine ungewöhnlich Gespenstergeschichte , da ja -außer der Tochter der Familie -keiner die "spukigen Vorkommnisse" ernst nimmt. Vor einem Jahrhundert verfasst, ist es heute noch eine Geschichte die man immer wieder gerne liest.

Wenn ein Gespenst verzweifelt ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 03.01.2007

... dann können nur die Amerikaner Schuld sein. So zumindest sieht das Oscar Wilde in dieser herrlichen Satire. Die Familie des amerikanischen Gesandten zieht nach Canterville Chase und dort spukt es seit Jahrhunderten. Das dortige Gespenst hat schon einige Menschen zu Tode erschreckt. Davon jedoch will die Familie gar... ... dann können nur die Amerikaner Schuld sein. So zumindest sieht das Oscar Wilde in dieser herrlichen Satire. Die Familie des amerikanischen Gesandten zieht nach Canterville Chase und dort spukt es seit Jahrhunderten. Das dortige Gespenst hat schon einige Menschen zu Tode erschreckt. Davon jedoch will die Familie gar nichts wissen, statt dessen tun sie Gespenster als Aberglaube einer unaufgeklärten Gesellschaft ab. Sehr bald jedoch müssen sie bemerken, dass dieser Aberglaube doch der Wirklichkeit entspricht; jedoch statt zu erschrecken und sich zu fürchten, nehmen sie diese Tatsache zur Kenntnis und behandeln es als lästigen Mitbewohner, ohne sich jedoch zu fürchten. Dies führt von einer komischen Situation zur nächsten und das Gespenst verzweifelt schließlich. Dennoch kommt es dann zu einem Happy End. Der sehr kurze Text ist in einer wundervollen Sprache geschrieben. Die Situationskomik ebenso wie die Seitenhiebe auf die englische und amerikanische Gesellschaft des ausklingenden 19. Jahrhunderts machen das Buch zu einer gelungenen Satire. So wird mir z.B. der Satz: "... tatsächlich haben wir heutzutage mit den Amerikanern alles gemeinsam, ausgenommen die Sprache natürlich", wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Wilde gelingt mit dieser kurzen Geschichte das schier Unmögliche, eine Erzählung zu schaffen die Jung und Alt faszinieren kann. Für Kinder weil es eine liebenswerte Geschichte ist und für Erwachsene, da das Lesen dieses Textes ein wahres Vergnügen ist. Man kann hier eigentlich nicht daneben greifen.