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Stolz und Vorurteil

Roman. Nachw. v. Elfi Bettinger


Der beliebteste Roman der großen englischen Klassikerin

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall.

Zum allgemeinen Unverständnis hat Elizabeth die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt sie hartnäckig ihrem eigenen Urteil. Neue Hoffnungen schöpft die Familie, als der attraktive Gutsbesitzer Darcy, ein Junggeselle aus besten Kreisen, im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch über den sind bald böse Gerüchte in Umlauf, und seine stolze Zurückhaltung wird ihm als Standesdünkel ausgelegt. Auch Elizabeth läßt sich vom äußeren Anschein täuschen. Erst als sie ihre Vorurteile und Darcy seinen Stolz abzulegen lernt, kann sich das Hochzeitskarussell wieder drehen.

In ihrem zweiten und populärsten Roman, 1813 erschienen, zeichnet Jane Austen Figuren von unübertroffener Lebendigkeit. Die ganze Schwesternschar, von der aufmüpfigen Jüngsten bis zur besonnenen Ältesten, das ungleiche Elternpaar, die neidischen Nachbarn, sie alle zeugen von der Menschenkenntnis und feinen Beobachtungsgabe der Autorin. Mit treffsicherer Ironie entlarvt sie menschliche Schwächen, zeigt die Komik des Alltäglichen und stellt in immer neuen Varianten die zeitlose Frage nach den Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.

Portrait
Austen, Jane
Jane Austen (1775-1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs im elterlichen Pfarrhaus auf. Nach Meinung ihres Bruders führte sie "ein ereignisloses Leben". Sie heiratete nie. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren wohl kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie und Satire entlarvte. Psychologisches Feingefühl und eine lebendige Sprache machen ihre scheinbar konventionellen Liebesgeschichten zu einer spannenden Lektüre. Vor einigen Jahren wurde Jane Austen auch vom Kino wiederentdeckt: Sinn und Sinnlichkeit mit Emma Thompson und Kate Winslet gewann 1996 den Golden Globe als bester Film des Jahres und den Oscar für das beste Drehbuch; Stolz und Vorurteil mit Keira Knightley war 2006 für vier Oscars nominiert.

Ott, Andrea
Andrea Ott, geboren 1949, hat sich als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur einen Namen gemacht. Für den Manesse Verlag hat sie Meisterwerke u.a. von Jane Austen, Anthony Trollope, Charlotte Bronte, Elizabeth Gaskell, Henry James, Edith Wharton und Upton Sinclair ins Deutsche gebracht.
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  • Artikelbild-0
  • Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
    Wie wenig man auch von den Gefühlen oder Aussichten eines solchen Mannes wissen mag, wenn er zum ersten Mal in einer Gegend auftaucht - diese Grundwahrheit ist in den Köpfen der dort lebenden Familien so fest verankert, daß man ihn bereits als das rechtmäßige Eigentum der einen oder anderen Tochter betrachtet.
    "Mein lieber Mr. Bennet", sagte seine Gemahlin eines Tages zu ihm, "haben Sie gehört, daß Netherfield Park endlich verpachtet ist?"
    Mr. Bennet erwiderte, das habe er nicht gehört.
    "Es ist aber so", antwortete sie, "Mrs. Long war nämlich gerade hier und hat mir alles erzählt."
    Mr. Bennet gab keine Antwort. "Wollen Sie denn nicht wissen, wer es gepachtet hat?" rief seine Frau ungeduldig.
    "Sie wollen es mir offenbar erzählen, und ich habe nichts dagegen, es mir anzuhören."
    Das war Aufforderung genug.
    "Also, mein Lieber, Mrs. Long sagt nämlich, daß Netherfield von einem sehr vermögenden jungen Mann aus Nordengland gepachtet worden ist, daß er am Montag vierspännig vorgefahren kam, um das Haus zu besichtigen, und dermaßen begeistert war, daß er sofort mit Mr. Morris einig wurde; daß er vielleicht noch vor Michaeli einziehen wird und einige Dienstboten schon Ende nächster Woche ins Haus kommen sollen."
    "Wie heißt er?"
    "Bingley."
    "Ist er verheiratet oder ledig?"
    "Oh, natürlich ledig, mein Lieber! Ein Junggeselle mit einem großen Vermögen, vier- oder fünftausend Pfund im Jahr. Wie schön für unsere Mädchen!"
    "Wieso? Was haben die damit zu tun?"
    "Mein lieber Mr. Bennet", erwiderte seine Frau, "Sie sind wirklich unerträglich! Ich rechne doch damit, daß er eine von ihnen heiratet."
    "Läßt er sich zu diesem Zweck hier nieder?"
    "Zu diesem Zweck! Unsinn, wie können Sie so etwas sagen! Aber es ist durchaus möglich, daß er sich vielleicht in eine von ihnen verliebt, und deshalb müssen Sie ihm einen Antrittsbesuch abstatten, sobald er eingezogen ist."
    "Dazu sehe ich keine Veranlassung. Sie können gern mit den Mädchen hingehen - oder schicken Sie sie allein hin, das ist vielleicht noch besser, denn da Sie genauso hübsch sind wie Ihre Töchter, fällt Mr. Bingleys Wahl sonst womöglich auf Sie."
    "Sie schmeicheln mir, mein Lieber. Natürlich habe ich auch einmal mein Quentchen Schönheit besessen, aber ich bilde mir nicht ein, heute noch etwas Besonderes zu sein. Wenn eine Frau fünf erwachsene Töchter hat, sollte sie aufhören, an ihre eigene Schönheit zu denken."
    "In diesem Fall hat eine Frau meist nicht mehr viel Schönheit, an die sie denken könnte."
    "Wie dem auch sei, mein Lieber, Sie müssen Mr. Bingley unbedingt besuchen, wenn er kommt."
    "Das ist mehr, als ich versprechen kann."
    "Aber denken Sie doch an Ihre Töchter! Überlegen Sie, wie gut dann eine von ihnen versorgt wäre! Sir William und Lady Lucas haben auch beschlossen hinzugehen - nur aus diesem Grund, denn im allgemeinen machen sie ja keine Antrittsbesuche. Sie müssen ihm unbedingt Ihre Aufwartung machen, denn wir können ihn ja unmöglich besuchen, wenn Sie nicht dort waren."
    "Ich finde, Sie nehmen es allzu genau. Mr. Bingley freut sich bestimmt sehr über Ihren Besuch, und ich gebe Ihnen ein paar Zeilen mit, in denen ich ihm versichere, daß ich von Herzen einverstanden bin, wenn er eines der Mädchen heiratet, gleichgültig, welches er sich aussucht - obwohl ich ein gutes Wort für meine kleine Lizzy einlegen sollte."
    "Ich hoffe doch sehr, daß Sie nichts dergleichen tun! Lizzy ist keinen Deut besser als die anderen, nicht halb so hübsch wie Jane und nicht halb so fröhlich wie Lydia. Trotzdem geben Sie ihr immer den Vorrang."
    "Keine ist besonders empfehlenswert", versetzte er, "sie sind so albern und einfältig wie alle anderen Mädchen; nur Lizzy ist ein bißchen aufgeweckter als ihre Schwestern."
    "Wie können Sie nur so über Ihre eigenen Kinder schimpfen, Mr. Bennet? Sie machen sich ein Vergnügen daraus, mich zu ärgern. Sie haben kein Mitleid mit meinen armen Nerven."
    "Sie verkennen mich, meine Liebe. Ich habe großen Respekt vor Ihren Nerven. Wir sind alte Bekannte. Sie führen sie seit mindestens zwanzig Jahren ins Feld."
    "Ach, Sie wissen nicht, was ich durchmache."
    "Ich hoffe, Sie überstehen es und dürfen noch miterleben, daß viele junge Männer mit viertausend Pfund im Jahr in unsere Nachbarschaft ziehen."
    "Auch wenn zwanzig kämen, würde uns das nichts nützen, da Sie sie ja nicht besuchen."
    "Verlassen Sie sich darauf, meine Liebe, wenn es einmal zwanzig sind, werde ich sie alle besuchen."
    In Mr. Bennet vermischten sich Scharfsinn, beißender Witz, Verschlossenheit und Launenhaftigkeit auf eine so merkwürdige Weise, daß seine Frau ihn auch nach dreiundzwanzig Jahren noch immer nicht richtig einzuschätzen vermochte. Ihre Persönlichkeit hingegen war weniger schwer zu durchschauen. Sie war eine Frau von mäßigem Verstand, geringer Bildung und wankelmütigem Wesen. Wenn sie unzufrieden war, bildete sie sich ein, sie habe ein nervöses Leiden. Ihr Lebensinhalt war die Verheiratung ihrer Töchter, und ihre einzige Freude bestand in Besuchen und im Austausch von Neuigkeiten.

    Mr. Bennet war unter den ersten, die Mr. Bingley ihre Aufwartung machten. Er hatte von Anfang an vorgehabt, ihn zu besuchen, seiner Frau gegenüber jedoch bis zuletzt behauptet, er werde nicht hingehen, und bis zum Abend desselben Tages hatte sie keine Ahnung davon. Erst da erfuhr sie auf folgende Weise von seinem Besuch.
    Er schaute seiner zweiten Tochter zu, die damit beschäftigt war, einen Hut aufzuputzen, und sagte plötzlich zu ihr: "Hoffentlich gefällt der Hut Mr. Bingley, Lizzy."
    "Wir werden nie erfahren, was Mr. Bingley gefällt", versetzte ihre Mutter gereizt, "da wir ihn nicht besuchen können."
    "Aber Sie vergessen, Mama", sagte Elizabeth, "daß wir ihm auf Gesellschaften begegnen werden und daß Mrs. Long versprochen hat, ihn uns vorzustellen."
    "Ich glaube kaum, daß Mrs. Long etwas Derartiges tut. Sie hat selbst zwei Nichten. Sie ist eine eigennützige, heuchlerische Frau, und ich halte nicht viel von ihr."
    "Ich auch nicht", sagte Mr. Bennet, "und ich bin froh, daß Sie nicht auf ihre Hilfe angewiesen sind."
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 11.03.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7175-2010-8
Reihe Manesse Bibliothek der Weltliteratur
Verlag Manesse Verlag
Maße (L/B/H) 15,5/9,5/3 cm
Gewicht 307 g
Originaltitel Pride and Prejudice
Übersetzer Andrea Ott
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wie wärs mal wieder mit einem Klassiker?

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Hand aufs Herz - ab und an sollte man sich doch selbst motivieren wieder etwas mehr klassische Literatur zu lesen. Da bietet Jane Austen auf jeden Fall einen ansprechenden Einstieg. Ihr Stil ist anspruchsvoll, die Dialoge witzig und geistreich - bei 'Stolz und Vorurteil' ist also gute Unterhaltung geboten. Zudem lernt man nebenbei einiges über die gesellschaftlichen Konventionen zu dieser Zeit. Ein wenig Interesse für diese Umgebung sollte allerdings vorhanden sein, die Handlung spielt nämlich ausschließlich im gehobenen Bürgertum. Abgesehen davon gibt es keine Ausreden, auf zu Austen!

Grandios

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Was soll ich sagen, dieses Buch habe ich schon viele Male in unterschiedlichen Übersetzungen und Ausgaben gelesen. Wenn ich von all meinen Bücherrn nur eines auswählen dürfte, wäre es sicher dieses. Jane Austens fast sezierender Blick auf die Gesellschaft ihrer Zeit, ihr Sprachwitz und ihr Frauenbild sind bis heute einzigartig, all ihre Romane unbedingt lesenswert und immer noch aktuell. Welche Frau sucht nicht wie Elizabeth ihren Mr. Darcy? Es gibt kein Buch, das ich über all die Jahre mehr geliebt habe als Stolz und Vorurteil!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
186 Bewertungen
Übersicht
155
24
5
2
0

Ein Liebesroman mit Niveau
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach einer etwas fragwürdigen (und zombielastigen) Hollywoodverfilmung musste ich einfach diesen Klassiker lesen. Die Geschichte um die Schwestern Bennet hat mich sofort gefesselt. Elizabeth und Jane sind zwei liebenswürdige und vielschichtige Charaktere, mit denen man einfach mitfiebern muss! Eine Liebesgeschichte mit Herz und... Nach einer etwas fragwürdigen (und zombielastigen) Hollywoodverfilmung musste ich einfach diesen Klassiker lesen. Die Geschichte um die Schwestern Bennet hat mich sofort gefesselt. Elizabeth und Jane sind zwei liebenswürdige und vielschichtige Charaktere, mit denen man einfach mitfiebern muss! Eine Liebesgeschichte mit Herz und Gesellschaftskritik.

Stolz & Vorurteil
von aic_reads aus Köln am 04.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die meisten Lese begeisterten haben bestimmt „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen schon gelesen, aber ich bin bis jetzt einfach nicht dazu gekommen. Daher habe ich mich umso mehr auf dieses Buch gefreut. Die Schmuckausgabe ist einfach wunderschön und ich habe mich direkt in die Aufmachung verliebt. Das Buch wurde mit so viel... Die meisten Lese begeisterten haben bestimmt „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen schon gelesen, aber ich bin bis jetzt einfach nicht dazu gekommen. Daher habe ich mich umso mehr auf dieses Buch gefreut. Die Schmuckausgabe ist einfach wunderschön und ich habe mich direkt in die Aufmachung verliebt. Das Buch wurde mit so viel Liebe gestaltet und die ganzen Extras sind auch einfach grandios, ganz zu schweigen von den ganzen Illustrationen. Die Farben, die ganze Gestaltung und das hochwertige Papier, es ist die schönste Schmuckausgabe die ich bis jetzt in den Händen hatte. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, am Anfang ist es echt schwer damit zurechtzukommen, aber mit der Zeit wird es besser. Wenn man ein paar Seiten am Stück gelesen hat, dann taucht man richtig in die Geschichte ein. Stolz und Vorurteil spielt im 19.Jahrhundert, damals war das Hauptziel für jede Frau einen Mann zu finden. Der dann den Lebensunterhalt finanziert und man dadurch abgesichert ist, die meisten Frauen damals wollten einen reichen Gatten finden. Deshalb fand ich Elizabeth total erfrischend, sie hinterfragt, ist frech und lässt sich nichts einreden. Zu der damaligen Zeit war ihre Art eine Sensation und wurde eigentlich auch nicht gerne gesehen. Aber Mr.Darcy bewundert Elizabeth, er ist eigentlich sehr unnahbar und ist für seinen kritischen Blick bekannt. Er lässt zwar viele Herzen höherschlagen, aber ein kritischer Blick von ihm und die Damen kommen aus dem Gleichgewicht. Am Anfang mochte ich ihn gar nicht, aber mit der Zeit habe ich bemerkt das er kein Mann von leeren Versprechungen ist. Er lässt seine Taten für sich sprechen und redet nicht viel was ihn irgendwie interessanter macht. Die Liebesgeschichte zwischen Mr. Darcy und Elizabeth ist mittlerweile ein Klassiker und wird auch immer in anderen Büchern erwähnt und ich kann auch verstehen warum. Ich dachte zuerst es wird richtig kitschig, aber in dem Buch ist richtig viel Ironie versteckt was mir sehr gefallen hat. Außerdem zeigt Jane Austen auch die gesellschaftliche und auch politische Situation Großbritanniens in dieser Zeit, aber auch die Entwicklung. Ich will wirklich nicht viel zum Inhalt sagen, ihr müsst selber dieses Buch lesen des es ist absolut lesenswert. Es sollte echt in jedem Regal stehen, ich wollte dem Buch eigentlich 4 Sterne geben. Weil der Einstieg wirklich sehr schwer war und die Sprache sehr gewöhnungsbedürftig, aber die Sprache spiegelt die Zeit und auch das Verhalten der Menschen wieder. Ich kann euch das Buch nur empfehlen und ärgere mich das ich es nicht schon vorher gelesen habe, aber mit dieser Ausgabe hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich denke mit einer normalen Ausgabe hätte es mir vielleicht gar nicht so sehr gefallen. Die Überraschungen zwischen den Seiten haben mich zuerst motiviert immer weiter zu lesen, aber nach ein paar Wendepunkten musste ich einfach selber weiter lesen und habe dafür auch keine Motivation gebraucht. „Stolz und Vorurteil“ ist ein Klassiker und sollte definitiv von jedem gelesen werden. Stolz und Vorurteil bekommt von mir 5 Sterne, es ist zwar kein Highlight, aber es hat mir trotzdem sehr gefallen.

Die Coppenrath Schmuckausgabe ist ein absoluter Traum!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Reden wir mal als erstes über dieses Cover & der Aufmachung dieser wunderschönen Schmuckausgabe. Das Cover, mit dem schwarzen Hintergrund und den bunten Blumen geben einen perfekte Kontrast zueinander. Dann noch die goldene Schrift dazu & somit ist dieses Buch einfach nur ein absoluter Hingucker! Genau wie in „Sinn und Sinnli... Reden wir mal als erstes über dieses Cover & der Aufmachung dieser wunderschönen Schmuckausgabe. Das Cover, mit dem schwarzen Hintergrund und den bunten Blumen geben einen perfekte Kontrast zueinander. Dann noch die goldene Schrift dazu & somit ist dieses Buch einfach nur ein absoluter Hingucker! Genau wie in „Sinn und Sinnlichkeit“ waren auch in dieser tollen Schmuckausgabe Briefe, Notenzettel, ein Stammbaum und weitere Kleinigkeiten enthalten. Auch war jede Seite liebevoll und einzigartig gestaltet! Jetzt zu der Geschichte. Ich denke, der Titel „Stolz und Vorurteil“ oder auch der Name Elizabeth Bennet sagt vielen von euch etwas. Das Buch wurde ja 1813 veröffentlicht und ist somit ein absoluter Klassiker. Ganz besonders toll fand ich mal wieder diesen alten Schreibstil. Ich finde es einfach so schön, alte, mir unbekannte Wörter kennenzulernen und in eine längst vergangene Zeit einzutauchen! Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt & mitfühlen lassen. Jane Austen hat die Geschichte so tiefgründig, liebevoll und doch voller Humor geschrieben, so dass ich dieses Buch nichtmehr aus den Händen legen konnte & mit jeder Seite mehr geliebt habe! Elizabeth war eine taffe, liebevolle und neugierige Frau, die man einfach nur gern haben konnte. Auch die Schwestern von Lizzy waren genial ausgearbeitet und ich hab sie alle ins Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Mr. Darcy fand ich richtig schön & außergewöhnlich, auch wenn sie einige Hürden zu meistern hatte. Auch fand ich es gut, dass man als Leser die Entwicklung der Liebesgeschichte von Jane und Bingley miterleben konnte. Allgemein muss ich sagen, dass dieser Klassiker einfach nur perfekt ist und auf den ich durch die wunderschöne Schmuckausgabe vom Coppenrath Verlag noch mehr Lust zum Lesen bekommen habe! 5/5 Sterne