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Stolz und Vorurteil

Roman

Jane Austen

(215)
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  • Stolz und Vorurteil

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    Bohem Press

Beschreibung


Der beliebteste Roman der großen englischen Klassikerin

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall.

Zum allgemeinen Unverständnis hat Elizabeth die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt sie hartnäckig ihrem eigenen Urteil. Neue Hoffnungen schöpft die Familie, als der attraktive Gutsbesitzer Darcy, ein Junggeselle aus besten Kreisen, im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch über den sind bald böse Gerüchte in Umlauf, und seine stolze Zurückhaltung wird ihm als Standesdünkel ausgelegt. Auch Elizabeth läßt sich vom äußeren Anschein täuschen. Erst als sie ihre Vorurteile und Darcy seinen Stolz abzulegen lernt, kann sich das Hochzeitskarussell wieder drehen.

In ihrem zweiten und populärsten Roman, 1813 erschienen, zeichnet Jane Austen Figuren von unübertroffener Lebendigkeit. Die ganze Schwesternschar, von der aufmüpfigen Jüngsten bis zur besonnenen Ältesten, das ungleiche Elternpaar, die neidischen Nachbarn, sie alle zeugen von der Menschenkenntnis und feinen Beobachtungsgabe der Autorin. Mit treffsicherer Ironie entlarvt sie menschliche Schwächen, zeigt die Komik des Alltäglichen und stellt in immer neuen Varianten die zeitlose Frage nach den Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.

«Jane Austen vollbringt Wunder. Die Spannung, wer wen bekommt, steigert sich bis zum Schluss...»

Jane Austen (1775-1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs im elterlichen Pfarrhaus auf. Nach Meinung ihres Bruders führte sie »ein ereignisloses Leben«. Sie heiratete nie. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren wohl kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie und Satire entlarvte. Psychologisches Feingefühl und eine lebendige Sprache machen ihre scheinbar konventionellen Liebesgeschichten zu einer spannenden Lektüre. Vor einigen Jahren wurde Jane Austen auch vom Kino wiederentdeckt: »Sinn und Sinnlichkeit« mit Emma Thompson und Kate Winslet gewann 1996 den Golden Globe als bester Film des Jahres und den Oscar für das beste Drehbuch; »Stolz und Vorurteil« mit Keira Knightley war 2006 für vier Oscars nominiert. »Emma« wurde 2009 vom BBC als vierteilige Fernsehserie gezeigt und mit einem Emmy ausgezeichnet. »Verstand und Gefühl« wurde 2011 gleich zweimal, 2014 ein weiteres Mal in modernen Adaptionen verfilmt. Im Hörverlag sind von Jane Austen bereits »Stolz und Vorurteil« und zuletzt »Northanger Abbey« erschienen..
Andrea Ott, geboren 1949, hat sich als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur einen Namen gemacht. Für den Manesse Verlag hat sie Meisterwerke u.a. von Jane Austen, Anthony Trollope, Charlotte Bronte, Elizabeth Gaskell, Henry James, Edith Wharton und Upton Sinclair ins Deutsche gebracht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 11.03.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7175-2010-8
Reihe Manesse Bibliothek der Weltliteratur
Verlag Manesse
Maße (L/B/H) 15,5/9,5/3 cm
Gewicht 299 g
Originaltitel Pride and Prejudice
Übersetzer Andrea Ott

Buchhändler-Empfehlungen

als Hörbuch...

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ob als Buch oder als Verfilmung ich bin Jane Austen verfallen. Jetzt 3/2020 ist es um so wichtiger sich mit schöner Sprache den Tag zu versüßen. Die wunderschön verfassten Sätze, ein Wortschatz der heute nicht mehr zeitgemäß ist. Aber um so schöner darin einzutauchen. Lassen sie sich fallen. Gelesen von Eva Mattes. Empfehlungen!

Wie wärs mal wieder mit einem Klassiker?

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Hand aufs Herz - ab und an sollte man sich doch selbst motivieren wieder etwas mehr klassische Literatur zu lesen. Da bietet Jane Austen auf jeden Fall einen ansprechenden Einstieg. Ihr Stil ist anspruchsvoll, die Dialoge witzig und geistreich - bei 'Stolz und Vorurteil' ist also gute Unterhaltung geboten. Zudem lernt man nebenbei einiges über die gesellschaftlichen Konventionen zu dieser Zeit. Ein wenig Interesse für diese Umgebung sollte allerdings vorhanden sein, die Handlung spielt nämlich ausschließlich im gehobenen Bürgertum. Abgesehen davon gibt es keine Ausreden, auf zu Austen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
215 Bewertungen
Übersicht
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2
0

Wunderschönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vor ein paar Tagen habe ich das Buch beendet und bin sehr begeistert. Zwar wurde es erst zum Schluss richtig spannend, trotzdem gefiel mir das Buch. Ich liebe diesen Schreibstile und es war sehr flüssig zu lesen. Nachdem ich fertig war, schaute ich den Film gleich danach. Es war schön noch mal alles Revue passieren zu ... Vor ein paar Tagen habe ich das Buch beendet und bin sehr begeistert. Zwar wurde es erst zum Schluss richtig spannend, trotzdem gefiel mir das Buch. Ich liebe diesen Schreibstile und es war sehr flüssig zu lesen. Nachdem ich fertig war, schaute ich den Film gleich danach. Es war schön noch mal alles Revue passieren zu lasen, aber es hat vieles gefehlt. Die Gefühle und Meinung gegenüber Mr. Darcy waren, meiner Meinung nach, kaum sichtbar und nicht deutlich dargestellt. Das Buch bekommt von mir 5/5

von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2020
Bewertet: anderes Format

Ein Geschichte von der jeder schon mal gehört hat. Eine starke Protagonistin, die sich gegen die Normen ihrer Zeit stellt und gleichzeitig voller Witz und Selbstbewusstsein ist. Perfekt für jemanden der sich auch mal an einen Klassiker heranwagen will.

Ein besonderes und zauberhaftes Vergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Viele kennen „Stolz und Vorurteil“ – als Film oder den Buchklassiker – es ist mehr als eine Liebesgeschichte. Im beginnenden 19. Jahrhundert erzählt Jane Austen von einer jungen Frau (Elizabeth), die sehr viel Mut hat und sehr offen, selbstständig und frech durchs Leben geht. Der spannenden, durchaus lustigen und sehr unterhalt... Viele kennen „Stolz und Vorurteil“ – als Film oder den Buchklassiker – es ist mehr als eine Liebesgeschichte. Im beginnenden 19. Jahrhundert erzählt Jane Austen von einer jungen Frau (Elizabeth), die sehr viel Mut hat und sehr offen, selbstständig und frech durchs Leben geht. Der spannenden, durchaus lustigen und sehr unterhaltsamen Liebesgeschichte hat der Coppenrath Verlag hier 10 aufwendig und sehr authentisch gestaltete Extras beigefügt….mit dem alten Stadtplan von London, echten Briefen und Einladungskarten…eine wundervolle Idee. Beim Lesen war ich so wirklich mittendrin in der Geschichte, wenn ich einen Briefumschlag geöffnet oder den Straßenverlauf auf einer Karte nachverfolgt habe. Die einzelnen Buchseiten und auch das Cover sind von Marjolein Bastin ganz zauberhaft und natürlich gestaltet. Dieser Klassiker macht Lust auf mehr! Ich bin begeistert!


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  • Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
    Wie wenig man auch von den Gefühlen oder Aussichten eines solchen Mannes wissen mag, wenn er zum ersten Mal in einer Gegend auftaucht - diese Grundwahrheit ist in den Köpfen der dort lebenden Familien so fest verankert, daß man ihn bereits als das rechtmäßige Eigentum der einen oder anderen Tochter betrachtet.
    "Mein lieber Mr. Bennet", sagte seine Gemahlin eines Tages zu ihm, "haben Sie gehört, daß Netherfield Park endlich verpachtet ist?"
    Mr. Bennet erwiderte, das habe er nicht gehört.
    "Es ist aber so", antwortete sie, "Mrs. Long war nämlich gerade hier und hat mir alles erzählt."
    Mr. Bennet gab keine Antwort. "Wollen Sie denn nicht wissen, wer es gepachtet hat?" rief seine Frau ungeduldig.
    "Sie wollen es mir offenbar erzählen, und ich habe nichts dagegen, es mir anzuhören."
    Das war Aufforderung genug.
    "Also, mein Lieber, Mrs. Long sagt nämlich, daß Netherfield von einem sehr vermögenden jungen Mann aus Nordengland gepachtet worden ist, daß er am Montag vierspännig vorgefahren kam, um das Haus zu besichtigen, und dermaßen begeistert war, daß er sofort mit Mr. Morris einig wurde; daß er vielleicht noch vor Michaeli einziehen wird und einige Dienstboten schon Ende nächster Woche ins Haus kommen sollen."
    "Wie heißt er?"
    "Bingley."
    "Ist er verheiratet oder ledig?"
    "Oh, natürlich ledig, mein Lieber! Ein Junggeselle mit einem großen Vermögen, vier- oder fünftausend Pfund im Jahr. Wie schön für unsere Mädchen!"
    "Wieso? Was haben die damit zu tun?"
    "Mein lieber Mr. Bennet", erwiderte seine Frau, "Sie sind wirklich unerträglich! Ich rechne doch damit, daß er eine von ihnen heiratet."
    "Läßt er sich zu diesem Zweck hier nieder?"
    "Zu diesem Zweck! Unsinn, wie können Sie so etwas sagen! Aber es ist durchaus möglich, daß er sich vielleicht in eine von ihnen verliebt, und deshalb müssen Sie ihm einen Antrittsbesuch abstatten, sobald er eingezogen ist."
    "Dazu sehe ich keine Veranlassung. Sie können gern mit den Mädchen hingehen - oder schicken Sie sie allein hin, das ist vielleicht noch besser, denn da Sie genauso hübsch sind wie Ihre Töchter, fällt Mr. Bingleys Wahl sonst womöglich auf Sie."
    "Sie schmeicheln mir, mein Lieber. Natürlich habe ich auch einmal mein Quentchen Schönheit besessen, aber ich bilde mir nicht ein, heute noch etwas Besonderes zu sein. Wenn eine Frau fünf erwachsene Töchter hat, sollte sie aufhören, an ihre eigene Schönheit zu denken."
    "In diesem Fall hat eine Frau meist nicht mehr viel Schönheit, an die sie denken könnte."
    "Wie dem auch sei, mein Lieber, Sie müssen Mr. Bingley unbedingt besuchen, wenn er kommt."
    "Das ist mehr, als ich versprechen kann."
    "Aber denken Sie doch an Ihre Töchter! Überlegen Sie, wie gut dann eine von ihnen versorgt wäre! Sir William und Lady Lucas haben auch beschlossen hinzugehen - nur aus diesem Grund, denn im allgemeinen machen sie ja keine Antrittsbesuche. Sie müssen ihm unbedingt Ihre Aufwartung machen, denn wir können ihn ja unmöglich besuchen, wenn Sie nicht dort waren."
    "Ich finde, Sie nehmen es allzu genau. Mr. Bingley freut sich bestimmt sehr über Ihren Besuch, und ich gebe Ihnen ein paar Zeilen mit, in denen ich ihm versichere, daß ich von Herzen einverstanden bin, wenn er eines der Mädchen heiratet, gleichgültig, welches er sich aussucht - obwohl ich ein gutes Wort für meine kleine Lizzy einlegen sollte."
    "Ich hoffe doch sehr, daß Sie nichts dergleichen tun! Lizzy ist keinen Deut besser als die anderen, nicht halb so hübsch wie Jane und nicht halb so fröhlich wie Lydia. Trotzdem geben Sie ihr immer den Vorrang."
    "Keine ist besonders empfehlenswert", versetzte er, "sie sind so albern und einfältig wie alle anderen Mädchen; nur Lizzy ist ein bißchen aufgeweckter als ihre Schwestern."
    "Wie können Sie nur so über Ihre eigenen Kinder schimpfen, Mr. Bennet? Sie machen sich ein Vergnügen daraus, mich zu ärgern. Sie haben kein Mitleid mit meinen armen Nerven."
    "Sie verkennen mich, meine Liebe. Ich habe großen Respekt vor Ihren Nerven. Wir sind alte Bekannte. Sie führen sie seit mindestens zwanzig Jahren ins Feld."
    "Ach, Sie wissen nicht, was ich durchmache."
    "Ich hoffe, Sie überstehen es und dürfen noch miterleben, daß viele junge Männer mit viertausend Pfund im Jahr in unsere Nachbarschaft ziehen."
    "Auch wenn zwanzig kämen, würde uns das nichts nützen, da Sie sie ja nicht besuchen."
    "Verlassen Sie sich darauf, meine Liebe, wenn es einmal zwanzig sind, werde ich sie alle besuchen."
    In Mr. Bennet vermischten sich Scharfsinn, beißender Witz, Verschlossenheit und Launenhaftigkeit auf eine so merkwürdige Weise, daß seine Frau ihn auch nach dreiundzwanzig Jahren noch immer nicht richtig einzuschätzen vermochte. Ihre Persönlichkeit hingegen war weniger schwer zu durchschauen. Sie war eine Frau von mäßigem Verstand, geringer Bildung und wankelmütigem Wesen. Wenn sie unzufrieden war, bildete sie sich ein, sie habe ein nervöses Leiden. Ihr Lebensinhalt war die Verheiratung ihrer Töchter, und ihre einzige Freude bestand in Besuchen und im Austausch von Neuigkeiten.

    Mr. Bennet war unter den ersten, die Mr. Bingley ihre Aufwartung machten. Er hatte von Anfang an vorgehabt, ihn zu besuchen, seiner Frau gegenüber jedoch bis zuletzt behauptet, er werde nicht hingehen, und bis zum Abend desselben Tages hatte sie keine Ahnung davon. Erst da erfuhr sie auf folgende Weise von seinem Besuch.
    Er schaute seiner zweiten Tochter zu, die damit beschäftigt war, einen Hut aufzuputzen, und sagte plötzlich zu ihr: "Hoffentlich gefällt der Hut Mr. Bingley, Lizzy."
    "Wir werden nie erfahren, was Mr. Bingley gefällt", versetzte ihre Mutter gereizt, "da wir ihn nicht besuchen können."
    "Aber Sie vergessen, Mama", sagte Elizabeth, "daß wir ihm auf Gesellschaften begegnen werden und daß Mrs. Long versprochen hat, ihn uns vorzustellen."
    "Ich glaube kaum, daß Mrs. Long etwas Derartiges tut. Sie hat selbst zwei Nichten. Sie ist eine eigennützige, heuchlerische Frau, und ich halte nicht viel von ihr."
    "Ich auch nicht", sagte Mr. Bennet, "und ich bin froh, daß Sie nicht auf ihre Hilfe angewiesen sind."