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Fahrenheit 451

Roman

detebe Band 20862

›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.
Rezension
"Die Unterdrückung der Phantasie oder aller Bücher ist ein Aspekt der konformistischen Gesellschaft, der auch von anderen Autoren erwähnt wird, aber für Bradbury ist es eine Spezialität. Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science-fiction vorkommen, ist keine mit so viel Können beschrieben wie bei Bradbury." (Kingsley Amis)

"Eines der überzeugendsten Beispiele jener Romanform, in der ein Zeitgenosse im Besitze jener Darstellungskraft erscheint, mit welcher die visionäre Kulturkritik in den Bereich der literarischen Kunst erhoben wird." (Neue Zürcher Zeitung)

Portrait
Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois), wurde gleich mit seinem ersten Roman, ›Fahrenheit 451‹, berühmt, den François Truffaut verfilmte. Bekannt für seine Science-Fiction schrieb Bradbury auch Kinderbücher, Gedichte und Drehbücher wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Ray Bradbury starb 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20862-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,6/1,9 cm
Gewicht 216 g
Auflage 34. Auflage
Übersetzer Fritz Güttinger
Verkaufsrang 21258
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ziemlich brilliant
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Von den drei einflussreichsten Dystopien (zumindest vor "Der Report der Magd") war "Schöne neue Welt" lang das einzige, das ich gelesen hatte. "1984" ist immer noch auf der Agenda, aber immerhin kenne ich nun "Fahrenheit 451", Ray Bradburys brillianten Roman über einen Feuerwehrmann, der aufhört an eine Gesellschaft zu glauben, ... Von den drei einflussreichsten Dystopien (zumindest vor "Der Report der Magd") war "Schöne neue Welt" lang das einzige, das ich gelesen hatte. "1984" ist immer noch auf der Agenda, aber immerhin kenne ich nun "Fahrenheit 451", Ray Bradburys brillianten Roman über einen Feuerwehrmann, der aufhört an eine Gesellschaft zu glauben, in der Bücher verbrannt werden, damit niemand eigene Gedanken hat. Es gibt hier einiges zu loben. Schon allein ist das Konzept, Feuerwehrmänner auf links zu drehen, so schlau, weil es so einfach wirkt. Auch geht es Bradbury normalerweise nicht um wilde Überraschung. Ja, einige Momente sind schockierend, aber sie ergeben sich immer ziemlich logisch. Die Handlung fließt sehr organisch. Das hält Bradbury aber nicht davon ab, in dieser verrückten Welt einige starke lyrische Momente zu finden. Und letztendlich, obwohl die Gesellschaft, die er präsentiert, so verkommen ist, schenkt uns Bradbury einen Hauch von Optimismus - das mag naiv sein, aber zu glauben, dass noch nicht alles auf ewig verloren ist, ist eine Einstellung, die mich einfach anspricht. Mir scheint, dass ich "Fahrenheit 451" lieber mag als "Schöne neue Welt" - vielleicht weil es so viel wahrscheinlicher wirkt.

451 Fahrenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Möhlin am 06.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist sehr gut geschrieben, an machen stellen muste ich mich zwingen weiter zu lesen, es hat sich aber definitiv gelohnt. Im ganzen war das Buch sehr gelungen, ein Klassiker halt.

Sollte man gelesen haben!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2019

Seiner Zeit weit voraus erzählt Bradbury von Feuerwehrleuten, die Bücher verbrennen und einem System, das den Menschen verbietet nachzudenken und alles und jeden überwacht. Ein Klassiker, der beängstigend realistisch und bizarr schön zugleich ist. Absolut lesenswert!