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Mit Staunen und Zittern

Roman. Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de l' Academie francaise 1999

detebe Band 23325

Amélie Nothomb

(12)
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Beschreibung

Sie hat es sich selbst eingebrockt: Aus Übermut und Neugier hat Amélie eine Stelle beim japanischen Unternehmen Yumimoto angenommen. Dort lernt sie zwar nichts in Sachen Buchhaltung, dafür wird ihr ein Crash-Kurs in Sachen Hierarchie erteilt. Eines ist von Anfang an klar: Eine Frau, zumal eine aus Europa, kann nur ganz unten einsteigen. Und noch tiefer fallen.

"Atemberaubend. Nothomb, in Frankreich ein literarischer Star, beleuchtet eine Grundsatzfrage: Sie die anderen verrückt oder sie selbst? Ihre Antworten darauf sind ein zweifaches Ja, noch ein Lachen und mehrere zum Brüllen komische wie bemerkenswerte Gedanken. Eine Lektüre mit Lachtränengarantie, von der mehr bleibt als feuchte Taschentücher." (Frankfurter Rundschau)
"Man könnte den Zusammenstoß zweier Kulturen auch als Geschichte von Anpassung oder Auflehnung erzählen und dabei ebenfalls eine gegen den Strich gebürstete Landeskunde einbringen. Doch Amelie Nothomb tut etwas viel Schöneres: Sie mischt aus asiatischer Gelassenheit und westeuropäischer Ironie eine ganz eigene Haltung. Ihre tragikomische Sicht auf den Konflikt zwischen Hierarchie und Menschlichkeit erinnert an Charlie Chaplins Siege über die Obrigkeit." (Sächsische Zeitung) "Ein Buch, das man lieben muß für die elegante Ökonomie der Sprache, für seine rhetorische Intelligenz und dafür, daß es den Leser auf spielerisch e Art befreit von dem spezifisch europäischen Zwang zur Interpretation." (Literaturen)
"Wieso gilt der Boykott der Männer-Toiletten im 44. Stock eines Tokioter Bürohauses als Akt der Sabotage? Die Antwort hierauf sollten sie nachlesen und sich das Vergnügen gönnen, das feine Zusammenspiel von Masochismus und Sadismus zu verfolgen, dem sich die Belgierin Amelie für ein Jahr freiwillig ausgesetzt hat. Das war, bevor sie eine zu Recht gefeierte Autorin wurde. Seien wir den Japanern dankbar." (Die Woche)

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel. 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 157
Erscheinungsdatum 28.06.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23325-4
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/1,5 cm
Gewicht 158 g
Originaltitel Stupeur et tremblements
Auflage 17. Auflage
Übersetzer Wolfgang Krege

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Kulturschock Japan...

Ursula Schrott, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Amelie Nothomb, Shooting-Star der französischen Literaturszene beschreibt auf unbeschreiblich komische Weise ihre Erlebnisse in einem japanischen Konzern: Sie lässt es sich nicht nehmen! Amelie, Tochter eines belgischen Diplomaten, hat eine sehr gute Ausbildung genossen, und möchte diese einer Firma, mit Sitz in Japan zur Verfügung stellen. Sie hat aber ihre Rechnung ohne die Japaner gemacht....

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Gesichtsverlust
von einer Kundin/einem Kunden aus Birr am 06.10.2020

Die japanische Gesellschaft ist sehr getrimmt, ihr Gesicht nicht zu verlieren, doch in diesem relativ kurzen Roman schafft sie das problemlos, jedenfalls aus westlicher Sicht. Das, weil doch relativ viel negative Handlungen erwähnt werden, von Erniedrigungen und Beschimpfungen. Auch hat eine Frau sehr wenig Chancen in der Karrie... Die japanische Gesellschaft ist sehr getrimmt, ihr Gesicht nicht zu verlieren, doch in diesem relativ kurzen Roman schafft sie das problemlos, jedenfalls aus westlicher Sicht. Das, weil doch relativ viel negative Handlungen erwähnt werden, von Erniedrigungen und Beschimpfungen. Auch hat eine Frau sehr wenig Chancen in der Karrierewelt, weniger als im Westen. Einiges ist natürlich auch kulturell bedingt, der grösste Gesichtsverlust wäre die Kündigung, wenn man nicht durchhält. Und Amélie hat durchgehalten, was ihr am Ende doch einen gewissen Respekt einbringt, eine gewisse Versöhnung ist am Ende spürbar. Ich weiss natürlich nicht, ob dieser Roman so den Tatsachen entspricht, doch man hat schon davon gehört.

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 03.09.2017

Das Buch ist genau nach meinem Geschmack und beschreibt mit einem Augenzwinkern die unglaubliche Arbeitswelt in Japan! Lediglich die alte Rechtschreibung strengte mich als Lehrerin beim Lesen etwas an!

von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2017
Bewertet: anderes Format

Europäerin unter Japanern, die die kulturellen "Feinheiten" erst lernen muss. Somit entwickelt sich der Job anders als erwartet. Witzig ironisch erzählter Kulturclash!


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