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Der Friedhof in Prag

Roman

Der Italiener Simone Simonini lebt in Paris, und er erlebt aus nächster Nähe eine dunkle Geschichte: geheime Militärpapiere, die der jüdische Hauptmann Dreyfus angeblich an die deutsche Botschaft verkauft, piemontesische, französische und preußische Geheimdienste, die noch geheimere Pläne schmieden, Freimaurer, Jesuiten und Revolutionäre - und am Ende tauchen zum ersten Mal die Protokolle der Weisen von Zion auf, ein gefälschtes "Dokument" für die "jüdische Weltverschwörung", das dann fatale Folgen haben wird. Umberto Eco, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts, in der wir jedoch unser eigenes wiedererkennen können.
Portrait
Umberto Eco wurde am 5. Januar 1932 in Alessandria (Piemont) geboren und starb am 19. Februar 2016 in Mailand. Er zählte zu den bedeutendsten Schriftstellern und Wissenschaftlern der Gegenwart. Sein Werk erscheint im Hanser Verlag, zuletzt u.a. Die Geschichte der Hässlichkeit (2007), Der Friedhof in Prag (Roman, 2011), Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013), Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften (2014), Nullnummer (Roman, 2015) und Pape Satàn (Chroniken einer flüssigen Gesellschaft oder Die Kunst, die Welt zu verstehen, 2017).
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.10.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783446238299
Verlag Hanser
Originaltitel IL CIMITERO DI PRAGA
Dateigröße 7434 KB
Übersetzer Burkhart Kroeber
Verkaufsrang 22658
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Buchhändler-Empfehlungen

Gemischte Gefühle

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein echter Eco, was die Qualität der Recherche betrifft, teilweise ein echter Eco in Sachen Spannung und Fabulierkunst. Die Schaffung eines Unsympathlers von großen Gnaden als Hauptfigur, wirklich gelungen. Bei der Schilderung der Fresstempel von Paris anno dazumal, nimmt man schon beim Lesen zu. Das Urthema des Buches jedoch, was Fälschung an sich bewirken kann, kommt etwas zäh daher. Die Wiederholung der abgewandelten antisemitischen Elaborate machen müde, wiewohl sie wichtiger Bestandteil des Buches sind, und zur Entstehung der "Protokolle der Weisen von Zion" führen. Es steht halt zu befürchten, dass die Leser, welche das Werk lesen sollten, a) es nicht verstehen, b) falsch interpretieren, und c) eh nicht danach greifen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
21
10
0
3
1

von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2017
Bewertet: anderes Format

Ein faszinierendes und spannendes Buch mit völlig unerwarteten Wendungen. Und wie immer bei Umberto Eco geistreich und brilliant geschrieben - Unterhaltung auf ganz hohem Niveau!

Manipulation der Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Den Tod Umberto Ecos habe ich zum Anlass genommen, endlich seinen Roman "Der Friedhof in Prag" zu lesen. Ich brauchte ein paar Seiten um in der Geschichte anzukommen, aber dann erwartete mich ein geniales Spiel mit der zarten Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit, die dem Leser zeigt, auf welch wackeligen Beinen die Wahrhei... Den Tod Umberto Ecos habe ich zum Anlass genommen, endlich seinen Roman "Der Friedhof in Prag" zu lesen. Ich brauchte ein paar Seiten um in der Geschichte anzukommen, aber dann erwartete mich ein geniales Spiel mit der zarten Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit, die dem Leser zeigt, auf welch wackeligen Beinen die Wahrheit manchmal steht und was die Menschen bereit sind zu glauben, wenn sie ihre Weltsicht bestätigt sehen. Die einzige erfundene Person in dieser Geschichte ist Capitaine Simonini und das auch nur insofern, als dass in ihm gleich mehrere reale Personen zusammengefasst wurden. Alles in allem beschreibt Eco mit diesem Roman wohl die Entstehung der "Protokolle der Waisen von Zion", dem gefälschten Dokument, das die "jüdische Weltverschwörung" beweisen sollte und das schließlich Kreise bis ins 20. Jahrhundert zog, von Hitler in "Mein Kampf" zitiert wurde und zahlreichen Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung als Grundlage und Rechtfertigung diente.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Alle Personen sind wahr in diesem Roman außer eine, und Eco zeigt, wie Menschen manipuliert werden und wir wissen ja leider, was die Folgen waren...