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Die Judenbuche

Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westphalen

Suhrkamp BasisBibliothek Band 14

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Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.
Portrait
Annette von Droste-Hülshoff wurde am 10. Januar 1797 auf Schloß Hülshoff bei Münster geboren. Von 1812 bis 1819 wurde sie von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert. Eine erste größere Reise führte sie 1825 an den Rhein nach Köln, Bonn und Koblenz. In Bonn lernte sie Sibylle Mertens-Schaaffhausen kennen, mit der sie fortan eine enge Freundschaft verband. Zu ihrem Freundeskreis zählten außerdem Johanna und Adele Schopenhauer sowie Goethes Schwiegertochter Ottilie. In Bonn, das sie bis 1842 mehrfach besuchte, begegnete Annette von Droste-Hülshoff außerdem August Wilhelm Schlegel. Sie stand in brieflichem Kontakt mit intellektuellen Zeitgenossen wie den Brüdern Grimm und sah ihre Berufung als Dichterin, worin sie besonders von dem wesentlich jüngeren Levin Schücking unterstützt wurde. Ihre Balladen, wie Der Knabe im Moor, ebenso ihre Novelle Die Judenbuche, machten sie berühmt, auch wenn sie zu Lebzeiten als schreibende Frau keine Anerkennung fand. Ein wichtiges Dokument religiöser Dichtung ist ihr Gedichtzyklus Das geistliche Jahr. Ab 1841 wohnte sie vorwiegend auf Schloss Meersburg am Bodensee, wo sie am 24. Mai 1848 starb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 135
Erscheinungsdatum 24.10.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-18814-9
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,9/11,5/1 cm
Gewicht 103 g
Auflage 7. Auflage
Unterrichtsfächer Deutsch
Schulbuch (Taschenbuch)
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4,70
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Tatverdacht im Dorfe B.

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Recht empfehlenswerte, schnell zu lesende Novelle, die tatsächlich an mehreren Stellen für Schaudern beim Leser sorgt und wegen gewollten Leerstellen auch spannend bleibt. Auch außerhalb der Schule lesbar!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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3
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1
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Gewöhnungbedürftig
von einer Kundin/einem Kunden aus Stallikon am 12.08.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe es damals in der Schule lesen müssen, und bin immer noch mit einigen Punkten nicht einverstanden. Die Geschichte ist zum Teil gewöhnungsbedürftig, da man judenbezogene Geschichten erst zur Zeit des 2. Weltkriegs erwartet. Nichts desto trotz ein empfehlenswertes Buch.

O weh!
von Daniel Erni aus Basel am 13.09.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

O weh mir! warum hab ich nicht gehört auf meine Erinnerung aus der Schulzeit! Wusste ich doch wohl, dass dies Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen der Langeweile genug enthält. So büsste ich auch heuer die Lektüre der Judenbuche mit manch grossem Gegähne.

ein sprachlicher Genuss
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 14.02.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine gelungene Novelle, deren Inhalt einen klaren Handlungsverlauf verfolgt und den Leser nie unterfordert, sondern vielmehr Fragen und geheimnisvolle Rätsel aufwirft, die jeder natürlich bestrebt ist zu lösen. Der kompakte Aufbau mit reichlich Personen und Relationen untereinander trägt zum stetigen Spannungsaufbau bei, wobei d... Eine gelungene Novelle, deren Inhalt einen klaren Handlungsverlauf verfolgt und den Leser nie unterfordert, sondern vielmehr Fragen und geheimnisvolle Rätsel aufwirft, die jeder natürlich bestrebt ist zu lösen. Der kompakte Aufbau mit reichlich Personen und Relationen untereinander trägt zum stetigen Spannungsaufbau bei, wobei die Klärung der Geschehnisse am Ende recht kurz abgehandelt wird und nachdenklich stimmt. Die sprachliche Gewandtheit ebenso wie detailreiche Natur- und Personenschilderungen erzeugen eine starke Bildhaftigkeit und somit Greifbarkeit.