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Der große Schlaf

Roman

General Sternwood ist steinalt, steinreich und hat zwei schöne, wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst, und Privatdetektiv Philip Marlowe soll die Sache aus der Welt schaffen. Auch ihre Schwester, die kühle Vivian, hat etwas zu verbergen. Auf Marlowes Weg häufen sich auf einmal Leichen und spärlich bekleidete Frauen.
Rezension
"Der Klassiker der Hard-boiled-Schule. Als Leser wird man darin auf höchst intelligente Art und Weise in die Irre geführt. Obwohl Chandlers Geschichte um verkommene Schönheiten und Erpresser am Anfang seines Romanschaffens stand, hat dieses Buch etwaskaum überbietbar Endgültiges an sich." (Die Welt)

"Der große Schlaf ist ein Kriminalroman, und er ist zugleich ein sozialkritischer Roman: Ein sozialkritischer Roman, weil er eine genaue Beschreibung der kalifornischen Gesellschaft der späten dreißiger Jahre mit all ihren Nachtseiten bietet; ein traditioneller Kriminalroman, weil er letztlich doch private Gründe für das Verbrechen verantwortlich macht." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

Portrait
Raymond Chandler, geboren 1888 in Chicago, wuchs in England auf. Er arbeitete zwei Jahre im britischen Marineministerium, war dann freier Journalist, Buchhalter in einer Molkerei, Soldat im Ersten Weltkrieg und schließlich Direktor einer kalifornischen Ölgesellschaft. 1932 wurde er entlassen und begann ernsthaft zu schreiben. Mit seinen Romanen um den Privatdetektiv Philip Marlowe in Los Angeles wurde Chandler zum Klassiker der Kriminalliteratur. Er starb 1959 in La Jolla, Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 24.02.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20132-1
Reihe Philip Marlowe
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 175 g
Originaltitel The Big Sleep
Auflage 36. Auflage
Übersetzer Gunar Ortlepp
Verkaufsrang 36013
Buch (Taschenbuch)
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10,20
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Krimiklassiker! Leider gibt es von Chandler zu wenige Krimis, aber die, die er schrieb, sind einfach einzigartig. Schläfrig. Und zeigen ein wildes Los Angeles.

Ein Klassiker
von eskimo81 am 10.09.2014

General Stenwood ist alt, reich und hat zwei schöne und wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst und der General engagiert den Privatdetektiv Philip Marlowe, er soll die Angelegenheit diskret aus der Welt schaffen. Auf einmal säumen Leichen den Weg des Ermittlers. Was ist der wirkliche Grund für das alles? "Er ... General Stenwood ist alt, reich und hat zwei schöne und wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst und der General engagiert den Privatdetektiv Philip Marlowe, er soll die Angelegenheit diskret aus der Welt schaffen. Auf einmal säumen Leichen den Weg des Ermittlers. Was ist der wirkliche Grund für das alles? "Er war sehr tot" (Seite 33) "Es war gegen elf Uhr morgens, Mitte Oktober, ein Tag ohne Sonne und mit klarer Sicht auf die Vorberge, was klatschkalten Regen verhiess (Seite 5) Eine wundervolle Sprache. Ein Klassiker, den man einfach lesen muss! Manchmal jedoch hatte ich das Gefühl, dass Chandler seine Depressionen (sofern er welche hatte) verarbeitete. Es war oftmals Düster und einfach "wirr" Mir passt Simenon mit Maigret um Welten besser.

Ein unerreichter Klassiker und Referenz für alle heutigen "Hardboiled" und "Noir"-Romane
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 27.04.2012

Auch wenn es Dashiell Hammett war, der das "Hardboiled"-Genre eigentlich aus der Taufe hob - kein anderer hat es so geprägt und letztlich salonfähig gemacht, wie Raymond Chandler. Sein Stil gilt bis heute als richtungsweisend und taktgebend, für alle Schriftsteller, die sich im "Noir"-Bereich tummeln. Kaum einer, der den in Chic... Auch wenn es Dashiell Hammett war, der das "Hardboiled"-Genre eigentlich aus der Taufe hob - kein anderer hat es so geprägt und letztlich salonfähig gemacht, wie Raymond Chandler. Sein Stil gilt bis heute als richtungsweisend und taktgebend, für alle Schriftsteller, die sich im "Noir"-Bereich tummeln. Kaum einer, der den in Chicago gebürtigen Autor nicht als Vorbild angibt. Wann immer man zu einem Buch von Connolly, Lehane und Co. greift - der Name Chandler fällt einem, meist schon auf dem Klappentext, direkt ins Auge. Das diese an Heldenverehrung grenzende Würdigung durchaus seine Berechtigung hat, wird man bereits nach der Lektüre von Chandlers Erstling "Der große Schlaf" feststellen. Im Jahre 1939 erschienen, war die Wirkung dieses Buchs mit einem Urknall in der Literatur vergleichbar. Während auf der anderen Seite des Atlantiks die Morduntersuchung als fairer Sport unter Gentleman das "Golden Age" der "Whodunits" trug, stellte Philip Marlowe eine gänzlich neue Art des Ermittlers dar. Er ist der Ur-Typus des unbestechlichen, harten und melancholischen Einzelgängers. Ein Privatdetektiv, dem der Auftrag wichtiger ist als Geld, der gnadenlos tötet, wenn es sein muss und der sich doch zwischen all den korrupten und geschmierten Bullen des sonnigen Kaliforniens seine Moral bewahrt hat. Chandler hat ihn mit lakonischem Witz, tiefschwarzem Sarkasmus und einer unerreichten Coolness aufs Papier gebracht, die bis heute beeindruckt und seinesgleichen sucht. Weit weg vom Glamour Hollywoods tauchen wir in düstere Gassen ein, harren in dunklen Ecken aus und treffen bildhübsche Frauen, deren Attraktivität aber letztlich nicht reicht, um uns von unserem Weg, der Aufklärung, abzubringen. Über knapp 200 Seiten führt uns Chandler durch die erstaunlich komplexe Geschichte aus Erpressung, Entführung, Mord und Prostitution - mit einer Sprache, die schnurrt wie ein Kätzchen, mit einer atmosphärischen Dichte, welche man mit dem Messer schneiden könnte, mit Twists and Turns, die uns mit den Ohren schlackern lassen. "Der große Schlaf" ist nicht mehr und nicht weniger, als ein (auch sprachlich) herausragendes Kunstwerk. Ein kultiger Klassiker, der keinerlei Staub angesetzt hat, der in jeder Zeile vor Leben sprüht, und der alles, ja, aber auch alles bietet, was ich an dem "Hardboiled"-Genre so liebe.