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Picknick auf dem Eis

Roman.

Als Tagträumer hat es Viktor schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia: Ohne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibt unvollendete Romane für die Schublade. Zum Überleben verfasst er für eine große Tageszeitung Nekrologe über Berühmtheiten, die allerdings noch gar nicht gestorben sind. Wie jeder Autor möchte Viktor seine Texte auch veröffentlicht sehen. Ein Wunsch, der beängstigend schnell in Erfüllung geht.

Rezension
"Kurkow treibt nicht nur ein witziges Spiel mit den Klischees des Mafia-Thrillers. Er liefert zudem eine gut gebaute und absurde Komödie über das Verhältnis von Geld und Geist in Zeiten, da auch die Wahrheit käuflich ist." (tz)
"Kurkow beweist, daß man auch in Rußland wieder frische Geschichten erzählen darf: intelligent, witzig, weder die Realität verkleisternd noch sie ausblendend, nicht angestrengt antirealistisch, aber auch nicht wirklich traditionell." (Neue Zürcher Zeitung)
Portrait
Andrej Kurkow wurde am 23.4.1961 in St. Petersburg (Leningrad) geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in Kiew. Schon als Siebzehnjähriger wurde er mit seinen Kurzgeschichten zum Vorlesen bei Hochzeiten und anderen Festen eingeladen. Er absolvierte das Kiewer Fremdspracheninstitut (neben Englisch und Japanisch spricht er noch 9 weitere Sprachen) und wollte Diplomat werden, was ihm aber mangels Beziehungen nicht gelang. Als Student hatte er eine Kakteenzucht mit einigen hundert verschiedenen Pflanzen - die ihm aber alle eingingen, als er sich verliebte. Nach dem Studium arbeitete er kurz als Herausgeber einer Ingenieurszeitschrift, bis er den Chefredakteur bei einem Plagiat erwischte. Es folgte der Militärdienst, den er als Gefängniswärter im Gefängnis von Odessa ableistete. Danach wurde er Kameramann und begann, Drehbücher zu schreiben. Seit 1996 ist er freier Mitarbeiter bei Radio und Fernsehen und freier Schriftsteller. Nach seinen Drehbüchern wurden bisher 17 Filme gedreht, neben vielen Erzählungen, die in Literaturzeitschriften abgedruckt waren, hat er bisher 4 Kinderbücher und 4 Romane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 27.10.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23255-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2 cm
Gewicht 247 g
Originaltitel Smert' postoronnego
Auflage 19
Übersetzer Christa Vogel
Verkaufsrang 20135
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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3
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2019
Bewertet: anderes Format

Was macht man, wenn man mit einem depressiven Pinguin zusammen wohnt? Man schreibt Todesanzeigen. Ein sarkastischer Roman über das Leben. Einfach herrlich geschrieben!

Wie das Leben so spielen kann
von Sikal am 21.02.2019

Viktor, ein Möchtegern-Schriftsteller, der von Romanen und Kurzgeschichten träumt, führt ein einsames Leben. Ohne Freunde und Geld lebt er gemeinsam mit seinem Pinguin Mischa, den er aus einem Zoo holte. Als er vom Chefredakteur einer großen Zeitung die Chance bekommt, Nekrologe für Menschen, die noch nicht gestorben sind zu... Viktor, ein Möchtegern-Schriftsteller, der von Romanen und Kurzgeschichten träumt, führt ein einsames Leben. Ohne Freunde und Geld lebt er gemeinsam mit seinem Pinguin Mischa, den er aus einem Zoo holte. Als er vom Chefredakteur einer großen Zeitung die Chance bekommt, Nekrologe für Menschen, die noch nicht gestorben sind zu verfassen, nutzt er diese. Doch auch diese Nachrufe scheinen erst nur für die Schublade zu sein, was sich plötzlich ändert – sein Wunsch nach einer Veröffentlichung geht auf einmal in Erfüllung und Viktor liest eine seiner Anzeigen in der Zeitung. Nach und nach merkt Viktor, welches Spiel hier gespielt wird. Durch einige Zufälle in seinem Leben wird seine Zweierbeziehung mit Mischa durch das kleine Mädchen Sonja sowie das Kindermädchen Nina erweitert. Andrej Kurkow gelingt mit seinem Roman „Picknick auf dem Eis“ eine berührende Geschichte rund um den Pinguin Mischa, der sich immer mehr zur Hauptperson entwickelt. Kurkow beschreibt mit dem ihm eigenen leichten Stil über einen möglichen Lebensentwurf – satirisch, skurril. Wie durch Zufall ergeben sich so manche Dinge. Durch die zum Teil naiven Handlungen (oder auch Nicht-Handlungen) des Protagonisten Viktor wird dieser in einen Weg gedrängt, dem er sich nicht gewachsen fühlt. Doch Viktor kehrt die unangenehmen Dinge beiseite und schaut stoisch auf das Positive in seinem Leben. Dem Leser wird bald klar in welche Situation sich Viktor manövriert, doch er scheint es nicht zu merken. Man wartet auf seine Erkenntnis, die dann letztendlich zu einer überraschenden Lösung führt. Kurkows Stil zu schreiben begeistert mich, seine ruhige und gelassene Art überträgt sich auf seine Charaktere. Es scheint, dass hier niemals zu viel Adrenalin zum Einsatz kommt und doch folgt man mit Spannung der Geschichte. Zum Glück habe ich noch einige ungelesene Bücher Kurkows, von den Pinguinen gibt es sogar einen 2. Teil. Für dieses Picknick auf dem Eis gibt es von mir 4 Sterne.

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 22.06.2017
Bewertet: anderes Format

Eine wunderschöne Grundidee, in ihrem Fundament auch passend umgesetzt, lässt nach hinten leider ein wenig nach.