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Erkenntnisgewinn aus konzelierten Daten.

Zur Verpflichtung einer Entschlüsselung kryptografisch gesicherter Daten zum Zwecke der Erkenntnis- und Beweisgewinnung im Strafverfahren.

Schriften zum Strafrecht Band 220

Heide Bunzel reklamiert für sich die dogmatische Fortentwicklung von nemo tenetur im Kontext der Herausforderungen der modernen Informationsgesellschaft. Gegenstand der Untersuchung ist die Frage, ob und inwieweit die Verwendung von Verschlüsselungsverfahren zum Schutz bestimmter Rechtsgüter mit Mitteln des Strafrechts reglementiert werden kann. Der Bogen der Untersuchung ist weit gespannt und reicht von einer Darstellung der technischen Aspekte der Verschlüsselung über die Untersuchung sanktionaler Mitwirkungspflichten bis hin zur fundierten Auseinandersetzung mit nemo tenetur im Kontext einer sanktionsverknüpften Entschlüsselungspflicht. Dabei votiert die Autorin für eine verfassungsrechtliche Verankerung von nemo tenetur und sieht dieses Rechtsprinzip als Ausdruck einer unbenannten Gewährleistung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Im Ergebnis entwickelt sie ein Modell, mit dem eine entschlüsselnde Mitwirkung des Betroffenen legitimierbar ist.
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  • Inhaltsübersicht: Erster Teil: Einführung in die Untersuchung: Zielsetzung der Arbeit - Gang der Untersuchung - Grenzen des Untersuchungsraums - Zweiter Teil: Die Verschlüsselung als Untersuchungsgegenstand: Verschlüsselung: Bedürfnis, Obliegenheit oder Rechtspflicht - Entwicklungsperspektiven für Konzelationsverfahren - Dritter Teil: Technische Aspekte der Verschlüsselung: Funktionsweise, Algorithmen und Protokolle - Grundlegende mathematische Modelle der Kryptografie - Die algorithmische Realisierung von Verschlüsselungssystemen - Exkurs zur Steganografie - Zusammenfassung der informationstheoretischen Grundlagen - Vierter Teil: Der Zugriff auf verschlüsselte Daten de lege lata: Das verschlüsselte Datum als Informationsquelle - Gesetzliche Mitwirkungspflichten zur Herausgabe von Daten - Fünfter Teil: Maßstab der Legitimitätskontrolle: Die Freiheit vor Zwang zur Selbstbelastung - Das sog. Grundrecht auf Informationssicherheit - Weitere verfassungsrechtliche Gewährleistungen - Sechster Teil: Die Entschlüsselungspflicht in der verfassungsrechtlichen Prüfung: Der gem. Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG auszuprägende Schutzbereich - Die Entschlüsselungspflicht als Eingriff in den Schutzbereich von nemo tenetur - Die verfassungsrechtliche Rechtfertigung des Eingriffs - Siebter Teil: Gesamtbilanz und Ausblick - Literaturverzeichnis - Zitierte Entscheidungen - Quellen im World Wide Web - Sachregister
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 460
Erscheinungsdatum 12.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-428-13386-4
Verlag Duncker & Humblot
Maße (L/B/H) 23,3/15,7/2,8 cm
Gewicht 615 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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