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Griechische Antike

Studium Geschichte Band 3121

Die Wiege Europas

Die griechische Antike, eine ebenso faszinierende wie in vielen Aspekten fremde Zivilisation (man denke an die kaum entwickelten Menschenrechte und die polytheistische Religiosität), ist die ‚Wiege Europas’, da sie – selbst Brücke zu den Hochkulturen des Alten Orients – den Boden für das Römische Reich und dessen Erbe an das Abendland bereitet hat.

Das nunmehr in zweiter Auflage vorliegende Studienbuch richtet sich an all jene, die sich ohne spezifisches Vorwissen für die griechische Antike interessieren und neben einem Überblick auch ein tiefergehendes Verständnis der drei Teilepochen (Archaische, Klassische und Hellenistische Zeit) gewinnen wollen. Es begleitet sie nicht nur zu Studienbeginn, sondern durch die gesamte akademische Ausbildung in einem geschichtswissenschaftlichen oder benachbarten Fach.
Portrait
Prof. Dr. Linda-Marie Günther lehrte als Professorin für Alte Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum und ist emeritiert. 
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  • Vorwort V

    I. Einleitung 1

    1. Raum und Zeit der griechischen Antike 1

    1.1 Geographische Rahmenbedingungen 1

    1.2 Epochengliederung und Chronologie 4

    2. Quellen zur griechischen Antike und die Perspektiven der Forschung 7

    2.1 Literatur 8

    2.2 Nichtliterarische Quellen 14

    2.3 Archäologische Zeugnisse 17

    3. Zur Forschungsgeschichte 21

    4. Zu Aufbau und Benutzung dieses Buches 22

    II. Die Griechische Frühzeit (ca. 1000 – ca. 500 v. Chr.) 25

    1. Die „Dunklen Jahrhunderte“ (ca. 1100 – ca. 750 v. Chr.) 25

    1.1 Vorbemerkung 25

    1.2 Die nachmykenische Welt der homerischen Helden 28

    1.3 Die Welt Homers 33

    1.4 Die Welt Hesiods 37

    1.5 Anfänge der griechischen Wettkampfkultur 40

    2. Das Archaische Zeitalter: Die Staatenwelt des Mittelmeerraumes im 8.–6. Jahrhundert 43

    2.1 Der Alte Orient und die Hellenen 43

    2.2 Das Werden der Polis (Bürgergemeinschaft) 52

    3. Athen und Sparta – Prototypen oder Sonderfälle der griechischen Polis? 65

    3.1 Athen 66

    3.2 Sparta 75

    4. Das Archaische Zeitalter: Kolonisation und Tyrannis (ca. 700–500 v. Chr.) 83

    4.1 Die sog. Große Griechische Kolonisation 84

    4.2 Die sog. Ältere Tyrannis 95

    5. Resümee der griechischen Frühzeit 105

    III. Die Klassische Zeit: ca. 500 – ca. 320 v. Chr 109

    1. Der Beginn der Klassischen Zeit: Griechen und Perser (ca. 500–430 v. Chr.) 109

    1.1 Vorbemerkung 110

    1.2 Der Ionische Aufstand 112

    1.3 Dareios’ expansive Restauration 114

    1.4 Athen nach dem Sieg bei Marathon 118

    1.5 Xerxes’ neue Offensive und ihr Scheitern 121

    2. Rivalität und Polarisierung der hellenischen Bündnissysteme 127

    2.1 Bündnispolitische Innovationen: Hellenenbund und Attischer Seebund 128

    2.2 Die Pentekontaëtie: Athen als Hegemonialmacht 135

    2.3 Feindbilder im Wandel: Athen und Sparta in der Pentekontaëtie 144

    3. Die Westgriechen im 5. Jahrhundert 149

    3.1 Tyrannen und Machtblöcke in Sizilien 150

    3.2 Die Auswirkungen der mutterländischen Politik in der Magna Graecia 156

    4. Die athenische Demokratie: die Weichenstellung der Kleisthenischen Reformen 159

    4.1 Tyrannensturz und neues Bürgerbewusstsein 159

    4.2 Die neue Organisationsstruktur des attischen Demos 165

    4.3 Die weitere Entwicklung bis in die Zeit Kimons 169

    5. Perikles und Athens Blüte 176

    5.1 Athens Flottenmacht und die Demokratie 177

    5.2 Die Reformen des Ephialtes: Der Demos als Herr der Gerichte 181

    5.3 Die Bürger Athens und ihr Alltag 185

    5.4 Die Bürger Athens im Glanz ihrer Feste 190

    6. Der Peloponnesische Krieg 197

    6.1 Vorbemerkung 197

    6.2 Der sog. Archidamische Krieg (432/1–421) 199

    6.3 Die Zeit nach dem Nikiasfrieden (421–414) 204

    6.4 Die Fortsetzung des Krieges in Attika und der Ägäis bis zur Kapitulation Athens 209

    6.5 Die sogenannte Radikalisierung der athenischen Demokratie: Perikles’ Nachfolger 215

    6.6 Alkibiades 219

    6.7 Das oligarchische ‚Intermezzo‘ 411/0 222

    6.8 Der Weg in die Katastrophe und die „Tyrannis der Dreißig“ 404/3 v. Chr 227

    7. Der Kampf um die Hegemonie in der griechischen

    Staatenwelt (ca. 400–320 v. Chr.) 233

    7.1 Vorbemerkung 235

    7.2 Die hellenischen Mächte und ihr Scheitern 236

    7.3 Makedoniens Aufstieg in Hellas 245

    7.4 Spannungsfelder im Osten und Westen: Persien und Syrakus (ca. 380–340) 256

    8. Neue Wege der Polis und der Politik: ‚Krise‘ der Polis? 267

    8.1 Vorbemerkung 268

    8.2 Die Jüngere Tyrannis 268

    8.3 Bundesstaaten und Polisautonomie 281

    8.4 Athen – Hort und ‚Werkstatt‘ der Demokratie 289

    9. Resümee 297

    IV. Das Hellenistische Zeitalter (ca. 320–30 v. Chr.) 302

    1. Frühhellenistische Zeit:

    Die Diadochenkämpfe (ca. 320–301 v. Chr.) 302

    1.1 Alexander der Große und der Beginn der

    Hellenistischen Epoche 302

    1.2 Alexander als König von Asien 304

    1.3 Die Rivalitäten der Diadochen 314

    2. Frühhellenistische Zeit: Die Diadochendynastien und

    die griechische Staatenwelt (302 – ca. 250 v. Chr.) 325

    2.1 Die Formation der drei Diadochenreiche 325

    2.2 Die Westgriechen – zwischen Barbaren und Königen 332

    2.3 Die Kriege im östlichen Mittelmeerraum (ca. 270–250 v. Chr.) 337

    3. Mittelhellenistische Zeit: Monarchien und Poleis (ca. 250–220 v. Chr.) 343

    3.1 Die griechische Staatenwelt und die Könige in der

    2. Hälfte des 3. Jhs. v. Chr 343

    3.2 Strukturen der Kommunikation im 3. Jahrhundert 350

    3.3 Alltägliche Lebenswelten: Kultur- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte 356

    4. Roms Ausgreifen nach Griechenland und Kleinasien (ca. 220–165 v. Chr.) 360

    4.1 Der römische Schritt nach ‚Übersee‘: Sizilien und Illyrien (ca. 260–220 v. Chr.) 361

    4.2 Die ersten beiden Makedonischen Kriege 366

    4.3 Die Römer in Kleinasien 373

    4.4 Der Dritte Makedonische Krieg 380

    5. Späthellenistische Zeit: Klientelisierung und

    Provinzialisierung der hellenistischen Staatenwelt (ca. 165–90 v. Chr.) 383

    5.1 Die Umwandlung hellenistischer Staaten in römische Provinzen 383

    5.2 Die ‚Klientelisierung‘ der hellenistischen Staatenwelt 385

    5.3 Ein neuer Machtfaktor in der Levante: Judäa 391

    5.4 Die Destabilisierung der Ptolemäer- und Seleukidenreiche 393

    6. Der Ausgang der späthellenistischen Zeit (ca. 90–30 v. Chr.) 397

    6.1 Kleinasien und die Ägäis in der Zeit der Mithridatischen Kriege 398

    6.2 Die Friedensordnung für die Levante und die römischen Bürgerkriege 405

    7. Resümee 413

    V. Anhang 419

    1. Karten 419

    2. Literaturverzeichnis 424

    3. Abbildungs- und Kartenverzeichnis 435

    4. Register 438
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 17.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-3598-7
Verlag Utb GmbH
Maße (L/B/H) 21,4/15,1/3,3 cm
Gewicht 689 g
Abbildungen 65 Abbildungen, 3 Karten
Auflage 2. aktualisierte Auflage
Verkaufsrang 68839
Buch (Taschenbuch)
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