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Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große

Mascha Kalékos Gedichte von Liebe, Abschied und Alleinsein und von der Sehnsucht sind von jener "aufgeräumten Melancholie", die Thomas Mann an ihnen rühmte. Ihre volksliedhaften Verse sind Großstadtmärchen, die sich zu einem Lesebuch vom Leben summieren.
Portrait
Die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde 1907 als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Nach Schul- und Studienjahren in Berlin wurde sie 1930 von Monty Jacobs, einem der Pioniere des deutschen Feuilletons, für die „Vossische Zeitung“ entdeckt. Hier und im „Berliner Tagesblatt“ erschienen jahrelang ihre Gedichte, die sie rasch zu einer literarischen Berühmtheit der alten Reichshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus bekannt machten. Seit 1938 lebte die Dichterin als amerikanische Staatsbürgerin in New York mit ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, und ihrem Sohn Steven, der ihre lyrische Begabung geerbt hat.Mascha Kaléko starb nach jahrelangem Aufenthalt in Jerusalem im Januar 1975 in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 171
Erscheinungsdatum 01.11.1974
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-11784-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/1,7 cm
Gewicht 145 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 41. Auflage
Verkaufsrang 51372
Buch (Taschenbuch)
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Heiter, melancholisch, zeitlos
von Stefanie Ingenpaß aus Iserlohn am 23.10.2011

Die wunderbaren Gedichte von Mascha Kaléko sind sowohl spitzzüngig ironisch als auch klug und melancholisch. Liest man ihre Beschreibungen des Acht-Stunden-Alltags der Angestellten aus dem Berlin der 30er-Jahre, so merkt man, dass sich an den Nöten und Sorgen, wie auch an den kleinen und großen Lieben der Menschen nichts geänder... Die wunderbaren Gedichte von Mascha Kaléko sind sowohl spitzzüngig ironisch als auch klug und melancholisch. Liest man ihre Beschreibungen des Acht-Stunden-Alltags der Angestellten aus dem Berlin der 30er-Jahre, so merkt man, dass sich an den Nöten und Sorgen, wie auch an den kleinen und großen Lieben der Menschen nichts geändert hat. Mascha Kaléko hat das Leben der sogenannten kleinen Leute klug beobachtet und in großartige Lyrik umgesetzt. Zeitlos schön.