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Frank der Fünfte

Komödie einer Privatbank. Neufass. 1980

Die Komödie einer Privatbank, die Gaunerei zur Geschäftsgrundlage gemacht hat und Pleite zum rentabelsten Geschäft. Eine prophetische Vision von Friedrich Dürrenmatt, heute aktueller denn je.
Rezension
"Sarkastisch, trocken, hart, schneidend, grausam, aber - man lacht die meiste Zeit. Gags zerstreuen die Malaise. Trouvaillen provozieren die Entspannung. Man tanzt und singt nach dem Knallen der Peitsche. Das Spektakel der Angst, die sich die Menschengegenseitig einflößen, erscheint uns schließlich selbst als eine grandiose Posse."(Le Figaro)
"Um ganz deutlich zu machen, daß die Komödie der Gegenwart als Nachfolgerin der antiken Tragödie, des Historiendramas Shakespeares oder des bürgerlichen Trauerspiels aus der Zeit der deutschen Klassik verstanden sein will, bietet sich das Mittel der Parodie an. In diesem Sinne hat etwa Bertolt Brecht in seinem Schauspiel Die heilige Johanna der Schlachthöfe parodistisch den antiken Hexameter und den Blankvers Shakespeares benutzt: Die Fleischkönige aus Chicago sind an die Stelle der klassischen Helden getreten."(Der Spiegel)
"Dürrenmatts Parabel ist auch in formaler Hinsicht eine Meisterleistung. Sie parodiert klassische Formen und schafft gl eichzeitigeine neue, auf ihre Weise klassische Form."(Panorama)
"Die Ambiance ist von Anfang an da: Kafka, durchgesehen von Kierkegaard. Die Welt der Existenzangst, des Absurden und des Schreckens. Über allem Anwandlungen von Lachen und Spott. Denn diese Oper einer Privatbank, diese Oper ist eine parodistische Tragödie. Die Tragödie der Ansteckung durch das Böse und das Geld. Ein Lachen, das sich in einer tragischen Welt in Ringen ausbreitet und das an den glatten Mauern des geschlossenen Universums zerschellt. Eine Tragödie, die lacht. Das Genie von Dürrenmatt liegt in diesem parodisierenden Blick, den er auf eine unmenschliche Welt wirft."(Combat)
Portrait
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 30.09.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23046-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 158 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 51774
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Extrem lustig, makaber, denk-anstossend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2012

Vom Titel her würde man ja irgendeine langweilige Adelsgeschichte erwarten. Weit gefehlt. Die Geschichte handelt von einer schweizer Privatbank und parodisiert so einige schweizer Eigenheiten. Die Geschichte regt einen zwar zum Denken an, doch Dürrenmatts teils makabre, kalte Darstellung gewisser Personen bringt einen auch immer... Vom Titel her würde man ja irgendeine langweilige Adelsgeschichte erwarten. Weit gefehlt. Die Geschichte handelt von einer schweizer Privatbank und parodisiert so einige schweizer Eigenheiten. Die Geschichte regt einen zwar zum Denken an, doch Dürrenmatts teils makabre, kalte Darstellung gewisser Personen bringt einen auch immer wieder zum lachen. Was mich auch nach Jahren immer wieder fasziniert, ist der (zum Teil absolut unerwartete) Wandel, den die einzelnen Personen durchlaufen. Fazit: Für Leute mit leichtem Drang zu schwarzem Humor, aber auch für alle Theaterliebhaber sehr geeignet.