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Erec

Mittelhochdeutscher Text

(1)

Mit dem ›Erec‹ - entstanden zwischen 1180 und 1190 - eröffnet Hartmann von Aue die Tradition des höfischen Artusromans in der deutschen Literatur. Er leistet damit für den deutschen Sprachraum, was zuvor Chrétien de Troyes (u. a. mit ›Érec et Énide‹) für Frankreich geleistet hat. Die historische Artusgestalt - ein kymrischer Stammeshäuptling um 500 n. Chr. - ist hier zur Verkörperung eines Systems von Idealvorstellungen geworden, die sich am ehesten als Synthese weltlich-kämpferischer Tugenden, geistlicher Normen und ästhetischer Ansprüche beschreiben lassen und in dem Begriff ›ritterlich‹ zusammenlaufen. Ritter Erec hat durch sein ›verligen‹ bei Enite, die er im Turnierkampf gewonnen hat, seinen Aufenthalt am Artushof verwirkt. In einer Reihe von Bewährungsproben, den ›aventiuren‹, büßt der Ritter seine Verfehlung ab, bis er sich wieder als der Artusrunde würdig erweist.
Die vorliegende Ausgabe stützt sich auf die von Albert Leitzmann erarbeitete Edition (Halle 1939). Die Übersetzung des Berliner Germanisten Thomas Cramer folgt dem Gebot möglichst großer Zeilentreue und will das Original nicht ersetzen, sondern erschließen. Das Nachwort gibt Aufschluß über die literarhistorische Rezeption und Interpretation des ›Erec‹

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Thomas Cramer
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.02.1973
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-26017-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/3 cm
Gewicht 352 g
Auflage 28. Auflage
Buch (Taschenbuch)
11,30
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Eine verlässliche Ausgabe des „Erec“-Romans!
von Die Fabelkatze am 11.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der erste Artusroman in deutscher Sprache liegt hier in einer fundierten Ausgabe vor. Durch den revidierten kritischen Text und den ausführlichen Anmerkungsapparat, der Abweichungen der Handschrift vom kritischen Text, unterschiedliche Lesarten, Abweichungen vom Text früherer Auflagen, textkritische Entscheidungen usw. festhält, genügt das Buch wissenschaftlichen Ansprüchen und kann daher gut... Der erste Artusroman in deutscher Sprache liegt hier in einer fundierten Ausgabe vor. Durch den revidierten kritischen Text und den ausführlichen Anmerkungsapparat, der Abweichungen der Handschrift vom kritischen Text, unterschiedliche Lesarten, Abweichungen vom Text früherer Auflagen, textkritische Entscheidungen usw. festhält, genügt das Buch wissenschaftlichen Ansprüchen und kann daher gut für eine germanistische Beschäftigung mit dem Text genutzt werden. Ausserdem enthält der Band neben einer praktischen Einleitung auch Literaturhinweise. All dies macht das Buch meiner Meinung nach zur momentan verlässlichsten Ausgabe des Textes. Ich selbst habe an der Universität auch mit dieser Ausgabe gearbeitet. Wichtig: Der Text an sich ist nur in der mittelhochdeutschen Fassung enthalten. Wer den „Erec“ also lediglich zum Vergnügen lesen möchte und/oder des Mittelhochdeutschen nicht (ausreichend) mächtig ist, greift möglicherweise lieber auf eine zweisprachige Ausgabe (Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch) zurück.