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Erkenntnis für freie Menschen

edition suhrkamp 1011

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In der veränderten Neuausgabe (Feyerabend verfaßte eine neue Einleitung und schrieb das zentrale Kapitel über den Relativismus neu) von Erkenntnis für freie Menschen zieht Feyerabend die politischen Konsequenzen aus dieser These: »Wie beurteilt ein Bürger die Vorschläge der Institutionen, die ihn umgeben, von seinem Geld leben und sein Dasein verunstalten und wie beurteilt er diese Institutionen selbst? Er braucht Maßstäbe und Kriterien - das hören wir fortwährend von unseren Intellektuellen. Aber welche Maßstäbe wird er wählen? Die Antwort, die ich im vorliegenden Buch auf diese Frage gebe, erkläre und verteidige, lautet wie folgt: In einer freien Gesellschaft verwendet der Bürger die Maßstäbe der Tradition, der er angehört.«

Portrait
Paul Feyerabend (1924–1994) lehrte unter anderem in Berkeley, Kalifornien und an der ETH Zürich. Von ihm sind im Suhrkamp Verlag erschienen: Wider den Methodenzwang; Briefe an einen Freund; Erkenntnis für freie Menschen; Wissenschaft als Kunst; Zeitverschwendung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 299
Erscheinungsdatum 17.05.1980
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-11011-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/10,8/1,6 cm
Gewicht 186 g
Auflage 12. Auflage
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Eine freie Gesellschaft
von Zitronenblau am 10.06.2009

"Anything goes" - so spricht Feyerabend und widersetzt sich im scharfen Stil und Ton dem bestehenden Rationalismus der Intellektuellen. Er behauptet: das Dogma des kritischen Rationalismus und die damit einhergehende Wissenschaftstheorie sowie -praxis bilden DIE Tradition, welche das Leben aller Menschen zu bestimmen sucht. Frei sind Menschen aber nur,... "Anything goes" - so spricht Feyerabend und widersetzt sich im scharfen Stil und Ton dem bestehenden Rationalismus der Intellektuellen. Er behauptet: das Dogma des kritischen Rationalismus und die damit einhergehende Wissenschaftstheorie sowie -praxis bilden DIE Tradition, welche das Leben aller Menschen zu bestimmen sucht. Frei sind Menschen aber nur, wenn außerhalb dieser Tradition auch alle anderen mit ihren Regeln und Maßstäben akzeptiert und zugelassen werden. Feyerabend wirbt also für einen wissenschaftstheoretischen Relativismus oder anders: für einen Pluralismus, gar Anarchismus der Methoden. Leider werden eingeworfenen Begriffe nicht genau definiert: z.B. Tradition, Rationalismus, (freie) Gesellschaft. Er gibt ansatzweise Vorschläge zu dieser besseren Welt: Opportunismus in den Wissenschaften, weiter in den Traditionen generell; Trennung von Staat und Wissenschaft (zwischen Staat und Religion sowieso). Letztlich bleibt vieles offen, auch herrscht ein Mangel an Transparenz und Struktur, es wird in einigen Kapiteln mit Kollegen abgerechnet (wen interessiert's?), also ist dies auch kein reiner Essay, Feyerabend wiederholt sich auch hier und da. Im Großen udn Ganzen allen Respekt für diese kritische Untersuchung, auch für die durchaus vorhandene intellektuelle Redlichkeit (keine Frage!), aber: so ganz konnte ich ihm auch nicht folgen, zu viele Fragen blieben offen, vor allem, und das wird auch von einem Fragenden im Anhang (aufgezeichnetes Interview) gestellt: wie soll die Traditionsanarchie in einer zunehmend ökonomisch-globalisierten Welt eingebettet werden und ist das überhaupt möglich? Die Ansätze sind gut, Herr Feyerabend, aber für eine Gesamtphilosophie reicht es nicht wirklich... Dennoch sehr empfehlenswert und mal eine etwas andere Perspektive!