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Kritik der reinen Vernunft

Hrsg. v. Ingeborg Heidemann

Reclam Universal-Bibliothek 6461

(2)
Kant hat in der Erkenntnistheorie eine kopernikanische Wende vollzogen
- er selbst sprach von einer >>Revolution der Denkart<<. Er hat erkannt,
dass es durch die Art und Weise menschlichen Erkennens bedingt ist, wie
die Gegenstände menschlicher Erfahrung beschaffen sind. Außerdem hat er
gezeigt, wie menschliche Erkenntnis auf den Raum möglicher Erfahrungen
begrenzt ist. Wo die Vernunft diese Grenzen möglicher Erfahrungen überschreitet,
verwickelt sie sich notwendig in Widersprüche. Die Ursache dieser Widersprüche
aufzuzeigen, ist das Ziel der transzendentalen Dialektik, der Logik des
Scheins. Der Ausdruck Kritik in der Kritik der reinen Vernunft meint daher
eine Selbstbegrenzung, die die Vernunft vornimmt, um sich vor Urteilen
über Sachverhalte zu bewahren, die jenseits der Grenzen möglicher Erfahrung
liegen, wie etwa Gott, Freiheit und Unsterblichkeit. Einzig bei der Freiheit,
seinem Vermögen, sittlich zu handeln, ist dem Menschen ein Durchbruch in
eine Welt möglich, die nicht vollständig beschrieben werden kann, wenn
man sie nur im Licht der Naturgesetze betrachtet. Die Freiheit hat laut
Kant ihre eigenen Gesetze. Ihnen widmet sich der Philosoph in seiner zweiten
Kritik, der Kritik der praktischen Vernunft, die seine systematische Moralphilosophie
enthält.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1011
Erscheinungsdatum 1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-006461-0
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,8/4 cm
Gewicht 400 g
Buch (Taschenbuch)
15,10
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„Zurück zur Lektüre“

Dr. Ralf ROTHER, Thalia-Buchhandlung Wien

Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“.
Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.
Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“.
Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.

Kundenbewertungen

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Bahnbrechend neu
von Stefan Tillmann aus Erwitte am 16.06.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann der vorhergehenden Bewertung voll und ganz zustimmen. Ein Meisterwerk der Philosophie. Ebenso wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Es muss jedoch einen Punkt Abzug geben, da man den Part, der die Dialektik beinhaltet, mehrmals lesen muss, um ihn endgültig zu verstehen. Wie mein Lehrer immer sagt:"Bei... Ich kann der vorhergehenden Bewertung voll und ganz zustimmen. Ein Meisterwerk der Philosophie. Ebenso wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Es muss jedoch einen Punkt Abzug geben, da man den Part, der die Dialektik beinhaltet, mehrmals lesen muss, um ihn endgültig zu verstehen. Wie mein Lehrer immer sagt:"Bei Kant kann ein ganzes Universum an Gedanken in einem Satz stecken!" Aber für alle, die wirklich mehr über Philosophie erfahren möchten, ZUGREIFEN. Ansonsten Finger weg!!