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Hermann!

Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker

(1)

O-Töne von Hermann lauten so: Das schaffst du nie! Dafür bist du doch schon viel zu alt! Wie ungeschickt von dir! Hermann ist der innere Kritiker, den wir alle kennen. Er lässt kein gutes Haar an uns, nörgelt herum und kritisiert, wo er nur kann. Zum Davonlaufen! Doch Hermann läuft mit. Er ist ein Teil unserer Persönlichkeit, wir werden ihn nicht los. Besonders dann nicht, wenn wir ihn innerlich ablehnen oder gar bekämpfen. Tom Diesbrock weiß, wie Hermann tickt. Und er verrät uns ein Rezept, wie wir die Kritik unseres inneren Miesepeters entschärfen und für uns nutzbar machen können. - ein Ratgeber für mehr Gelassenheit mit sich selbst

Portrait

Tom Diesbrock ist Diplompsychologe, Psychotherapeut und Coach mit eigener Praxis in Hamburg. Er arbeitet außerdem als Buchautor, Redakteur für verschiedene Zeitschriften und TV-Psychologe.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 109
Erscheinungsdatum 28.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8436-0035-4
Verlag Patmos-Verlag
Maße (L/B/H) 20/12,6/1,5 cm
Gewicht 188 g
Auflage 1
Illustrator Frank Wowra
Buch (gebundene Ausgabe)
13,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Darf ich vorstellen: Hermann
von Stefanie Bednarzyk aus Neuss am 29.01.2012

Vermutlich jeder kennt diesen alten Miesepeter und Nörgler. Dank Tom Diesbrock's kleinem und launigem Büchlein „Hermann!“ hat er jetzt einen Namen und ein Aussehen. Auf dem Titelbild erinnert Hermann zugegebenermaßen an das HB-Männchen meiner Jugendzeit und die Nase hat etwas Sams-artiges, aber es ist schon irgendwie nett, Hermann... Vermutlich jeder kennt diesen alten Miesepeter und Nörgler. Dank Tom Diesbrock's kleinem und launigem Büchlein „Hermann!“ hat er jetzt einen Namen und ein Aussehen. Auf dem Titelbild erinnert Hermann zugegebenermaßen an das HB-Männchen meiner Jugendzeit und die Nase hat etwas Sams-artiges, aber es ist schon irgendwie nett, Hermann als Persönlichkeit vorgestellt zu bekommen. Ich jedenfalls hatte bisher nie die Idee, meinem inneren Kritiker einen Namen zu verleihen und mir vorzustellen, wie er aussehen könnte. Ich hatte nicht einmal die Idee, mir zu überlegen, ob er männlich oder weiblich ist. Halt – auch ohne mir Gedanken darüber zu machen, erscheint er mir tatsächlich als männliches Wesen. Ich hatte nie das Bedürfnis ihn näher kennen zu lernen, weil er ja eigentlich nur nervt und vor allem, weil er mich ständig ausbremst. Und sich damit nicht gerade beliebt macht. Ihn sich als Person vorzustellen hilft tatsächlich dabei, sich mit ihm auszusöhnen. Und „Hermann“ ist tatsächlich ein sehr passender Name wie ich finde. Aber ich weiß, ich kann ihm jederzeit einen anderen Namen geben, der für mich besser passt – und ich kann ihn mir ganz anders vorstellen, wenn ich will. Das Buch „Hermann! Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker“ ist im Patmos Verlag erschienen. Autor ist der Hamburger Coach und Buchautor Tom Diesbrock. Die Illustrationen stammen von Frank Wowra. Diesbrock widmet es „allen Menschen, denen ihr innerer Kritiker das Leben schwermacht“. Es ist in vier Teile gegliedert: Erstens in „Ach, Hermann …“ lernen wir Hermann kennen. Zweitens in „Hermann. Und wie er die Welt sieht“ lernen wir seine Vorgehensweise verstehen. Drittens in „Die Psychologie des inneren Kritikers“ erfahren wir, warum Hermann so ist wie er ist. Und Viertens „Unser Leben mit Hermann“ zeigt, wie wir bisher mit Hermann umgehen und schließlich wie wir unser Verhältnis zu Hermann in Zukunft entspannter gestalten können. Ganz besonders schätze ich, wie Diesbrock uns charmant und selbstironisch zugleich von seinem persönlichen Hermann berichtet und uns miterleben lässt, wie er selber Hermann näher kennengelernt und mit ihm auszukommen gelernt hat. Beispiel: S. 20 „In den Augen meiner Mitmenschen bin ich wohl ein relativ sportlicher, nicht völlig unattraktiver Mann - nicht mehr blutjung, aber noch ganz gut in Schuss. Ich könnte wohl mit meinem Aussehen zufrieden sein. Wenn nicht Hermann mich mit ganz anderen Augen sähe: Dein Bauch könnte auch straffer sein, Mann, bist du schon faltig! Du hattest auch mal mehr Haare auf dem Kopf. Deinen Hüftspeck ver- steckst du besser. Und als i-Tüpfelchen: Wer könnte dich schon attraktiv finden? Mit dir will doch keiner mehr Sex haben. Das Leben ist vorbei für dich.“ Das kennen wir ja wohl alle – nur fällt es uns dabei eher schwer, uns selbst positiv darzustellen. Am meisten aber rührt mich die Zeichnung an, auf der eine Person ihren Hermann auf dem Arm hält, dieser wiederum sein Kuscheltier. Das Buch ist sehr persönlich geschrieben mit einem angenehmen Humor, der zu Herzen geht. Das macht es uns Lesern leicht, sich darauf einzulassen und die Ratschläge zu beherzigen.