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König Richard III.

Übertr. v. August W. v. Schlegel. Hrsg. v. Dietrich Klose

Reclams Universal-Bibliothek Band 62

William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford – 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain’s Men (später King’s Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa »Julius Cäsar« (»Julius Caesar«), »Heinrich V.« (»King Henry V.«) oder»Richard III«. Daneben stehen Komödien wie »Ein Sommernachtstraum« (»A Midsummer Night’s Dream«) oder »Viel Lärm um nichts« (»Much ado about nothing«) oder Tragödien, wie »Macbeth«, »Othello«, »Hamlet« und »König Lear« (»King Lear«). In »Romeo und Julia« (»Romeo and Juliet«) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Dietrich Klose
Seitenzahl 164
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000062-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1,2 cm
Gewicht 62 g
Übersetzer August W. Schlegel
Verkaufsrang 54247
Buch (Taschenbuch)
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Gebt ihm doch endlich sein Pferd
von Polar aus Aachen am 12.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gerissen zu sein, bedeutet nicht, daß man seine Macht endlos ausweitet, sie bis zum Tod behält. Die Macht muß Richard nicht erst sich selbst entfremden. Er ist durchtrieben genug, um zu wissen, auf welches Spiel er sich da einläßt, daß zur Absicherung die verbrannte Erde gehört. Nicht durch Zufall gerät er in eine Tragödie, er e... Gerissen zu sein, bedeutet nicht, daß man seine Macht endlos ausweitet, sie bis zum Tod behält. Die Macht muß Richard nicht erst sich selbst entfremden. Er ist durchtrieben genug, um zu wissen, auf welches Spiel er sich da einläßt, daß zur Absicherung die verbrannte Erde gehört. Nicht durch Zufall gerät er in eine Tragödie, er entfacht sie. Richard III ist skrupellos, jedes Mittel, an die Spitze zu gelangen, ist ihm recht. Shakespeare zeigt uns in ihm, mehr noch als in anderen seiner machtbesessenen Emporkömmlinge ein Psychogramm der charakterlichen Schwächen, in dem die eigene Angst dadurch vertrieben wird, daß er Schrecken verbreitet. Aber er trägt die Blindheit bereits in sich, indem er Morde befiehlt, die seinen Thron absichern sollen. Ein Tyrann, ein Diktator, ein in Allmachtsphantasien Gefangener. Richard III zeigt die Mechanismen der Macht ungeschminkt. Natürlich kann man ihn auch als Krankheitsfall betrachten, herausfinden wollen, wieso er so geworden ist. Oder man läßt ihn in der Kälte stehen, da, wo er nach seinem Pferd ruft und jedem ein Königreich schenken will. Da, wo die Einsamkeit eine Schlinge um seinen Hals zuzieht. Am Ende heißt es: der König ist tot, es lebe der König, Und wenn wir Shakespeares Stücke richtig verstehen, darf keiner sich sicher fühlen, daß der nächste nicht ein Aufguß des vorhergehenden ist.