Warenkorb

Spätes Tagebuch

Roman

Das berührende Portrait einer kompromißlosen Frau, die im Alter die Liebe und das Leben wiederfindet.
Paulina Neblo war gefeierte Tänzerin und erfolgreiche Choreographin, die Männer lagen ihr zu Füßen, sie hatte eine wundervolle Tochter und eine erfüllte Ehe. Als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt und kurz darauf ihre Tochter stirbt, zieht sie sich aus dem Leben zurück – bis sie mit 70 Jahren beschließt, der scheinbaren Zukunftslosigkeit des Alters trotzig die Stirn zu bieten: Auf einem Laptop beginnt sie Tagebuch zu schreiben und dabei über ihr Leben zu sinnieren …
»Kaum hat man ein schöneres, authentischeres Porträt des (Liebes-)Lebens einer älteren, würdevollen Dame gelesen.« Christoph Hirschmann, Österreich
Portrait
Erika Pluhar, 1939 in Wien geboren, war nach ihrer Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar lange Jahre Schauspielerin am Burgtheater Wien und als Sängerin tätig. Sie textet und interpretiert Lieder, hat Filme gedreht und veröffentlichte mehrere Romane, Gedicht-, Lieder- und Erzählbände. 2009 erhielt sie den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 220
Erscheinungsdatum 12.12.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35791-9
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,1 cm
Gewicht 205 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 41070
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,30
10,30
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Ich fühle mich in diesem Haus geborgen,...

Brigitte Schuster, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Nachdem ich von Erika Pluhar und Peter Simonischek das Hörbuch „Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?“ gehört habe, wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen. Der Lesegenuss war ganz ein besonderer, denn ich hatte häufig ihre Stimme noch im Ohr als ob sie es gerade vorliest. Erika Pluhar verarbeitet ihre Schicksale und ist sehr einsam und allein. Aber trotzdem schafft sie es immer wieder neu Anzufangen. Eine Hommage an das Alter – vieles kann noch schön sein – auch wenn man seine Beschwerlichkeiten hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
5
0
0
0
0

Spanne des Lebens
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als die siebzigjährige Paulina Neblo nach einem bewegten Leben beschließt Tagebuch zu führen, hat sie ihren Mann und ihre Tochter bereits an den Tod verloren und wie sie sagt, alle Tränen geweint, die ein Mensch weinen kann. Paulina möchte vom Hier und Jetzt schreiben, das Vergangene oder Zukünftige außer acht lassen, doch dies... Als die siebzigjährige Paulina Neblo nach einem bewegten Leben beschließt Tagebuch zu führen, hat sie ihren Mann und ihre Tochter bereits an den Tod verloren und wie sie sagt, alle Tränen geweint, die ein Mensch weinen kann. Paulina möchte vom Hier und Jetzt schreiben, das Vergangene oder Zukünftige außer acht lassen, doch dies gelingt nicht. Erika Pluhar, die ich bislang nur als Schauspielerin und Liedinterpretin kannte, hat mich mit ihrer klaren Sprache in diesem Buch über das Alter, die Liebe und den Schmerz tief beeindruckt.

Empfehlenswert!
von Amouliani aus Bad Münstereifel am 15.02.2013
Bewertet: Hörbuch (CD)

Erika Pluhar überzeugt einmal mehr als einfühlsame Erzählerin. Zwei sehr unterschiedliche Frauen schreiben sich plötzlich Briefe, erzählen sich ihre Leben.. Entstanden ist der Briefwechsel durch eine Postkarte der Hauptfigur, einer Prokuristin, die ihre Haushaltshilfe bittet, nach einem offen gelassenen Fenster zu schauen. Mari... Erika Pluhar überzeugt einmal mehr als einfühlsame Erzählerin. Zwei sehr unterschiedliche Frauen schreiben sich plötzlich Briefe, erzählen sich ihre Leben.. Entstanden ist der Briefwechsel durch eine Postkarte der Hauptfigur, einer Prokuristin, die ihre Haushaltshilfe bittet, nach einem offen gelassenen Fenster zu schauen. Maria vertreibt schließlich mit Hilfe ihres Mannes eine verirrte Taube und schließt besagtes Fenster. Gut, dass man ihr geschrieben hat! Diese Meldung schickt sie an die "gnädige Frau" und so entsteht ein spannender Briefwechsel. Damit es schneller geht, bedienen sich beiden Damen später der Fax-Technik. Moderneren Methoden der Kommunikation mails) misstrauen sie. Auch als Hörbuch ein Genuss !!! Dass die Pluhar eine tolle Stimme hat, dürfte sich rumgesprochen haben.

Leben ist Tanz
von Birgit Schlechte aus Dresden am 09.03.2010
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Paulina ist 70. Sie lebt allein in einer weitläufigen Villa mit einem verwilderten Garten. Ihre aktive Zeit als Tänzerin und Leiterin einer Tanzcompany liegt weit zurück. Die Tochter ist tot und der späten Ehe mit einem Seelenverwandten war nur eine kurze Zeit beschieden. Paulina beginnt Tagebuch zu führen, um ihre Tage zu stru... Paulina ist 70. Sie lebt allein in einer weitläufigen Villa mit einem verwilderten Garten. Ihre aktive Zeit als Tänzerin und Leiterin einer Tanzcompany liegt weit zurück. Die Tochter ist tot und der späten Ehe mit einem Seelenverwandten war nur eine kurze Zeit beschieden. Paulina beginnt Tagebuch zu führen, um ihre Tage zu strukturieren, nicht um die Zeit totzuschlagen oder sich ihrer Gefühle klar zu werden. Es gibt nicht viel zu berichten über die Gleichförmigkeit ihrer Tage. Versuche von ehemaligen Kollegen, sie ins Leben zurückzureißen, weist sie von sich. Sie fühlt sich so wenig als Frau, dass sie Verehrung nicht erträgt. Umsorgt wird sie von einer liebevollen „Zugehfrau“, die sie nie so nennt. Das scheint ihr zu herablassend, trotzdem wahrt sie Distanz. Die Tagebuchschreiberin bedient sich einer gediegenen Sprache, kurzer Sätze und gewählter Worte, ganz Unnahbarkeit und Eleganz. In der wörtlichen Rede, der sie sich erinnert, wirkt das zuweilen unnatürlich. Nach 200 Seiten Nabelschau ist der Leser gleichsam mit Paulina erlöst, als sie endlich in ihre Welt zurückfindet, die Welt des Tanzes.