Wunschloses Unglück

Erzählung

Suhrkamp BasisBibliothek Band 38

Peter Handke

(4)
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Beschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 130
Erscheinungsdatum 27.01.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-18838-5
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,6/11,6/1,3 cm
Gewicht 98 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 164

Kundenbewertungen

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Eine Annäherung
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Leicht und erbaulich kann es nicht sein, wenn sich ein Autor mit dem Suizid seiner Mutter auseinandersetzt. Hier ist es eine Annäherung, der Versuch, die Innenwelt dieses nahen Menschen zu erkunden. Dabei entsteht ein Bild vor allem der Nachkriegszeit, der Unterdrückung oder Nicht- Äußerung von Gefühlen, dem Unglück, in einer Eh... Leicht und erbaulich kann es nicht sein, wenn sich ein Autor mit dem Suizid seiner Mutter auseinandersetzt. Hier ist es eine Annäherung, der Versuch, die Innenwelt dieses nahen Menschen zu erkunden. Dabei entsteht ein Bild vor allem der Nachkriegszeit, der Unterdrückung oder Nicht- Äußerung von Gefühlen, dem Unglück, in einer Ehe ohne Liebe zu leben, ein Bild der Freudlosigkeit und auch des Fehlens von erlebtem Sinn. Die Zitate der Alltagssprache jener Jahre sagen Vieles dazu...

Es war einmal ...
von Daniela Ammann aus Wien am 08.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Erzähler berichtet über das Leben seiner verstorbenen Mutter, da ihm dieses Thema keine Ruhe lässt. Geboren in einem kleinen Nest, wurde sie auch so erzogen. Sie glaubte aber, dass sie mehr kann und ging weg, kochte in einem Hotel und liebte das neue Lebensgefühl unter Hitler, interessierte sich aber nicht für dessen Politik... Der Erzähler berichtet über das Leben seiner verstorbenen Mutter, da ihm dieses Thema keine Ruhe lässt. Geboren in einem kleinen Nest, wurde sie auch so erzogen. Sie glaubte aber, dass sie mehr kann und ging weg, kochte in einem Hotel und liebte das neue Lebensgefühl unter Hitler, interessierte sich aber nicht für dessen Politik. Sie bekam ein Kind von ihrem Geliebten, wurde aber wieder verlassen und heiratete schließlich einen von der Wehrmacht. Dies war aber keine Liebe, trotzdem bekam sie noch drei weitere Kinde, drei weitere trieb sie heimlich ab. Nach dem Krieg kehrte sie in ihr Dorf zurück, wo sie ein sehr einsames und tristes Leben voller Entbehrungen, Enttäuschungen und Krankheit führte. Die Erlösung kam durch den Selbstmord durch Schlaftabletten. Der Erzähler bemüht sich objektiv und sachlich zu berichten, wechselt aber immer wieder zu seinen Kindheitserinnerungen. Eine wahrlich einzigartige Erzählung von Peter Handke.

Österreichische Literatur delux
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 12.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nicht immer braucht man tränenhervorbringende Emotionen um die Traurigkeit einer Geschichte zu spüren, zu verstehen...eine sehr sachliche Darstellung eines sehr emotionallen Hintergrunds.Genial!!!


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