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Der japanische Verlobte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix de Flore 2007

(6)
Zwei Jahre verbringt Amélie in Tokio. Zwei intensive und literarisch ergiebige Jahre. Einerseits war es die Hölle – in ›Mit Staunen und Zittern‹ berichtete die Autorin von ihrer demütigenden Abwärtskarriere bei einem japanischen Großunternehmen. Mit dem japanischen Verlobten jedoch erlebt Amélie Stunden von paradiesischer Heiterkeit. Das ist die andere Seite des Lands der aufgehenden Sonne – das ist das Japan, das sie liebt.
Portrait

Amélie Nothomb, 1967 in Kobe, Japan, geboren, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Für >Mit Staunen und Zittern< erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24151-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 155 g
Originaltitel Ni d'Eve ni d'Adam
Auflage 2
Übersetzer Brigitte Grosse
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2017
Bewertet: anderes Format

Eine bizarre Geschichte in unverwechselbarem Schreibstil & starken Bildern über Nothombs skurrile Erfahrungen im Land der aufgehenden Sonne & nicht zu guter Letzt über die Liebe.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Japan und ein rasanter Aufstieg auf einen Berg. Nothomb schildert hier rasant ihre Bekanntschaft mit einem Japaner. Ihr Humor ist unvergleichlich.

Schweizer Käsefondue in Japan...
von Navi aus Zürich am 17.10.2014

Für jeden Japan-Begeisterten ein Muss! Ein weiteres Meisterwerk der Grossmeisterin Amélie Nothomb, in dem sie den teils nahezu irrationalen Wahnsinn japanischer Eigenheiten schildert. Sie beschreibt in, der für sie typischen, satirischen Weise, wie sie die Beziehung mit einem heiratswilligen Japaner, hin und her gerissen, zwischen Höflichkeit, Liebe und Mut zur... Für jeden Japan-Begeisterten ein Muss! Ein weiteres Meisterwerk der Grossmeisterin Amélie Nothomb, in dem sie den teils nahezu irrationalen Wahnsinn japanischer Eigenheiten schildert. Sie beschreibt in, der für sie typischen, satirischen Weise, wie sie die Beziehung mit einem heiratswilligen Japaner, hin und her gerissen, zwischen Höflichkeit, Liebe und Mut zur Wahrheit, irgendwie meistert, bis zum (bitteren) jähen Ende. Auszug über die Zubereitung und den Wahnsinn von "Schweizer Käsefondue" "Mögen Sie Schweizer Fondue? (...) Ich habe die Ausrüstung mitgebracht." Nach und nach sollte ich den Kult kennenlernen, den die Japaner der entsprechenden Ausrüstung für die unterschiedlichsten Bereiche des Lebens weihen: Es gab eine Ausrüstung für die Berge, eine für das Meer, (...) heute Abend eben die Ausrüstung für das Schweizer Fondue. Bei Rinri zu Hause gab es einen ordentlich sortieren Raum, in dem die Koffer für diverse Handlungen stets bereitstanden. (...) ein Rechaud mit intergalaktischem Brenner, ein antihaftbeschichtetes Caquelon, ein Säckchen Schaumstoffkäse, eine Flasche Frostschutzweiswein, sowie Würfel aus unvergänglichem Brot (...) Er tat Schaumstoff und Frostschutzmittel in das Caquelon (...) Fäden, die ja, wie jeder weiss, das eigentliche Ziel des Schweizer Fondues sind. Ich nahm das Ding in den Mund und kaute: Es hatte absolut keinen Geschmack. Ich begriff, dass die Japaner das Schweizer Fondue wegen seiner spielerischen Seite liebten und eine Variante erfunden hatten, dank der sie die einzig ärgerliche Kleinigkeit bei diesem traditionellen Gericht eliminierten: den Geschmack."